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| FC Venus | | | Genre:Komödie | Kinostart:27. April 2006 | Freigabe:ab 6 Jahren | Länge:99 Minuten / 2712 Meter | Bildformat:Cinemascope (2,35:1) | Verleih:NFP | | | Homepage |
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Meinung der Redaktion
Amüsante deutsche Komödie um ein fussballverrücktes Dorf. Dabei wird kräftig auf ländlichen und Beziehungsklischees herumgeritten, so dass man in diesem Film wunderbar entspannen kann, wenn man frei von Vorurteilen und Erwartungen simple entspannende Unterhaltung sucht.
Mitwirkende
Film-Crew: Ute Wieland (Regie), Peter Przybylski (Kamera), Martina Matuschewski (Schnitt). Kreation: Jan Berger (Buch), Oliver Biehler (Musik). Darsteller: Christian Ulmen (Paul Bruhn), Nora Tschirner (Anna Rothe), Heinz Hoenig (Laurenz Schmidt), Anneke Kim Sarnau (Kim Wagner), Andreas Günther (Jurij Zille), Katrin Wrobel (Susanne Jünemann), Stefanie Mühlhan (Manu Zylke), Sabine Urig (Babette Piper), Petra Kleinert (Lili Oelze), Karina Fallenstein (Heike Minnert), ... Volker Ippig (Udo Glock), Florian Lukas (Steffen Hagen), Sandra Borgmann (Katja Hagen), Leslie Malton (Astrid Mehnert-Wichert), Nikola Kastner (Johanna Hoff), Andreas Pietschmann (Marc Ritter), Ernest Hausmann (Mike Jünemann), Jens Münchow (Daniel Gunze), Detlef Bothe (Louis Doderer), Steffen Groth (Eric Polgar), Veit Stübner (Rudi Oelze), Julian Sengelmann (Nico Oelze), Jan Henrik Stahlberg (Boris Minnert), Martin Armknecht (Sebastian Mehnert-Wichert). mehr.
Inhalt
Paul und Anna leben glücklich gemeinsam in Berlin. Bis Paul einen Anruf aus seiner Heimatstadt Imma erhält. Sein alter Freund Steffen, Kapitän und zusammen mit Paul Gründer des Fußballvereins Eintracht Imma 95, besteht auf einem alten Versprechen: Paul muss unbedingt sofort zurück kommen und seinen Freunden beistehen. Eintracht Imma liegt in den letzten Zügen - akute Abstiegsgefahr ins Bodenlose, allein Paul kann da noch was richten. Doch Pauls Umzugspläne bedeuten akute Gefahr... für seine Beziehung, denn Anna hasst Fußball und liebt Berlin. Nur unter Vortäuschung falscher Tatsachen bringt er sie dazu, mit ihm nach Imma zu gehen. Für Anna ein Schritt in die Fußballhölle: Schon bald outet Paul sich als Fußball-Junkie, der nur noch die Eintracht Imma im Kopf hat. Und seine Kumpels quälen ihre Frauen mit all dem, was Fußballverrückte ihren Frauen antun können: Kunstrasen im Schlafzimmer, Effenberg- Bettwäsche und Wochenenden auf dem Platz. Als Anna erkennt, dass Paul nur wegen des Fußballs zurück nach Imma wollte, vereint sie ihre Leidensgenossinnen zum Gegenangriff und fordert Paul und seine Freunde zum ultimativen Duell heraus. Die Wette gilt: Die Frauen werden die Männer besiegen - auf dem Fußballplatz. Der Einsatz: Gewinnen die Frauen, ist Schluss mit Fußball. Für immer. Und Paul muss mit Anna zurück nach Berlin. Gewinnen die Männer, ist Schluss mit der Meckerei. Dumm nur, dass keine der Frauen je gegen einen Ball getreten hat. Und ihre Mannschaft, der FC VENUS, zunächst leicht unterbesetzt ist. Denn Mitglied werden darf nur, wer im letzten Jahr Sex mit einem Spieler der Eintracht Imma hatte - und nicht alle Männer scheinen diesbezüglich versorgt. Doch unverhofft erhalten die Frauen Verstärkung: Verteidiger Eric ist nämlich keineswegs solo, sondern seit Jahren mit dem smarten Fußball- Ass Marc zusammen. Eric hatte bisher wohl vergessen, seinen Freund vorzustellen. Und Profitorhüterin Kim lässt sich durch Imma-Spieler und Frauenheld Jurij bei einem gut durchgeplanten One-Night-Stand zum elften Mitglied des FC VENUS machen. Als Anna auch noch Profi-Trainer Laurenz Schmidt für ihre Mannschaft gewinnen kann und ihre Freundinnen und Paul mit ihren Fußballkenntnissen überrascht, scheint den Männern der Sieg, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen soll, nicht mehr ganz so sicher. In den einst trauten Beziehungen im beschaulichen Imma sitzt kein Stein mehr auf dem anderen. Das große Match kann beginnen
mehr.
