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| Astérix et les Vikings | | Asterix und die Wikinger | | | Genre:Kinderfilm / Zeichentrick | Kinostart:11. Mai 2006 | Freigabe:ab 6 Jahren | Länge:79 Minuten / 2166 Meter | Bildformat:Cinemascope (2,35:1) | Verleih:Universum | | | Homepage |
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Meinung der Redaktion
Lieblos modernisierte und eher für Kinder aufbereitete neueste Kinoadaption der Asterix-Comics. In der dt. Fassung peinlich schlecht synchronisierte Hauptfiguren verderben den Filmgenuss schon in den ersten Minuten. Die nicht gerade vor Ideen strotzende Story und Dialoge, die alles sind, nur nicht originell, trüben zudem den Filmeindruck. Fans der alten Asterix-Filme kann man von einem Kinobesuch nur abraten und auch allen anderen Zeichentrick-Fans sei eher der Besuch von "Ice Age 2" empfohlen.
Mitwirkende
Film-Crew: Stefan Fjeldmark, Jesper Møller (Regie). Kreation: Stefan Fjeldmark, Jean-Luc Goossens, René Goscinny, Philip LaZebnik, Albert Uderzo (Buch), Alexandre Azaria (Musik). Sprecher: Dieter Hallervorden (Kryptograf), Götz Otto (Olaf), Tilo Schmitz (Obelix), Smudo (Grautvornix), Christian Tramitz (Asterix), Nora Tschirner (Abba).
Inhalt
Die Wikinger
sie bringen Unglück und Furcht über die Bewohner der europäischen Küstensiedlungen, sie brandschatzen, rauben und morden zumindest, wenn sie auf menschliche Wesen treffen. Doch seit einiger Zeit ist es wie verhext. Sobald Häuptling Maulaf mit seiner wilden Horde Fuß auf festes Land setzt, um wieder einmal ein paar Unschuldige das Fürchten zu lehren, treffen sie auf... niemanden! Ganz klar, die Götter müssen einen Groll gegen die stolzen Krieger hegen, denn alle... Völker, die die Wikinger überfallen möchten, sind schon ausgeflogen. Ausgeflogen? Natürlich! Maulaf glaubt, die Lösung für das Verschwinden seiner Gegner gefunden zu haben: Die Angst hat ihnen Flügel verliehen! Und Fliegen Können wollte der tapfere Kämpfer schon immer. Da gibt es leider nur ein kleines Problem: Wikinger kennen keine Furcht. Und wer sich nicht fürchtet, kann sich auch nicht in die Lüfte erheben.... Also beschließt Maulaf nach Konsultation seines Sehers Kryptograf, einen Suchtrupp nach Gallien auszusenden. Dort sollen seine Mannen den größten Hasenfuß unter der Sonne suchen und ihn ins Wikingerdorf verschleppen, damit er den furchtlosen Kriegern die sagenumwobene Kunst des Fürchtens beibringen kann. Währenddessen herrscht im Dorf von Asterix und Obelix gepflegte Langeweile, denn die Römer vergnügen sich zurzeit an anderen Orten des Imperiums. Einzig ein Brief von Majestix Bruder Doppelhelix bringt etwas Schwung in den angestaubten Dorfplatz: Sein Sohn Grautvornix, ein verzogener und verweichlichter Stadtjunge, soll bei den tapferen Galliern zum Mann gemacht werden. Und wer könnte diese ehrenvolle Aufgabe meistern? Natürlich niemand anderes als Asterix und Obelix. Bei seinem Eintreffen macht Grautvornix allerdings schnell deutlich, dass er vom friedlichen Leben in der Einöde wenig und von althergebrachten männlichen Tugenden noch weniger hält. Stattdessen denkt der Bengel nur an seine daheim gebliebenen Süßen und an seine heißgeliebte Partymucke! Entsetzt stellen Asterix und Obelix fest, dass der Bengel nicht nur Vegetarier ist, sondern auch weder ein Wildschwein erlegen noch einen Hinkelstein heben kann. Schon nach dem ersten Tag stinkt es dem Langschläfer ganz gewaltig. Zu allem Überfluss stammt der Zaubertrank noch nicht mal aus biologisch-dynamischem Anbau! In der Zwischenzeit kommt es auch auf dem Wikingerschiff zu einem Konflikt der Generationen: Abba, die hitzköpfige Tochter von Maulaf, hat sich trotz des ausdrücklichen Verbots ihrer Eltern in Verkleidung auf das Schiff geschlichen. Wieso dürfen immer nur die Männer ihren Spaß haben, während man als intelligente Frau das Heimchen am Herd spielen soll? mehr.
