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Filme > 2004 > Fahrenheit 9/11
Fahrenheit 9/11
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:29. Juli 2004
Kaufstart:21. Oktober 2004
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:122 Minuten / 3350 Meter
Bildformat:16:9
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:Falcom / Central
 
Homepage / Trailer
Mitwirkende
Stab: Mike Desjarlais, Kirsten Johnson und William Rexer (Kamera), Kurt Engfehr und Todd Woody Richman (Schnitt), Michael Moore (Regie und Buch) und Jeff Gibbs (Musik). Darsteller: Michael Moore (Himself) und George W. Bush (Himself).
Inhalt
In diesem Dokumentarfilm geht es um den US Präsidenten George W. Bush. Wir erfahren mehr über seinen überraschenden und etwas seltsamen Wahlsieg. Außerdem wird noch einmal auf den tragischen 11. September eingegangen und den daraus resultierenden Irak Krieg.
Kritiken
Polemisch wie jeder ander Politiker auch. Daß jede Erfolgswelle irgendwann einmal zuende geritten ist, muß ich leider auch bei Michael Moore feststellen. Denn obwohl nur noch wenige daran zweifeln, daß der Irak-Kieg kein wirklicher Kampf gegen den Terror war und Bush durch bedenkliche Mittel an die Macht gekommen ist... Moores Wahlkampf gegen den Republikaner hinterläßt einen ... schalen Geschmack der Einseitigkeit, den Werbespots wenigstens noch mit hübschen Bildern kaschieren können. More hingegen hält dort, wo es ihm paßt, nervtötend lange drauf, dort wo es ihm zu gefährlich ist, läßt er draufhalten und da, wo es seiner Sache schaden könnte, blendet er erst gar nicht auf. Alles in allem fällt er fast bis auf das Niveau von Gerhard Wisnewski, der ja auch schon die Weltverschwörung Bush, die Saudies und Hitler im Visier hatte. Mag ja sein, daß die Leute, die er erreichen will, diese Darstellungsform benötigen, wer selber klar denken kann, mochte Bush ohnehin schon vorher nicht. Also gebe ich, trotz des ehren Ansinnen, in der Ausführung leider nur 2 Sterne. mehr. (2 Sterne/C4U/29.9.04)
Aufklärend, emotional, populistisch. Obwohl man auch in diesem Film einiges Bekanntes aus Moores Büchern wieder findet, verstärkt sich der Eindruck des geschriebenen Wortes durch die gezeigten Bilder noch einmal erheblich. All die Fakten, die man eigentlich schon zu kennen glaubt, stürzen über einen herein, so dass man sich zuweilen schon etwas Abwechslung wünscht. Doch ... diese wird dann ebenfalls geboten durch die in Moores Filmen bekannten Einlagen kurzer Ausflüge in angrenzende Themen und die ausführlichere Darstellung persönlicher Schicksale. Und wieder einmal verlässt man das Kino völlig geplättet von Moores Film. Man nimmt das Gefühl mit nach Hause, dass die gesamte Bush-Administration ein einziger korrupter Haufen ist, der nur auf den persönlichen Vorteil bedacht ist, und dem die Bevölkerung des Landes nur als Mittel zum Zweck dient. Wie gewohnt bringt Moore dafür starke Belege, die aber auch von der für ihn typischen Art stark von der Zusammenstellung und Kommentierung leben. Aufklärungsjournalismus wäre wohl das richtige Wort diesen unwissenschaftlichen, aber emotional anrührenden Vortrag. Gelegentlich beschleicht einen das Gefühl, dass Moore mit zweierlei Maß misst, vielleicht liegt es aber auch daran, dass er die aneinander gereihten Bilder nur wirken lässt, aber nicht erklärt, obwohl sie tatsächlich die von ihm beabsichtigte Aussage untermauern. Ich denke dabei insbesondere an die Aufnahmen von den Bushs mit verschiedenen Arabern, bei denen sich zumindest mir nicht erschlossen hat, dass diese nicht nur deshalb schlecht sind, weil sie arabisch gekleidet sind. Auf dieses Spiel mit den Emotionen hat Moore also auch in diesem Film nicht verzichtet, deshalb gibt es "nur" vier Sterne von mir. mehr. (4 Sterne/gw/27.7.04)
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Bewertung
Action:0,51 Sterne(4)
Anspruch:3,55 Sterne(10)
Erotik:0,05 Sterne(4)
Humor:1,94 Sterne(9)
Spannung:2,33 Sterne(9)
Story:3,89 Sterne(9)
Film:3,09 Sterne(10)
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0 Sterneabsoluter Flop
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Pro
hochinteressant und erschreckend zugleich
beeindruckende Reise durch die Hintergründe des Irak-Krieges
überzeugende Fakten gemischt mit viel Emotion
macht nachdenklich auch in bezug auf Deutschland
Kontra
für Bush Sympathisanten ungeeignet
sehr einseitige Darstellungsweise
sehr amerikanische Sichtweisen
Arthousemeter
Mainstream
70%
Arthouse
30%
Einzelbewertungen
Action:4
Anspruch:10
Erotik:4
Humor:9
Spannung:9
Story:9
Film:10
Summe aller Bewertungen:55
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,09
Standardabweichung:1,26
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