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Filme > 2006 > Rent
Rent
 
Genre:Drama / Musical
Kinostart:13. April 2006
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:134 Minuten / 3685 Meter
Bildformat:Cinemascope
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:Sony
 
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Meinung der Redaktion
Auf Puccinis „La Bohème“ basierendes Musical, das sich im Kino dann leider nur als eine pure Aneinanderreihung von Kitschsongs erweist. Hinzu kommt die sehr vereinfachte Story, die schon rein thematisch in Dtl. nur wenige interessieren dürfte. Für uns waren die 134 Minuten ein wahre Geduldsprobe ohne Happy End, die mit Sicherheit nur ein sehr kleiner Teil der Zuschauer auf sich nehmen wird.
Mitwirkende
Stab: Chris Columbus (Regie), Chris Columbus, Michael Barnathan, Robert De Niro, Mark Radcliffe und Jane Rosenthal (Produktion), Stephen Chbosky (Drehbuch), Stephen Goldblatt (Kamera), Richard Pearson (Schnitt) und Jonathan Larson (Musik). Darsteller: Anthony Rapp (Mark Cohen), Adam Pascal (Roger Davis), Rosario Dawson (Mimi Marquez), Jesse L. Martin (Tom Collins), Wilson Jermaine Heredia (Angel Dumott Schunard), Idina Menzel (Maureen Johnson), ... Tracie Thoms (Joanne Jefferson), Taye Diggs (Benjamin Coffin III), Mackenzie Firgens (April), Daniel London (Paul), Aaron Lohr (Steve), Wayne Wilcox (Gordon), Bianca Sams (Ali), Heather Barberie (Pam), Liisa Cohen (Sue), Corey Rosen (Life Cafe Manager), Mike Garibaldi (Mr. Grey), Rod Arrants (Mr. Hansen), Sarah Silverman (Alexi Darling), Daryl Edwards (Mr. Jefferson), Anna Deavere Smith (Mrs. Jefferson), Kevin Blackton (Mr. Johnson), Bettina Devin (Mrs. Johnson), Vivis Colombetti (Angels Oma), Nicole Cherie Flores (Angels Schwester), Randy Graff (Mrs. Cohen), Joel Swetow (Mr. Cohen) und Jason Thornton (Seth). mehr.
Inhalt
Basierend auf Puccinis „La Bohème“ erzählt RENT die Geschichte einer Gruppe junger Bohemiens im New Yorker East Village, die mit dem Leben und der Liebe kämpfen – und darum, ihre Miete bezahlen zu können. Die hungernden Künstler streben nach Erfolg und Anerkennung, während ihnen Armut, Krankheit und AIDS zu schaffen machen. Es geht um ein Jahr im Leben dieser Gruppe – oder um 525.600 Minuten, die ein Jahr ausmachen.
Kritiken
Re(n)nt! Ein baufälliger Straßenzug in Brooklyn/New York tief in den Neunzigern. Hier lebt die selbst ernannte „Bohême“ des Big Apple: Musiker, Fotografen, Tänzerinnen. Gleichzeitig ist der kulturelle Schmelztiegel aber auch das Zuhause der sozialen Unterschicht, Aidskranken und Fixern. Hier leben Mark, ein Dokumentarfilmer, und sein Freund, ... der Musiker Roger in einer Lagerhalle ohne Heizung und Strom. Das Geld für die (titelgebende) Miete ist seit Monaten überfällig und der Wohnblock soll, nach dem Wunsch ihres ehemaligen Kumpels Benjamin demnächst einem Computersoftware-Komplex weichen. Auch die Liebe hat im Kreise der Freunde einen bitteren Nachgeschmack. Besonders im Fall von Mark, dem seine Ex Joanne noch immer das Leben schwer macht. Oder sein Kumpel Tom, ein an AIDS erkrankter Schwuler, der in der sympathischen Queen „Angel“ seine große Liebe findet – und verliert. Mimi, eine drogensüchtige Striptease-Tänzerin, verliebt sich in Roger, der allerdings wegen seiner eigenen Immunschwäche Angst hat, sich zu binden. Sie alle leben, lieben, leiden ein Jahr lang in Amerikas quirligster Stadt.
  Von „Harry Potter“ zum AIDS-Musical: ist Familienfilmer Chris Columbus wirklich die beste Wahl für die Adaptierung eines sozialkritischen Musicals? Viele waren vor ihm im Gespräch: zum Beispiel Spike Lee oder Martin Scorsese, den sein Freund und Produzent des Films Robert DeNiro zu überreden versuchte. Aber sie alle sahen die Schwächen des Drehbuchs und die Schwierigkeit, dem Erfolgsstück mehr als zehn Jahre nach seiner Premiere am Broadway zu einer adäquaten Leinwandpremiere zu verhelfen. Das Kuriose ist, dass Columbus’ New York nun auf der Leinwand noch unrealistischer erscheint, als die Pappbauten auf der Bühne. Er zeichnet eine Kunstwelt mit irrealen sozialen Problemen, in dem die Figuren ein inszeniertes Leben leben. Das einzig Echte ist da die Freundschaft der Figuren, deren Darsteller bereits viele Jahre gemeinsam auf der Bühne standen.
mehr. (1 Sterne/lt/15.4.06)
Forum zum Film
ThemavonerstmalszuletztAntw.
Große Langeweilegw10.4.06 0:370
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Weblinks
Bewertung
Action:1,2 Sterne(2)
Anspruch:1,15 Sterne(2)
Erotik:0,45 Sterne(1)
Humor:0,82 Sterne(2)
Spannung:0,65 Sterne(2)
Story:1,23 Sterne(3)
Film:0,77 Sterne(3)
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Pro
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Kontra
pure Aneinanderreihung von Kitschsongs
inhaltlich in Dtl. wenig interessierendes Thema
Musical im Kino, leider jedoch ohne Witz und Tiefgang
sehr simple Story
viel zu lang geraten
Arthousemeter
Mainstream
100%
Arthouse
0%
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:2
Erotik:1
Humor:2
Spannung:2
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:15
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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