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| Joyeux Noël | | Merry Christmas | | | Genre:Drama | Kinostart:24. November 2005 | Freigabe:ab 12 Jahren | Länge:115 Minuten / 3152 Meter | Bildformat:Cinemascope (2,35:1) | Verleih:Senator | | | Homepage |
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Meinung der Redaktion
Nur begrenzt spannendes Drama um Liebe, Krieg und Weihnachten! Dieser mit nur wenigen Höhepunkten aufwartende Film, erstickt an seinen zu schönen Bildern und in dem Versuch in jedem Detail politisch korrekt zu sein jegliche Spannung. Trotz bekannter Namen überzeugt "Merry Christmas" schauspielerisch nicht wirklich, für Zuschauer in Weihnachtsstimmung ist der Film dennoch annehmbar.
Mitwirkende
Film-Crew: Christian Carion (Regie), Walther van den Ende (Kamera). Kreation: Christian Carion (Buch), Philippe Rombi (Musik). Darsteller: Diane Kruger (Anna Sörensen), Benno Fürmann (Nikolaus Sprink), Guillaume Canet (Lieutenant Audebert), Gary Lewis (Palmer), Dany Boon (Ponchel), Daniel Brühl (Horstmayer), Tom Duncan (schottischer Soldat), Alex Ferns (Gordon), Suzanne Flon (Schlossherrin), Christopher Fulford (Major), Mathias Herrmann (deutscher Soldat), ... Robin Laing (William), Bernard Le Coq (General), Ian Richardson (Bishop), Marc Robert (Guimond), Steven Robertson (Jonathan), Michel Serrault (Schlossherr), Friedemann Thiele (Karl), Johannes Richard Voelkel (Gunther), Frank Witter (Jörg). mehr.
Inhalt
Als der Erste Weltkrieg ausbricht, jubelt Europa. Hunderttausende junger Männer aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland melden sich, um in einen Krieg zu ziehen, von dem jeder, der an ihm teilnahm, dachte, er sei gerecht, glorreich und auch abenteuerlich. Weihnachten 1914 an der Westfront: Die französischen, britischen und deutschen Truppen liegen sich schon seit Monaten in einem tödlichen Kampf gegenüber. Nach der anfänglichen Kriegsbegeisterung sind die Männer müde und... ausgelaugt und haben auf beiden Seiten eigentlich nur noch den Wunsch nach Frieden. Die dänische Sopranistin Anna Sörensen will sich diesen Wunsch erfüllen, indem sie Kronprinz Wilhelm von Preußen zu einem Konzertabend in der Nähe der Westfront überredet, an dem auch ihr Geliebter teilnehmen soll: der Berliner Tenor Nikolaus Sprink, der zu dieser Zeit ebenfalls im Schützengraben liegt. Als er nach dem Konzert mit Anna zu seinen Kameraden zurückkehrt, um auch mit ihnen Weihnachten zu feiern, ereignet sich ein kleines Wunder: Die einfachen Soldaten auf beiden Seiten haben sich per Zettel und Zeichen verständigt und einen inoffiziellen Waffenstillstand verabredet: We not shoot, you not shoot!, so die Parole. Und es funktioniert... mehr.
Kritiken
Kitschige Verfilmung einer wahren Geschichte. Ohhh Merry Christmas ... , brrrr . Sorry! Weihnachten 1914 an einem kleinen Frontabschnitt an der Westfront finden sich deutsche, franz. und schottische Soldaten zu einem friedlichen Weihnachtsfest zusammen. Für ein paar wenige Tage herrscht in einem kleinen beschränkten Gebiet tatsächlich Frieden. Soweit zu der auf Tatsachen beruhenden ... Story. Aufgeboten wird hier an Schauspielern so ziemlich alles Rang und Namen hat. Man achtete dabei peinlich genau darauf das die deutschen von deutschen Schauspielern gespielt wurden, die franz. von Franzosen usw. . Gleich zu Beginn spürt man eine Atmosphäre, die an sanfte seichte Weihnachtskaufhausatmosphäre erinnert. Dazu eine Musik die das überdeutlich unterstreicht. Die Darsteller scheint man in eine ähnliche Stimmung versetzt zu haben, denn auch sie wirken trotz Krieg und Sterben eher festlich als ernst und traurig. Daniel Brühl schafft es wieder mal wie ein Fremdkörper zu wirken und die Rolle als jüdischer deutscher Oberleutnant vermag er nur sehr begrenzt auszufüllen. Auch Benno Fürmann als Operntenor und deutscher Soldat fehlt es an Ernsthaftigkeit und Reife für seine Rolle. Ganz anders dagegen die Schotten, mit denen man wirklich in den nächsten Pub ziehen möchte. Natürlich handelt es sich dabei um Klischees, aber wenigstens um glaubwürdige. Das der Film trotz aller Stars nicht wirklich zu überzeugen vermag liegt auch an den merkwürdig sauberen um nicht zu sagen weichgespülten Bildern und an Soldaten die einfach nicht wie gerade aus dem Kampf gekommen wirken. Dazu gibt es nur ansatzweise so etwas wie Konflikte und jegliche Spannung geht in dem bemühen alles und jeden politisch korrekt darzustellen verloren. Weshalb man einen englischen Titel wählen mußte, der irgendwie nicht mit den urdeutschen Weihnachtsliedern zusammenpasst, wird wohl für immer das Geheimnis der Filmemacher bleiben. Zur Weihnachtszeit möge diese seichte, kitschige und tränendrüsige Verfilmung noch ganz annehmbar sein, wer sich allerdings nicht in einer derartigen Stimmung befindet, für den könnten sich diese zwei Stunden als eine unerträgliche Geduldsprobe erweisen ... mehr. (  / ich/22.10.05)
Forum zum Film
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Weblinks
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Bewertung
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| Action: |  | (3) | | Anspruch: |  | (3) | | Erotik: |  | (2) | | Humor: |  | (3) | | Spannung: |  | (3) | | Story: |  | (3) | | Film: |  | (3) | |  | | eigene Bewertung | Hier darf differenziert und sogar mit 0 Sternen bewertet werden! | | Bewertungs-Skala: |  | absoluter Flop |  | ziemlich schlecht |  | untere Mittelklasse |  | obere Mittelklasse |  | sehr gut |  | Top-Ausnahme |
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Pro
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 | interessante gute Story |
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Kontra
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 | nur begrenzt spannend |  | wenig Höhepunkte |  | schauspielerisch nur teilweise überzeugende Darsteller |
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Einzelbewertungen
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| Action: | | 3 | | Anspruch: | | 3 | | Erotik: | | 2 | | Humor: | | 3 | | Spannung: | | 3 | | Story: | | 3 | | Film: | | 3 | | Summe aller Bewertungen: | 20 |
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Filmstatistik
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| Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich. | | arithmetisches Mittel: | 2,95 | | Standardabweichung: | 0,91 |
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