Kritiken
FC Venus, 0:0. Ganz klar: Die Welt des Mannes ist der Fußball. Geheiratet wird auf dem Platz. Die Bettwäsche wird nicht von Blümchen, sondern vom Vereinslogo verziert und gebetet wird nicht für reichen Kinder-, sondern reichen Torsegen. Der neue Film der Münchner Regisseurin Ute Wieland "FC Venus" ist angesiedelt zwischen deutschen Männerritualen ... und ebenso deutscher Eheromantik und bewegt sich damit komplett im Reich des Klischees. Der Geschlechterkampf wird bei "FC Venus" aufs Fußballfeld verlagert. Die Frauen besetzen ein genuin männliches Gebiet den Fußball indem sie noch männlicher werden als die Männer: Sie saufen Wodka, essen rohes Fleisch und wälzen sich im Schlamm. Die weibliche Hauptfigur Anna Rothe (zu spitz und zu grell gespielt von Nora Tschirner), ist dabei in etwa so glaubwürdig wie eine Kreuzung aus Franz Beckenbauer und Alice Schwarzer. Wenn das der "ultimative Film zur Fußballweltmeisterschaft" sein soll, wie Regisseurin Ute Wieland behauptet, dann kann man nur hoffen, dass ihn nicht allzu viele ausländische Besucher zu sehen bekommen, denn was dort gezeigt wird, lässt sich nahtlos einreihen in die Kette peinlicher deutscher Klischees, die von "Oktoberfest" bis "Neuschwanstein" reicht. In der heilen Welt des fiktiven Örtchens Imma scheint es keine anderen Sorgen zu geben, als den Fußball. Niemand muss arbeiten. Es ist kein Problem, dass der "beste Trainer Deutschlands", Laurenz Schmidt (Heinz Hoenig), mal eben sechs Wochen opfern kann, um eine Frauenmannschaft auf Vordermann zu bringen. Um das ganze etwas zu dramatisieren, hat Drehbuchautor Jan Berger ein paar hölzerne Konfliktpfähle ins Drehbuch eingeschlagen, die der Schiedsrichter ziwschendrin ganz treffend als "Psychoquark" bezeichnet: Der Top-Trainer Schmidt ist natürlich Annas Vater, was Paul (gespielt von Christian Ulmen, der sich einfach nur selbst spielt und dessen Charakter ungefähr die Tiefe einer Bierflasche hat) natürlich niemals wusste, und so gibt es ein paar Streits und ein paar Versöhnungen, en bisschen schwul-lesbisches Geplänkel und das ganze ist so belanglos und austauschbar wie Sprüche à la "Der Ball ist rund". Natürlich gewinnen nach einem klassischen Halbzeit-Aufbaugespräch von Frauenversteher Laurenz Schmidt die Frauen und das Tor in der letzten Minute wird unterlegt mit dem Bombast-Rock von Queen "We are the Champions". Überhaupt die Musik. Sie ist grausam. Da hat jemand willkürlich in seine CD-Sammlung gegriffen und die flachen Filmbilder so dick mit Musik bestrichen, bis auch der letzte begriffen hat, worum es geht. "FC Venus" ist ungefähr so vorhersehbar wie "Todesflug 1602", ein Saisonfilm, der auf der Welle der WM-Euphorie mitschwimmen will, aber nach dem Großereignis niemanden mehr hinterm Sofa hervorlocken wird. Empfehlung: Lieber ein Vorrundenspiel der echten WM ansehen. mehr. (  / ahi/3.4.06)
