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Filme > 2005 > Der Fischer und seine Frau
Der Fischer und seine Frau
 
Genre:Drama / Komödie
Kinostart:27. Oktober 2005
Kaufstart:28. April 2006
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:102 Minuten / 2789 Meter
Bildformat:Cinemascope (2,35:1)
Verleih:Constantin
 
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Meinung der Redaktion
Typische Doris Dörrie - Komödie ("Männer", "Nackt", "Ich und Er") mit viel Humor und Romantik. Der weibliche Teil der Bevölkerung wird diesen Film mögen, Männern könnte er einfach ein wenig zu kitschig und durchschaubar sein. Auf jeden Fall eine ideenreiche Beziehungskomödie mit viel Schwung und ausgefallenen Bildern über Männer, Frauen und Fische.
Mitwirkende
Film-Crew: Doris Dörrie (Regie), Doris Dörrie (Drehbuch), Rainer Klausmann (Kamera), Inez Regnier, Frank Müller, Frank C. Müller (Schnitt). Kreation: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Buch). Darsteller: Simon Verhoeven (Leo), Young-Shin Kim (Yoko), Alexandra Maria Lara (Ida), Christian Ulmen (Otto), Elmar Wepper (Herr Wagenbach), Carola Regnier (Frau Wagenbach), Valentin Platareanu (Radu), Ulrike Kriener (Lena), Eva Christian (Alina), Gustav-Peter Wöhler (Olsen), Christoph Maria Herbst (Therapeut), Petra Zieser (Maklerin).
Inhalt
Leben ist Zufall: Auf einer Japanreise trifft die Modedesignerin Ida an einer Bushaltestelle die beiden „Fischverkäufer“ Otto und Leo. Die beiden Männer haben sich als „The Flying Fish Doctors“ auf die wertvollen Koi spezialisiert. Schnell verguckt sich Ida in den Veterinär Otto und heiratet ihn noch in Japan. Wieder in Deutschland angelangt, hausen die inzwischen schwangere
  Ida und Otto zunächst im Wohnmobil, dann in einer kleinen Sozialwohnung. Während Otto mit Kind und Koi... zufrieden ist, bricht die karriereorientierte Ida immer wieder aus der Enge der kleinen Bude aus, um Größeres und Besseres zu erlangen. Selbst nach den vorübergehenden finanziellen Erfolgen und den damit obligaten Umzügen ins komfortablere Reihenhaus und die Villa am See befrieden Idas Unzufriedenheit nicht: Die Spannungen zwischen den beiden eskalieren. Ihre gemeinsamen Freunde Leo und Yoko hingegen leben ein wesentlich luxuriöseres Leben, aber er schafft es nicht, seine frustrierte Frau glücklich zu machen; es kommt für alle Beteiligten zu unerwarteten Wendungen und Ereignissen … mehr.
Kritiken
Zufriedenheit versus Zukunftswünsche. „Es wird eigentlich alles schön, wenn man es sich genauer und von Nahem ansieht.“ Dem Kinobesucher dürfte bei dem auf dem gleichnamigen Märchen beruhenden Film „Der Fischer rund seine Frau“ ohnehin bereits auf den ersten Blick die feinsinnige und zugleich impulsive Umsetzung durch Regisseurin Doris Dörrie auffallen. Ohne aufdringlichen ... Zeigefinger und Klischeebedienende Weisheiten über den altbekannten „Männer-denken-nicht-wie Frauen-und-umgekehrt-Konfkikt“ erzählt Dörrie die Geschichte der erfolgshungrigen Ida und ihres stets zufriedenen Mannes Otto. Während die Modedesignerin Pläne , Ideen und Träume schmiedet welche zunächst auch Wirklichkeit werden, gibt Otto sich stets zufrieden mit der aktuellen Situation. Dabei stellt sich immer wieder die Frage ob den beiden ihr unterschiedlicher Charakter zugrunde liegt oder ob sich unbewusst der eine immer zum Gegengewicht des anderen entwickelt. Alexandra Maria Lara und Christian Ulmen beleben das Plot ungemein und hinterlassen beim Zuschauer nicht selten den Eindruck spontaner Situationskomik. Neben den harmonierenden Hauptdarstellern gibt auch Comedian Rainer Maria Herbst ein kurzes Gastspiel. Dieser Film zeigt auf höchst unterhaltsame, liebenwerte und trotz Märchenbasis nicht realitätsferne Weise die Schwierigkeit des Kontrasts auf, im Alltag die kleinen (und zumeist auch wichtigeren) Dinge schätzen zu können und zugleich das Streben nach Zielen nicht zu verlernen. mehr. (4 Sterne/scp/11.10.05)
Beziehungs-weise. Sie haben eigentlich nichts gemeinsam und doch führt sie das Schicksal zusammen: die attraktive und offensive Designerin Ida (Alexandra Maria Lara) und der ruhige, liebenswerte Otto (Christian Ulmen). Ida macht gleich einen entsprechenden Auftritt, als sie in schrillen Klamotten an einer verlassenen japanischen Bushaltestelle steht ... und ein Taxi vorbeirollt. Der Biologe Otto will sie zunächst gar nicht an Bord nehmen, doch sein Kollege Leo (Simon Verhoeven) lotst sie ins Auto und am liebsten als nächstes ins Bett. Doch Ida hat sich in Otto verguckt und heiratet ihn vom Fleck weg in einer japanischen Zeremonie. Zurück in Deutschland zieht Otto sich aus dem Geschäft mit Edelfischen und aus seinem Wohnwagen zurück und in die vermeintliche bürgerliche Idylle von Reihenhaus, Kind und Winkekatze. Doch während Ida Karriere macht und immer mehr will, macht Otto gar nichts und will noch weniger.
  Die Probleme sind uralt, die Klischees bekannt und trotzdem ist viel Wahres an Doris Dörries („Männer“) Beziehungsreigen. Kein Wunder, ist sie doch Fachfrau auf diesem Gebiet. Die Rahmenhandlung mit den verwunschen Fischen mag der sehr freien Adaption des Grimmschen Märchens „Von dem Fischer und seiner Frau“ zwar nicht so recht stehen. Dafür erledigen dies aber die farbenfrohen Kleider und Möbel, die dem Film, ebenso, wie die beiden Liebenden Lara und Ulmen, der in seiner zweiten Hauptrolle erneut überzeugt, Farbe verleihen. Am Ende sind zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber gerade das macht die Liebe ja so spannend.
mehr. (3,75 Sterne/lt/26.10.05)
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Bewertung
Action:1,63 Sterne(5)
Anspruch:2,11 Sterne(5)
Erotik:0,54 Sterne(4)
Humor:3,27 Sterne(5)
Spannung:2,3 Sterne(5)
Story:2,71 Sterne(5)
Film:3,37 Sterne(6)
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Pro
Herausragende Darsteller Liebenswertes Plot
gelungene Komödie mit Romantiktick
Alles über Männer, Frauen und Fische!!!
Kontra
wohl eher für den weiblichen Teil der Bevölkerung gemacht
kitschige Liebeskomödie
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:5
Erotik:4
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:6
Summe aller Bewertungen:35
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,37
Standardabweichung:0,65
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