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Filme > 2006 > Casino Royale
Casino Royale
 
Genre:Action
Kinostart:23. November 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:147 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Sony
 
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Meinung der Redaktion
Obwohl ein Bond natürlich über jegliche Fürsprache erhaben ist, so muss die Redaktion ihn doch als spannenden und actionreichen Film bewerten. Als 00-Agent in spe ist dieser Bond (noch) menschlich und muss Härteres erleiden als die späteren Bonds. Wenn der Zuschauer über die anfänglich recht inszeniert wirkende Story hinweg ist, könnte er sich höchstens noch an der Gefühlsüberbetonung und Liebesgeschichte stoßen, die für Bond-Filme etwas ungewöhnlich wirken. Insgesamt aber gibt es wieder einmal einen gelungenen Bond, der kaum jemanden enttäuschen wird.
Mitwirkende
Stab: Martin Campbell (Regie), Neal Purvis, Robert Wade und Paul Haggis (Drehbuch), Barbara Broccoli und Michael G. Wilson (Produktion), Phil Meheux (Kamera), Stuart Baird (Schnitt), Ian Fleming und Paul Haggis (Buch) sowie David Arnold und Monty Norman (Musik). Darsteller: Daniel Craig (James Bond), Judi Dench (M), Mads Mikkelsen (Le Chiffre), Eva Green (Vesper Lynd), Giancarlo Giannini (Rene Mathis), Caterina Murino (Solange), ... Tobias Menzies (Villiers), Ivana Milicevic (Valenka), Clemens Schick (Kratt), Ludger Pistor (Mendel), Claudio Santamaria (Carlos), Isaach De Bankolé (Steven Obanno), Jeffrey Wright (Felix Leiter), Sébastien Foucan (Mollaka), Daniel Andreas (Dealer), Richard Sammel (Gettler), Jürgen Tarrach (Schultz), Simon Abkarian (Alex Dimitrios), Jesper Christensen (Mr. White), Malcolm Sinclair (Dryden), Tsai Chin (Madame Wu), Lazar Ristovski (Kaminofsky), Veruschka von Lehndorff (Gräfin von Wallenstein), Tommy So (Fukuto) und Michael G. Wilson (Montenegro Polizeichef). Sprecher: Dietmar Wunder (James Bond), Alexandra Wilcke (Vesper Lynd), Axel Malzacher (Le Chiffre), Gisela Fritsch (M), Andreina de Martin (Solange), Bernd Rumpf (Rene Mathis), Daniel Andreas (Dealer), Ludger Pistor (Mendel), Richard Sammel (Gettler) und Jürgen Tarrach (Schultz). mehr.
Inhalt
Daniel Craig spielt in CASINO ROYALE die Hauptrolle als „007“ James Bond, dem besten, verführerischsten und tödlichsten Agenten im Geheimdienst ihrer Majestät. Basierend auf dem ersten Bond-Roman von Ian Fleming, erzählt die bis dato noch nie verfilmte Geschichte den Werdegang des berühmtesten Geheimagenten der Welt.
  James Bonds erste „007“-Mission führt ihn zu Le Chiffre, dem Bankier weltweit operierender Terroristen.
  Um ihn zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen,... muss Bond Le Chiffre bei einem Pokerspiel im Casino Royale besiegen. Ein Spiel, bei dem es um hohe Einsätze geht. Bond ist anfangs verärgert, dass eine schöne Beamtin des britischen Schatzamtes, Vesper Lynd, damit beauftragt wird, ihm seinen Einsatz für das Spiel auszuhändigen und das Geld der Regierung zu bewachen.
  Doch nachdem Bond und Vesper gemeinsam eine Serie tödlicher Anschläge von Le Chiffre und seinen Handlangern überlebt haben, entwickelt sich zwischen den beiden eine gegenseitige Anziehungskraft, die sie in noch größere Gefahr bringt und Bonds Leben für immer prägen wird…
mehr.
weiterführende Informationen
Dies ist der einundzwanzigste Film aus dem Zyklus James Bond 007.
Dieser Film ist eine Fortsetzung von Stirb an einem anderen Tag aus dem Jahr 2002.
Dieser Film hat 2008 Ein Quantum Trost als Fortsetzung erfahren.
Trailer
Kritiken
Der Agent, der liebte. Die Geschichten um den britischen Geheimagenten James Bond gehören zu den Kinostoffen schlechthin – Weltverschwörungen und globale Gefahren hinter den Kulissen der Normalität, vor denen uns nur einer retten kann. Und dieser Eine muss deshalb auch anders, besonders, ohne Zweifel erhaben sein über die Schwächen der Menschen. Exzentrisch, ... anziehend und hart zugleich. Ein sympathischer Mistkerl eben, den man mag, gerade weil er unsere geheimen Träume nach Heldentaten und Coolness verkörpert. Die 21. Bond-Verfilmung dekonstruiert nun dieses Bild und fordert die Grundfesten unseres filmischen Kollektivgedächtnisses heraus. Vergleiche mit früheren Bond-Filmen verbieten sich, setzt dieser Film doch den Anfang mit der Inszenierung des allerersten Romans von Ian Fleming aus dem Jahre 1953. Daniel Craig kommt nun die Aufgabe zu, die Entpuppung des wahren Bond zu mimen, was nur zu einem eigenartigen Spagat von Entwicklungsgeschichte und Actionreißer führen kann. In dessen Folge macht Bond so dermaßen viele Fehler und wird so oft durch die Mangel gedreht, dass man das Drehbuch am liebsten verdammen möchte. Doch nichts haut ihn um, alles macht ihn härter. Und so sei doch auf einen Unterschied zu früheren Verfilmungen hingewiesen – es geht aktuell extrem körperbetont zur schlagenden Sache, ohne großes Technikensemble und viele Explosionen. Diese Vermenschlichungen des Bondtypus' machen auch nicht vor seinem Herzen halt. Unglaublicherweise wird tatsächlich eine Liebesgeschichte erzählt, die wirklich nur deshalb zu ertragen ist, weil sie der anfangs sehr straigthen und dünnen Story um internationalen Terrorismus zu Wenden verhilft und tragisch endet. Ein Bond-Girl im klassischen Sinne wird man wohl vermissen müssen, wartet doch Belohnung in naturschöner Form von Charakter, echtem Charme und Emotion einer Vesper Lynd.