Kritiken
Lieblos gemacht ... Fast 10 Jahre ist es her das die letzte Zeichentrickverfilmung der Asterix-Comics in unsere Kinos kam. Zeit genug also aus den Fehlern von "Asterix in Amerika" zu lernen und zurück zu der inhaltlichen Qualität und dem Witz der frühen Filme zu kehren. Soweit meine Hoffnung, die sich allerdings schon nach ca 90 Sekunden erledigt hatte. ... Dann nämlich hört man zum ersten mal die dt. Synchrostimmen von Asterix und Obelix. Die Reaktion der meisten anwesenden Zuschauer war gleich: Ein ungläubiger, entsetzter Blick und in jedem Gesicht konnte man lesen "Das ist doch jetzt nicht wahr oder?". Doch ist es leider und genauso glorreich geht die Sprecherfehlbesetzungsliste bis zur letzten Figur weiter. Die neue Asterix-Verfilmung versucht keine Fehler zu machen und tappt damit voll in die Beliebigkeitsfalle. Alles und jedes wurde versucht möglichst gefällig zu machen. Heraus kam dabei ein lieblos gemachter Kinderfilm mit Asterix-Figuren als Hintergrund und fragwürdiger Botschaft. Völlig daneben ging dann auch der Versuch, die Story zu modernisieren. Mit Ausnahme der Idee mit der Taube SMSix ist den Filmemachern nichts auch nur halbwegs brauchbares eingefallen. Schlimm dazu auch die unpassende Rockmusik, die im Film, ebenso wie ein Großteil der Dialoge einfach nur wie ein Fremdkörper wirkt. Einige ziemlich düstere Szenen, verhindern zudem das man den Film für Kinder im Vorschulalter freigeben konnte (FSK 6). Fans der alten Verfilmungen Ala "Asterix erobert Rom" oder "Asterix und Cleopatra" muss man dringend vom Kinobesuch abraten (es sei denn, sie lieben es sich selbst zu quälen). Bleibt nur noch die Hoffnung das sich vielleicht zukünftige Asterix-Verfilmungen wieder auf deren Wurzeln besinnen, aber stirbt nicht immer die Hoffnung zuletzt? mehr. (  / ich/11.4.06)
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Bewertung
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| Action: |  | (4) | | Anspruch: |  | (4) | | Erotik: |  | (2) | | Humor: |  | (4) | | Spannung: |  | (4) | | Story: |  | (4) | | Film: |  | (4) | |  | | eigene Bewertung | Hier darf differenziert und sogar mit 0 Sternen bewertet werden! | | Bewertungs-Skala: |  | absoluter Flop |  | ziemlich schlecht |  | untere Mittelklasse |  | obere Mittelklasse |  | sehr gut |  | Top-Ausnahme |
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Pro
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 | gut animierte Figuren |
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Kontra
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 | Hauptfiguren sehr schlecht und stimmlich unpassend synchronisiert |  | lieblos gemachter Kinderfilm |  | krampfhaft und ideenlos modernisierte Asterix-Variante |  | peinlich schlechte Dialoge die lediglich die alten Klischees bedienen |  | den alten Asterix-Filmen weit unterlegen |
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Arthousemeter
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Mainstream 100% |  | Arthouse 0% |
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Einzelbewertungen
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| Action: | | 4 | | Anspruch: | | 4 | | Erotik: | | 2 | | Humor: | | 4 | | Spannung: | | 4 | | Story: | | 4 | | Film: | | 4 | | Summe aller Bewertungen: | 26 |
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