Klischeekicker. Die Fußballweltmeisterschaft rückt näher und auch die Leinwand bleibt nicht verschont. Dass beim kollektiven Freudentaumel ums runde Leder auch das weibliche Geschlecht nicht auf der Strecke bleiben muss, beweißt die deutsche Komödie F.C. Venus. Ehealltag in deutschen Wohnzimmern: Anna und Paul (Ex-MTV-Kollegen Nora Tschirner und ... Christian Ulmen) kommen sich nicht nur beim Kampf um die Fernbedienung in die Quere. Während er fanatischer Fußballfan ist, kann ihr der Kickersport gestohlen bleiben. Da kommt ein Hilferuf von Pauls Kumpel Steffen (Florian Lukas): ihr Heimatverein steht vor dem Abstieg. Pauls Stürmerqualitäten werden dringend benötigt. Also nutzt er einen Vorwand, um mit Anna zurück aufs Dorf zu ziehen und seine Mannen zu unterstützen. Doch Anna durchschaut den Trick und schließt eine Wette ab: wenn sie und die anderen Spielerfrauen gegen Pauls Mannschaft gewinnen, verschwindet der Fußball aus ihrem Leben. Vor den Mädels stehen Wochen harten Trainings und schließlich sieht sich die Gurkentruppe von Paul einem ernst zu nehmenden Gegner gegenüber. Ein ähnliches Thema behandelte bereits die RTL-Produktion Männer wie wir, bei der Schwule gegen Heteros antraten. Das Rund war damals jedoch deutlich platter. Klar, auch FC Venus bedient sämtliche Klischees, die man sich zum Thema Frauen, Männer und Fußball ausdenken kann. Dennoch unterhält der Schlagabtausch ganz prächtig, dank der gut aufgelegten Darstellern und der allgemein leichtfüßigen Inszenierung. Vielleicht liegt das auch an der geschlechterlichen Arbeitsteilung im Hintergrund: das Drehbuch stammt von Jan Berger, aber auf dem Regiestuhl saß eine Frau nämlich Ute Wieland. Wie im richtigen Leben...? mehr. (  / lt/26.4.06)
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Weblinks
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Bewertung
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| Action: |  | (6) | | Anspruch: |  | (5) | | Erotik: |  | (5) | | Humor: |  | (6) | | Spannung: |  | (5) | | Story: |  | (6) | | Film: |  | (6) | |  | | eigene Bewertung | Hier darf differenziert und sogar mit 0 Sternen bewertet werden! | | Bewertungs-Skala: |  | absoluter Flop |  | ziemlich schlecht |  | untere Mittelklasse |  | obere Mittelklasse |  | sehr gut |  | Top-Ausnahme |
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Pro
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 | locker-spaßige Unterhaltung |  | ländlich klischeehaft |
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Kontra
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 | ziemlich abwegige Story |
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Einzelbewertungen
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| Action: | | 6 | | Anspruch: | | 5 | | Erotik: | | 5 | | Humor: | | 6 | | Spannung: | | 5 | | Story: | | 6 | | Film: | | 6 | | Summe aller Bewertungen: | 39 |
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Filmstatistik
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| Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich. | | arithmetisches Mittel: | 2,62 | | Standardabweichung: | 0,82 |
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