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Filme > 2005 > Fremde Haut
Fremde Haut
 
Genre:Drama
Kinostart:20. Oktober 2005
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:97 Minuten / 2726 Meter
Verleih:Ventura / Filmwelt

Meinung der Redaktion
Ansprechender und glaubwürdiger Film zum Thema Asyl und Integration in Deutschland, dem es jedoch ein wenig an cineastischer Größe fehlt.
Mitwirkende
Film-Crew: Angelina Maccarone (Regie), Judith Kaufmann (Kamera). Kreation: Angelina Maccarone, Judith Kaufmann (Buch). Darsteller: Jasmin Tabatabai (Fariba Tabrizi), Navíd Akhavan (Siamak), Manja Doering (Polizistin), Georg Friedrich (Burkhardt), Thomas Goersch (Polizist), Jens Münchow (Andi), Anneke Kim Sarnau (Anne), Hinnerk Schönemann (Uwe), Simon Schwarz (Lächle), Jevgenij Sitochin (Maxim), Nina Vorbrodt (Sabine).
Inhalt
Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches Verhältnis von unerbittlichen Sittenwächtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine Identität an... und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz. Die kultivierte Großstädterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur – auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet. Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren Gefühlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefährden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das Glück scheint zum Greifen nah ... mehr.
Kritiken
Enger Blickwinkel. Ein Film muss sich auf seinen Gegenstand konzentrieren. Das tut dieser Film auch sehr konsequent. Für meinen Geschmack ein wenig zu konsequent. Er führt uns an Orte und in Situationen, die man als "normaler" Deutscher so nicht kennt. Dabei wirkt nicht alles glaubwürdig, einiges erscheint doch recht inszeniert, allerdings um Autentizität ... bemüht. Hier kommt der Film recht schnell an seine Grenzen. Wie stellt man den trögen deutschen Alltag dar, wie den Graben zwischen Bürokratie und persönlichem Schicksal? Die Charaktere sind gut entworfen, durchaus unterschiedlich und nicht unbedingt klischeehaft. Aber nicht alle Darsteller können wirklich überzeugen. Für das Thema ist es ein guter Film, insgesamt aber kann er nur als durchschnittlich angesehen werden. mehr. (2,5 Sterne/gw/27.8.05)
Forum zum Film
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Bewertung
Action:1,05 Sterne(2)
Anspruch:3,7 Sterne(2)
Erotik:1,1 Sterne(2)
Humor:1,55 Sterne(2)
Spannung:2,02 Sterne(2)
Story:3,8 Sterne(2)
Film:3,13 Sterne(2)
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Pro
authentisch und glaubhaft
wichtiges Thema mit viel Detailwissen erzählt
gute Haupdarsteller
Kontra
trotz aller Qualität will kein richtiges "Kinofeeling" aufkommen
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:2
Erotik:2
Humor:2
Spannung:2
Story:2
Film:2
Summe aller Bewertungen:14
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,13
Standardabweichung:0,68
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