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Filme > 2006 > 16 Blocks
16 Blocks
 
Genre:Abenteuer / Action / Drama / Krimi / Thriller
Kinostart:20. April 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:102 Minuten / 2784 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Warner
 
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Meinung der Redaktion
Guter Actionkrimi mit Bruce Willis in der Hauptrolle. Inhaltlich wird hier jedoch die altbekannte Story des heruntergekommenen und alkoholabhängigen Cops, der sich trotz aller Umstände noch einmal aufrafft, und im Namen der Gerechtigkeit zum Kreuzzug bläst, wieder einmal aufgewärmt. Anfangs noch ganz ordentlich werden vor allem Actionfans vom etwas lauen Ende enttäuscht sein. Schade, mit einem furiosen Finale wäre vielleicht ein richtig guter Actionfilm herausgekommen.
Mitwirkende
Stab: Richard Donner (Regie), Randall Emmett, Avi Lerner, Arnold Rifkin, John Thompson, Jim Van Wyck und Bruce Willis (Produktion), Glen MacPherson (Kamera), Steve Mirkovich (Schnitt), Richard Wenk (Buch) und Klaus Badelt (Musik). Darsteller: Richard Wenk (ADA's Detective), Bruce Willis (Jack Mosley), Yasiin Bey (Eddie Bunker), David Morse (Frank Nugent), Jenna Stern (Diane Mosley), Casey Sander (Captain Gruber), ... Cylk Cozart (Jimmy Mulvey), David Zayas (Robert Torres), Robert Racki (Jerry Shue), Patrick Garrow (Touhey), Sasha Roiz (Kaller), Conrad Pla (Ortiz), Hechter Ubarry (Maldonado), Richard Fitzpatrick (Deputy Commissioner Wagner), Peter McRobbie (Mike Sheehan), Michael F. Keenan (Ray Fitzpatrick), Robert Clohessy (Cannova), Jess Mal Gibbons (Pederson), Tig Fong (Briggs), Brenda Pressley (Assistant DA MacDonald), Kim Chan (Sam), Carmen Lopez (Gracie), Scott McCord (Lieutenant Kincaid), David Sparrow (Holding Cell Officer), Claudio Masciulli (Dominic Forlini), Derek Hoffman (Carl - EMT), Paul Tuerpe (Dianes Freund), Kean (Ong), Liam McGuckian (Nephew) und Talia Russo (Bride (jung)). mehr.
Inhalt
Er wollte einfach nur nach Hause und etwas trinken.
  Aber um 8.02 Uhr bekommt der verkaterte NYPD-Detective Jack Mosley einen scheinbar einfachen Auftrag: Der Kleinkriminelle Eddie Bunker soll um 10 Uhr vor einem Untersuchungsausschuss aussagen und muss aus seiner Zelle zum Gerichtsgebäude gebracht werden – das ist 16 Häuserblocks entfernt. In 15 Minuten wäre die Sache erledigt, dann könnte er endlich nach Hause.
  Jack ist ein Versager – er hat keine Kondition, dafür aber... ein schlimmes Bein und erhebliche Alkoholprobleme. Im Revier beschränkt er sich also darauf, ein- und auszustempeln und zwischendrin möglichst nicht aufzufallen. Er ist absolut nicht in der Stimmung, sich mit einem Ganoven herumzuärgern, der sein halbes Leben im Knast gesessen hat. Aber hinter Eddies Ganovenfassade steckt ein Mensch, der diesen Teufelskreis durchbrechen will und ständig nach „Zeichen“ sucht, die ihm die Richtung in eine bessere Zukunft weisen. Doch Jack weiß es besser: Menschen ändern sich nie. Er sieht in Eddie nur einen erbärmlichen Denunzianten, dem man ein verlockendes Angebot macht … aber er wird ihn ja sowieso gleich wieder los.
  Als Jack Eddie auf den Rücksitz seines Wagens schubst und sich in den morgendlichen New Yorker Berufsverkehr einfädelt, übersieht er den Lieferwagen, der ihm folgt. Jacks Schädel droht zu platzen, und Quasselstrippe Eddie macht alles nur noch schlimmer. Also hält Jack am nächsten Schnapsladen, um sich sein Frühstück zu besorgen. Eddie sitzt im verschlossenen Wagen und schäumt vor Wut – warum muss ausgerechnet ein Typ wie Jack ihn eskortieren? Doch solche Fragen verlieren an Bedeutung, als plötzlich eine geladene Kanone auf seinen Kopf zielt. Jack verhindert Eddies Tod im letzten Moment – er schaltet einen der Mörder aus und entrinnt nur knapp dem zweiten.