  Doch bei allem Ungewohnten, bei aller Entmystifizierung und Emotionalisierung ist wieder einmal ein extrem unterhaltsamer Popcorn-Action-Thriller im Bond-Universum um Leben und Tod gelungen. Allerdings liegt trotz der Vielzahl an Schauplätzen und langen, wortlosen Szenen mit Bomben und Pokerkarten der Fokus auf den inneren Kämpfen und Regungen des MI6-Agenten, der aus der Asche seiner Gefühle als neuer Bond aufersteht, nicht ohne sich ein Stück seiner Verluste zu bewahren und in die Zukunft zu tragen. Dafür scheint der wuchtig-agile und dennoch elegante Daniel Craig der Richtige. An diesen inneren Spannungen im Gewitter der Weltrettung darf man sich hoffentlich weiterhin erfreuen und gespannt verwundern.
mehr. (3,75 Sterne/chf/15.11.06)
Nutzerkommentare
Geschüttelt oder gerührt? Auch wenn man versucht den Kritikerstimmen aus dem Weg zu gehen, so gelingt das bei diesem Film wohl nicht. Man kommt nicht daran herum die Stimmen zu hören die sagen er sei der beste James Bond der je über die Leinwand kam, brutaler, härter.
  Dazu gleich eine Frage. Haben wir je einen James Bond zu einer Frau sagen hören "du bist ... eine blöde Kuh" oder hat schon mal ein 007er das Wort "Schlampe" benützt?
  Es sind die Gesten und Worte auf die man wartet. Aber sie kommen nicht. Seit wann ist es James egal ob sein Martini geschüttelt oder gerührt ist! Wo bleibt sein Charme, wo bleibt die charakteristische Filmmusik? Hat je eine Frau an seiner Seite in einer Bettszene zu ihm gesagt: "Nein, aufhören, ich muss zur Bank". Kaum ist Spannung aufgebaut, wird sie auch gleich wieder durch langatmige, lasche und leider auch billige Blablaszenen gebremst. James Bond hat in einer Szene nicht nur seine Kleider, leider auch in allen Szenen seine Klasse verloren. Die Damenwelt besticht nicht durch Schönheit, glänzt hingegen durch übertrieben aufgetragenen Lippenstift, äusserst schlechte Kleiderwahl und Frisuren der 50er Jahre. Weibliche Stöhngeräusche werden als Störgeräusche empfunden. Romantikszenen, die überhaupt nicht passen - selbst das Wort "Kitsch" als zu schwach erscheinen lassen - tragen dazu bei dass man sich dabei ertappt wie man gerade auf die Uhr gesehen hat.
  Zwei Überraschungseffekte lassen aufatmen, doch ein Aston Martin der in einer kurzatmigen Sequenz zerstört wird, zerstört auch die letzte Hoffnung einen guten Nachfolger der 007er-Reihe vor sich zu haben. Ungewohnt wilde Kameraszenen, ein Schweizer namens Mendel, lässt den offensichtlich von Sony Ericcson gesponserten Movie nicht als James Bond-Werk erscheinen. Positiv zu erwähnen ist sicherlich die Verfolgungsjagd der Anfangssequenz, wie auch die äusserst aussergewöhnliche Foltermethode welche an James vollzogen wird. Daniel Craig hat zwar mit seinen leicht abstehenden Ohren und unglaublich blauen Augen nicht das 007-Flair welches wir uns gewohnt sind, aber er ist wohl einer der sportlichsten Agenten, seit es Bond gibt. In manchen Szenen erinnert Craig an Steve McQueen und man fragt sich, ob die Besetzung durch Bruce Willis nicht besser gewesen wäre.
  Bisher ist man der Bondlinie treu geblieben, mit diesem Streifen hat man jedoch 140Minuten weit daran vorbei gedreht.
  Obschon "der" Spruch in letzter Sekunde von Daniel Craig gesprochen wird, erhält Casino Royal von max. 10 Punkten nur deren 5.
  Fazit: James Bond ist nicht mehr was er war. Gewollt erneuert, damit aber vielleicht ungewollt so manchen Bondianer verloren.
  Spawni
mehr. (2,5 Sterne/momü/23.11.06)
Forum zum Film
ThemavonerstmalszuletztAntw.
Warum Craig???PPP4.8.06 23:440
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Weblinks
Bewertung
Action:3,85 Sterne(13)
Anspruch:2,01 Sterne(14)
Erotik:1,46 Sterne(13)
Humor:1,78 Sterne(14)
Spannung:2,98 Sterne(14)
Story:2,32 Sterne(14)
Film:3,47 Sterne(15)
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Pro
kompromisslose Action mit wenig Technikeinsatz
unterhaltsame Inszenierung der in jeder Hinsicht schmerzlichen Bond-Werdung
Kontra
streckenweise sehr dünne Story
teilweise Gefühlsüberbetonung
kein Q oder Spezialwaffen
egal ob geschüttelt oder gerührt
Einzelbewertungen
Action:13
Anspruch:14
Erotik:13
Humor:14
Spannung:14
Story:14
Film:15
Summe aller Bewertungen:97
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,47
Standardabweichung:0,67
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