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Filme > 2005 > Allein
Allein
 
Genre:Drama
Kinostart:28. Juli 2005
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:91 Minuten / 2485 Meter
Verleih:Zorro / Filmwelt
 
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Mitwirkende
Stab: Michael Wiesweg (Kamera), Ingo Ehrlich (Schnitt), Thomas Durchschlag (Regie und Buch), Joachim Ortmanns (Produktion) und Maciej Sledziecki (Musik). Darsteller: Victoria Mayer (Sarah), Lavinia Wilson (Maria), Maximilian Brückner (Jan), Richy Müller (Wolfgang), Holger Kunkel (Rasmus), Tobias van Dieken (Nico), Peter Fieseler (Yuppie) und Daniel Drewes (Taxi-Fahrer).
Inhalt
Die junge Studentin Maria führt ein Leben, das geprägt ist von der Sucht nach Nähe, von Exzessen mit Sex, Tabletten, Alkohol und dem Hang zur Selbstzerstörung. Ihr größter Feind ist das Alleinsein, das sie in der Affäre zum älteren Wolfgang und zahlreichen One-Night-Stands zu vermeiden sucht.
  Eines Tages lernt sie Jan, einen jungen Studenten, kennen und spürt, dass das diese Beziehung eine andere ist als die bisher erlebten. Aus dem Wunsch heraus, ihre instabile Lebensweise vor ihm zu verbergen, verschweigt sie ihm ihr Innerstes und stellt so sein Vertrauen auf eine harte Probe.
Kritiken
Sex sells - aber bitte mit Stil. Dieser Film ist eine Plattitüde auf alle anzunehmenden Bindungsschwierigkeiten, getoppt von seinem Titel, der ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen ist, die tatsächliche Probleme beim Finden eines Partners haben. Auf jeden Fall würde man hinter solch einem Titel nicht eine zweifellos hübsche Frau mit allerbester Freundin vermuten, ... die die Männer reihenweise abschleppt. Statt sich eines wirklichen gesellschaftlichen Problems anzunehmen, agiert Durchschlag lieber gemäß dem Motto "Sex sells" und hält ihn dem Zuschauer auch unbeschönigt vor die Nase. Die erste Viertelstunde ist wahrhaft schwer zu ertragen, aber immerhin beginnt sich danach eine Story zu entfalten - nicht sehr tiefschürfend und glaubwürdig, aber sie ist vorhanden. So erfährt man, dass die Studentin Maria sex- und alkoholsüchtig und offenbar beziehungsunfähig ist. Und die Story setzt noch eins drauf: ihre Hauptfigur leidet auch an selbstverletzendem Verhalten, oder kurz SVV. Dabei offenbart Durchschlag seine Unkenntnis über dieses Phänomen, denn auf Marias Typ passt ein solches Verhalten gar nicht, da hilft auch die Anspielung auf das schlechte Elternhaus nicht wirklich weiter. Nun kann man nicht gerade sagen, dass die Umsetzung dieser unsäglichen Story besonders schlecht wäre. Das gesamte Filmteam hat sich offenbar große Mühe gegeben, aber das Grundübel konnten sie nicht mehr auswetzen. Besonders gefallen hat mir Maximilian Brückner, der eine eigentlich recht undankbare und schwierige Hauptrolle gut verkörperte, aber auch die Leistungen von Victoria Mayer und Lavinia Wilson sind erwähnenswert. Leider war alle Müh vergebens, da das Drehbuch einfach nur schlecht war und das Ergebnis somit nicht Anderes als nicht sehenswert werden konnte. mehr. (1,25 Sterne/gw/16.7.05)
Misslungenes Filmdebüt. Musste man sich wirklich so was antun? Das werden sich wohl auch die meisten Kinobesucher nach dem Film fragen. Gemäß dem Motto "nichts ist so schlecht als das es nicht noch als schlechtes Beispiel dienen kann" liefert hier Thomas Durchschlag einen Beispielhaften Film ab. Von Anfang an möchte man sich bei diesen wenig stimmigen Dialogen ... die Ohren zuhalten. Das Wort Klischeehaft ist noch beschönigend bei all dem was den Zuschauer hier erwartet. Schon in den ersten Sekunden wird hier jegliche Glaubwürdigkeit verspielt und auch der Versuch später genauer und differenzierter auf die Figuren einzugehen misslingt gründlich. Die Hauptfigur Maria versinkt in einem Nebel von Kitsch, kranken Männerfantasien und Scheinwelten. Auf ihre Probleme wird dabei in der Tiefgründigkeit von TV-Werbung eingegangen. Das es in diesem Film wirklich um Einsamkeit gehen soll geht vollkommen in plakativer Oberflächlichkeit unter. Ursache für dieses unausgegorene filmische Irgendwas ist ein wohl noch weniger gelungenes Drehbuch. Die Schauspieler selbst mühen sich redlich, aber zu retten vermögen sie den Film nicht. Vom Stil her erinnert "Allein" ein wenig an "Jena Paradies" besonders durch einen sehr intimen, nahen und zum Teil schon sehr banalen Blick auf seine Figuren. Das Kino-Regiedebüt von Thomas Durchschlag ist, wie jeder Kinobesucher unschwer erkennen wird, gründlich daneben gegangen. "Allein" ist einer jener Filme bei denen die Geduld der Zuschauer auf eine harte Probe gestellt wird, leider wird hier aber nicht derjenige belohnt der bis zum Ende durchhält, sondern der der vorher den Kinosaal verlässt. mehr. (0,75 Sterne/ich/8.7.05)
Allein lassen. Kein Zweifel, Maria (Lavinia Wilson) ist allein. Wenn sie durchs Nachtleben streift, sich wahllos mit Männern abgibt, nach dem Sex, am Tag danach. Selbst wenn sie mit ihrer einzigen Freundin Sarah (Victoria Mayer) zusammen ist, bleibt sie verschlossen und in ihrer eigenen Welt. Der versucht sie durch Alkohol und selbst zugefügtem Schmerz ... zu entkommen. Bis sie den netten Tiermedizin-Studenten Jan (Maximilian Brückner) kennen lernt. Die beiden verlieben sich ineinander und Maria glaubt erstmals jemanden gefunden zu haben, bei dem sie sich geborgen fühlt. Bis Jan verreist und sie ihr altes Leben wieder einholt.
