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Filme > 2005 > Fateless - Roman eines Schicksallosen
Sorstalansag
Fateless - Roman eines Schicksallosen
 
Genre:Drama
Kinostart:2. Juni 2005
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:134 Minuten
Verleih:NFP
 
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Mitwirkende
Stab: Lajos Koltai (Regie), Pados Gyula (Kamera), Hajnal Sellõ (Schnitt), Imre Kertész (Buch) sowie Lisa Gerrard und Ennio Morricone (Musik). Darsteller: Marcell Nagy (Gyuri Köves), Áron Dimény (Bandi Citrom), Zsolt Dér (Rozi), András M. Kecskés (Finn), Dani Szabó (Moskovich), Mertz Tibor (Fodor), Vida Péter (Lénárt), Zoltán Bukovszki (Zoli), Gábor Nyiri (Hedge), Jenö Nagy (Jenö), ... Bence Bihari (Bence), Patrik Holzmüller (Patrik), Jakab Pilaszanovich (Jakab), Zoltán Tóth (Zoltán), Péter Bryja (Péter), Krisztián Köles (Krisztián), Gergely Mészáros (Cobbler), Sándor ifj. Kõmíves (Fazekas), Uri István (Csarnai), Schramek Géza (Boda), Bõsze György (Gõz), Kelemen József (Szabó), István Mészáros (Zakarias), László Zsolt (Balogh), Varga Zoltán (Berei), Máté Gábor (Miklós), Szanitter Dávid (Kapitány), Magyar Attila (Gyulai), Zoltán Bereczky (Darázs), Halmágyi Sándor (Rabbi), Méhes László (Sándor), Kovács Zsolt (Bocskor), Táncos Adrien (Erika), Sára Herrer (Annamária), Lázár Kati (Mrs. Fleischmann), Benedek Miklós (Uncle Vili), Dénes Bernáth (Szegedi), Haumann Péter (Onkel Lajos), Barkó György (Mr. Fleischmann), Rajhona Ádám (Mr. Steiner), Maciej Chichocki (Pjetka), Attila Dolmány (Capo), Daniel Craig (US Army Sergeant), György Gazsó (Mr. Sütõ), Molnár Piroska (Terka) und Kövesdi László (Pfleger). mehr.
Inhalt
Budapest 1944. Die jüdische Bevölkerung hofft auf ein baldiges Ende von Verfolgung und Krieg. Der 14-jährige György Köves erlebt den Abschied seines Vaters ins „Arbeitslager“, die Brandmarkung seiner Person und seiner Freunde durch den Judenstern und die quälende Frage nach dem Warum. Er erlebt die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Zeitz. György beobachtet und erlebt Leid, Demütigung, Solidarität, Angst und Gleichgültigkeit und „...dort bei den Schornsteinen gab es... in den Pausen zwischen den Qualen etwas, das dem Glück
  ähnlich war.“ Der Junge überlebt. Die Lager werden befreit, der Krieg geht zu Ende. György kehrt
  zurück nach Budapest. Versteht man ihn? Vertraute Türen werden von Fremden geöffnet und schnell geschlossen. Kann er erzählen? Hört man ihm zu? Er kommt als Überlebender und als Fremder in seine Heimatstadt Budapest zurück.
mehr.
Kritiken
Intensiv. 60 Jahre ist die NS-Diktatur nun her und die derzeitige Medienoffensive wider des Vergessens lässt niemandem Raum, selbst mit der Vergangenheit fertig zu werden. Doch ein nüchterner Fernsehbericht kann trotz Zeitzeugen und Originalbildern nicht in dem Maße berühren, wie es eine persönliche Geschichte vermag. Eines der intensivsten Dokumente ... der Judenverfolgung ist der „Roman eines Schicksalslosen“ des ungarischen Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész. Seine Schilderungen hat der Kameramagier Lajos Koltai nun in seinem Regiedebüt erschreckend eindringlich auf die Leinwand transportiert.
  Der 14jährige György Köves erzählt darin seine Geschichte, die ihn aus dem Ghetto Budapests über die Konzentrationslager Auschwitz und Zeitz nach Buchenwald führt. Mit anfänglichem Optimismus versucht er dem Grauen entgegen zu wirken und es ist seine Naivität, die den Zuschauer, der bald schon mehr ist, als nur ein Zuschauender, in den Bann und das schonungslos offenbarte Leid zieht. Wenn György am Ende sagt, dass es die lichten Momente sind, von denen er erzählen will, wenn ihn jemand nach seiner Zeit in den Lagern fragt, so sind wir eingehüllt von soviel dunkler Geschichte, dass uns das Licht nur schwer in Erinnerung bleibt.
  Mit dafür verantwortlich ist Koltai selbst. Der Künstler, der schon vielen Filmen seines Landsmanns István Szabó („Being Julia“) ungleich hellere Bilder bescherte, schafft zahllose Einstellungen, die einem noch lange nach dem Miterlebten auf der Leinwand im Gedächtnis bleiben werden. Am Ende ist es aber vor allem das Gesicht, das sich in die Erinnerung brennt. Das Gesicht, dass den Horror gesehen hat. Das Gesicht des großartig agierenden Hauptdarstellers Marcell Nagy, der hier, ebenfalls 14jährig, sein Leinwanddebüt gibt. Seine eindringliche Darstellung macht „Fateless“ zu einer schmerzhaften und nahe gehenden Erfahrung, die so viel mehr Wert ist, als unzählige TV-Dokus, die im Alltag untergehen.
mehr. (4,25 Sterne/lt/28.5.05)
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Bewertung
Action:2 Sterne(1)
Anspruch:4,22 Sterne(2)
Erotik:0,1 Sterne(1)
Humor:1,55 Sterne(1)
Spannung:3,38 Sterne(2)
Story:4,25 Sterne(2)
Film:4,25 Sterne(2)
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