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Filme > 2006 > Bye Bye Berlusconi
Bye Bye Berlusconi
 
Genre:Satire
Kinostart:30. März 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:92 Minuten / 2533 Meter
Verleih:Jetfilm / Filmwelt
 
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Mitwirkende
Stab: Martin Lehwald (Produktion), Jan Henrik Stahlberg (Regie und Drehbuch), Nicolas Joray (Kamera) und Nicola Undritz (Schnitt). Darsteller: Jan Henrik Stahlberg (Jan), Maurizio Antonini (Maurizio), Lucia Chiarla (Lucia), Pietro Bontempo (Bontempo), Pietro Ragusa (Pietro), Tullio Sorrentino (Tullio), Fabio Bezzi (Fabio), Franco Leo (Roberto), Oscar Stahlberg (Oscar), Nina Mair (Nina), Consuelo Barilari (Minni Topolino), Tommas Ferraris (Sohn Topolino), Massimo Ferroni (Fi), Michelle Castellano (Bo) und Adrasto Bonarini (Fra).
Inhalt
Wenn man einen Film gegen einen der reichsten und mächtigsten Männer Europas macht, läuft man Gefahr, damit nicht im Kino zu landen, sondern vor Gericht. Besonders, wenn es sich dabei um den amtierenden Ministerpräsidenten Italiens handelt. Frühjahr 2005. Ein junges, engagiertes Drehteam aus Genua plant einen ernsthaften politischen Film über die gewaltsame Entführung Silvio Berlusconis. Ziel der Entführer ist es, Berlusconi endlich in einem fairen und unabhängigen Prozess dem... Urteil zuzuführen, dem er sich im wahren Leben seit Jahren erfolgreich entzieht. Dieser Film soll Italien wachrütteln und zur realen Abwahl des Ministerpräsidenten bei den nächsten Wahlen im April 2006 führen. Bereits am ersten Drehtag zeigt sich jedoch, dass sich das ambitionierte Drehteam mit diesem Projekt übernommen hat. Der Abbruch droht und um sich notdürftig vor juristischen Angriffen Berlusconis zu schützen und ihren Film als Satire kenntlich zu machen bedienen sie sich eines absurden Tricks: sie transformieren die Geschichte kurzerhand von Italien nach Entenhausen. mehr.
Kritiken
Inszeniert. Schon allein das reale Treiben Silvio Berlusconis würde für eine Satire taugen. Jan Henrik Stahlberg („Muxmäuschenstill“) entscheidet sich aber für die Form der Mockumentary – der inszenierten Dokumentation – um seinen Unmut und den vieler Anderer an der Politik des italienischen Staatschefs Ausdruck zu verleihen. Gemeinsam mit der ... Darstellerin Lucia Chiarla inszenierte er eine haarsträubende, tiefschwarze Ohrfeige gegen den übermächtigen Mogul, der sich unlängst selbst mit Napoleon verglich. „Bye, bye Berlusconi“ beginnt als Film-im-Film mit einer Explosion in Genua. Drei zwielichtige Typen haben den Präsidenten entführt und finden sich kurz darauf in einer rasanten Verfolgungsjagd wieder, die abrupt hinter einer Filmklappe endet. Die Dreharbeiten müssen unterbrochen werden, da Berlusconis Anwälte drohen, das Filmteam zu verklagen, sollte sein Name in dem Streifen fallen. Also heißt es umdenken. Produzent Roberto kommt auf die (reichlich dämliche) Idee, den Protagonisten kurzerhand in Topolino („Mickey Mouse“) – oder „Micky Laus“, wie er in der deutschen Synchro heißt – um zu nennen und die Handlung nach Entenhausen zu verlagern. Fortan gehen also Daisy Duck, Kater Karlo und die Hundekacker ans kriminelle Handwerk. Doch zahlreiche Katastrophen erschweren immer wieder die Dreharbeiten.
  Nach dem gelungenen Anarchostück „Muxmäuschenstill“ und einiger viel versprechender Gastrollen hat sich Stahlberg mit seiner dreifachen Rolle als Regisseur, Autor und Darsteller doch ein wenig verhoben. So bleibt „Bye, bye Berlusconi“ unter seinen Möglichkeiten und über weite Strecken nur leidlich lustig. Vieles setzt zudem auf lokales Vorwissen, was die Exportqualitäten der italienisch-deutschen Kooperation deutlich schmälert, wie man auch an der hilflos schlechten Synchronisation merken kann.
mehr. (2 Sterne/lt/30.3.06)
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