  „Allein“ ist eines dieser typischen Autorenfilmdebüts, bei denen man das Gefühl nicht los wird, dass der Regisseur das Drehbuch besser aus der Hand gegeben hätte. Filmisch weiß das erste Projekt des Filmhochschülers Thomas Durchschlag durchaus zu gefallen. Sein Drehbuch kann sich aber aus der Klischeehaftigkeit in keiner Szene befreien. Es hangelt sich von einer expliziten Sexszene zum nächsten, in Klavier-Molltöne getauchten Trinkexzess und wird dazwischen gefüllt mit viel zu einfachen Dialogen und vorhersehbaren Ereignissen. Überhaupt macht es sich Durchschlag zu einfach. Sowohl das Thema „Borderline“, die psychische Störung, an der Maria leidet, als auch die Liebesgeschichte bleiben seltsam flach und angedeutet. Lavinia Wilson („Schussangst“) ist mit der Darstellung sichtlich überfordert und scheitert letztlich, ebenso, wie der wie immer entwaffnend sympathisch wirkende Maximilian Brückner („Männer wie wir“) an dem halbgaren Skript. So dient „Allein“ am Ende nur als Anschauungsmaterial für Filmstudenten, wie man es bitte nicht machen sollte
mehr. (1 Sterne/lt/26.7.05)
Nutzerkommentare
Borderline. An alle vorigen Kritiker, der Film geht um Borderline und das hat nichts mit Kitsch zu tun.
  Ich bin selber Borderlinerin und habe den Film mit anderen Borderlinern angeschaut und wir haben uns in vielem wiedergefunden. Es hat also nichts mit Kitsch zu tun. Borderline bedeutet eben auch sich nach Nähe sehnen aber sie nicht zulassen ... können, was der Film gut verdeutlich. Bei den One -Night Stand sachen ging es ihr nicht um Sex sondern um Nähe bekommen für die sich hinterher selbst angeekelt hat und gehasst hat.
  Ich finde den Film gut umgesetzt.
  Das was beschrieben wurde als die SVV passe nicht zu ihrem Verhalten und es sei alles zuviele Symptome auf einmal, willkommen in der Welt eines Borderlines, als Borderliner ist das ganze Leben nicht stimmig. Borderline ist Zudem haben die meisten Borderliner nicht nur Borderline alleine sondern wesentlich mehr. Die Sexsucht ist eine SVV im Film, der Alkohol lässt sie vergessen genau wie die Drogen ohne erträgt sie ihre Gedanken und ihre Gefühle nicht. Die Dialoge die für viele zum "Ohrenzuhalten" darstellen entsprechen durchaus dem Bild eines Borderliners. Von einem Moment auf dem nächsten von der Selbstbewussten Frau zum Hilflosen Kind. Und genau dieses wurde sehr gut dargestellt.
mehr. (3,5 Sterne/Mone/7.4.11)
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Bewertung
Action:1,4 Sterne(5)
Anspruch:3,39 Sterne(6)
Erotik:2,13 Sterne(6)
Humor:0,53 Sterne(5)
Spannung:1,83 Sterne(5)
Story:2,92 Sterne(5)
Film:2,36 Sterne(6)
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Pro
gute Lavinia Wilson (Maria)
Kontra
unglaubwürdig und oberflächlich
unausgegorene Story
nervige Dialoge
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:6
Erotik:6
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:6
Summe aller Bewertungen:38
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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Standardabweichung:1,4
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