  Jack fordert Verstärkung an – Detective Frank Nugent und sein Team vom Morddezernat erreichen den Tatort als Erste. Da wird Eddie plötzlich blass – einer der Detectives in Nugents Team ist genau jener Mann, gegen den er aussagen soll. In diesem Moment verwandelt sich Jacks Auftrag in den Albtraum seines Lebens: Die Kriminellen, die es auf Eddies Leben abgesehen haben, sind Cops.
  Jack und Nugent sind schon früher aneinander geraten – Jack hat diese Geschichte verdrängt. Doch Nugent weist seinen alten Freund Jack sofort darauf hin, dass Eddies Aussage für sie alle das Aus bedeutet. Nugent schlägt vor, eine Geiselnahme vorzutäuschen, die Eddie nicht überlebt. Und Jack soll das tun, was er am besten kann – sich aus allem heraushalten.
  Doch diesmal überspannt Nugent den Bogen – Jack klammert sich an den letzten Strohhalm, um seine Selbstachtung zu retten. Sekundenbruchteile vor dem Schuss, der Eddie eliminieren soll, provoziert er eine Kettenreaktion von Ereignissen, die das Leben aller Beteiligten unwiderruflich auf den Kopf stellt.
  Im Kampf gegen die Zeit und mit den korrupten Cops auf ihren Fersen arbeiten sich Jack und Eddie zum Gerichtsgebäude vor – Häuserblock um Häuserblock. Jack kennt sich in diesen Straßen bestens aus – und falls dieser Job sein letzter sein soll, dann wenigstens mit Knalleffekt. Eddie wird Jacks Vorbild, weil der seine Kraft aus seiner unbeirrbaren Überzeugung, aus seiner Hoffnung schöpft – so hätte Jack schon vor sechs Jahren handeln sollen. Und auch Eddie begreift langsam, dass all die „Zeichen“, denen er folgt, unweigerlich zu Jack führen.
  Zwei Männer wachsen über sich hinaus – doch nur mit gegenseitiger Hilfe. 16 Häuserblocks entscheiden über Leben und Tod.
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Nutzerkommentare
Der Aussteiger. Das ganze Polizeidepartment ist hinter Bruce Willes her. Die Kollegen – angeführt von David Morse, der sich hier mal von seiner unsympathischen Seite zeigen kann - sind ein Sammelsurium korrupter Bullen. Wie der angeschlagene Alk Bruce das schafft, den ihm anvertrauten Gefangenen zu überstellen (nur 16 Häuserblocks entfernt), wird spannend ... erzählt. So fertig sieht man Bruce Willis nicht alle Tage. Vor allem der verblüffend schnelle Schnitt zeigt wie unser Held aus seiner Lethargie erwacht und plötzlich hell wach ist. Neben Materialschlachten und Riesenballereien ist aber auch noch Platz für Gespräche über Freundschaft, Kollegialität und den Wert der Polizeiarbeit. Da heucheln die Kollegen Bruce was vor, dass sich die Balken biegen. Sie haben sich eine Welt aus Lug und Trug zusammengeschustert. Bruce macht da nicht mehr mit.
  Gegen Ende wird es dann zwar etwas unübersichtlich bis eine Familienfeier den krönen Abschluss bildet. (Na ja!?) Massenszenen wechseln mit kammerspielartigen Einzelaufnahmen. Das ist gekonnt gemacht.
  Dieser Cop-Thriller, steht in bester amerikanischer Action Tradition und hat auch noch eine Message: Menschen können sich ändern. Das gilt sowohl für den Cop als auch für seinen zu überstellenden Gefangenen (Mos Def). Beide werden vom Saulus zum Paulus. Gekonnt gemachte, spannende Unterhaltung
mehr. (3 Sterne/ZM/18.6.13)
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Bewertung
Action:3,08 Sterne(5)
Anspruch:1,31 Sterne(5)
Erotik:0,17 Sterne(2)
Humor:1,11 Sterne(5)
Spannung:2,51 Sterne(5)
Story:2,37 Sterne(5)
Film:2,99 Sterne(6)
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Pro
guter Bruce Willis
gut umgesetzte, altbekannte Story
Kontra
etwas enttäuschendes Finale
lediglich durchschnittlicher Actionfilm
Arthousemeter
Mainstream
100%
Arthouse
0%
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:5
Erotik:2
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:6
Summe aller Bewertungen:33
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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Standardabweichung:0,47
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