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Filme > 2005 > Dear Wendy
Dear Wendy
 
Genre:Drama
Kinostart:6. Oktober 2005
Freigabe:ab 18 Jahren
Länge:101 Minuten / 2882 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Legend / Neue Visionen
 
Homepage / Trailer



Meinung der Redaktion
Durchaus ansehbar, aber nicht ganz unumstritten. Hier wird das Leben von fünf unsicheren, aber sympathischen Außenseitern in einer vergessenen Bergarbeitersiedlung geschildert. Sie alle verbindet die Leidenschaft für Schusswaffen und in ihrem Klub der "Dandies" blühen sie auf. Die FSK-Einstufung (freigegeben ab 18 Jahren) macht es deutlich, so harmlos und gewaltfrei wie das klingt geht es dann doch nicht zu. Eine zu stark vereinfachte Story und nicht immer stimmig umgesetzte Szenen, dennoch ist "Dear Wendy" ein fesselnder zeitweise sogar faszinierender Kinofilm für Erwachsene.
Mitwirkende
Stab: Thomas Vinterberg (Regie), Anthony Dod Mantle (Kamera), Mikkel E. G. Nielsen (Schnitt), Lars von Trier (Buch) und Benjamin Wallfisch (Musik). Darsteller: Jamie Bell (Dick), Bill Pullman (Krugsby), Michael Angarano (Freddie), Danso Gordon (Sebastian), Novella Nelson (Clarabelle), Chris Owen (Huey), Alison Pill (Susan), Mark Webber (Stevie), Maria Charles (Mrs. Rubenz), Trevor Cooper (Dicks Vater), William Hootkins (Marshall Walker) und Teddy Kempner (Salomon).
Inhalt
Dick, Stevie, Susan, Huey und Freddie sind unsichere, aber sympathische Außenseiter. Ihr Leben in einer vergessenen Bergarbeitersiedlung ist ereignis- und farblos, bis sie den Club der "Dandies" gründen. Hier entwickeln und pflegen sie eine Leidenschaft für Schusswaffen, blühen auf, müssen aber erfahren, dass ihr Vorsatz absoluter Gewaltlosigkeit nicht einzuhalten ist.
Kritiken
Von Verlierern, Helden und Märtyrern. In einer Bergarbeitersiedlung ist man schon Außenseiter, wenn man nicht im Bergwerk arbeiten will. Die Minengesellschaft gibt nicht nur Lohn, sondern auch Identität. Die haben die geborernen Verlierer nicht. Doch plötzlich entwickelt sich so etwas wie eine Selbsthilfegruppe. Ihr Geheimnis: Verborgen getragene Schusswaffen geben ihnen ... Selbstvertrauen und machen sie zu erfolgreicheren Menschen. Bis dahin ist die Geschichte noch recht liebenswürdig vorgetragen. Das intime Verhältnis gab dem Film sogar seinen Namen und ist brieflich auch die Einleitung des Films. Auch die Einkehr von Zwistigkeiten in die Gruppe ist verständlich dargestellt, fragwürdig ist allerdings, warum sie ausgerechnet durch die Infragestellung des Führungsanspruchs des Hauptdarstellers ausgelöst werden mussten. Jedenfalls führt sich das fort und gerät letztendlich völlig außer Kontrolle, als eine kleine todsichere Hilfestellung recht todbringend endet. Die kleinen Helden mutieren zu Märtyrern angesichts einer unglaublichen Übermacht, der sie sich plötzlich gegenüber sehen. Das Ganze ist jedoch moralisch derart fragwürdig, dass man sich wirklich fragen muss, was uns Lars von Trier und Thomas Vinterberg damit sagen wollten. Unter diesem für diesen Film sehr wesentlichen Gesichtspunkt floppt der Film voll und ganz. Und für eine Anprangerung amerikanischer Verhältnisse ist die Story wiederum nicht glaubwürdig genug. Damit müssten sich die Amerikaner wohl selbst auseinander setzen, wobei das mit Sicherheit keine Hollywood-Produktion sein würde. Eines ist der Film allemal: kontrovers. Das aber reicht auch gepaart mit technischer Perfektion nicht zu einem guten Film. mehr. (1,75 Sterne/gw/6.10.05)
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Bewertung
Action:2,1 Sterne(3)
Anspruch:3,47 Sterne(3)
Erotik:0,65 Sterne(2)
Humor:2,07 Sterne(3)
Spannung:2,75 Sterne(3)
Story:3,2 Sterne(3)
Film:2,88 Sterne(3)
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Pro
betroffen machendes Ende
gute Darstellerleistungen
Kontra
nicht durchgängig glaubhafte Umsetzung
ein wenig zu stark vereinfachte Story
Einzelbewertungen
Action:3
Anspruch:3
Erotik:2
Humor:3
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:20
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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Standardabweichung:0,88
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