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Filme > 2006 > Olga
Olga
 
Genre:Drama
Kinostart:31. August 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:99 Minuten / 2716 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Constantin
 
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Mitwirkende
Stab: Jayme Monjardim (Regie), Rita Buzzar (Produktion), Ricardo Della Rosa (Kamera), Pedro Amorim und Beat Morell (Schnitt), Rita Buzzar und Fernando Morais (Buch) und Marcus Viana (Musik). Darsteller: Camila Morgado (Olga Benário), Caco Ciocler (Luís Carlos Prestes), Edgar Amorim (Agildo Barata), Leona Cavalli (Maria), Maria Clara Fernandes (Carmem), Isabela Coimbra (Olga Criança), Pascoal da Conceição (Dimitri Manuilski), Bruno Dayrrel (Victor Barron), ... José Dumont (Manuel), Thelmo Fernandes (Bangu), Eliane Giardini (Eugénie Benário), Ranieri Gonzalez (Miranda), Renata Jesion (Elise Ewert), Mariana Lima (Lígia Prestes), Jandira Martini (Sarah), Luís Melo (Léo Benário), Fernanda Montenegro (Dona Leocadio Prestes), Anderson Muller (Paul Gruber), Floriano Peixoto (Filinto Müller), Osmar Prado (Dictator Getúlio Vargas), Hélio Ribeiro (Padre Leopoldo), Murilo Rosa (Estevan), Werner Schünemann (Arthur Ewert), Eduardo Semerjian (Galvão), Raul Serrador (Rodolfo Ghioldi), Oscar Simch (Herr Fischer), Milena Toscano (Hannah), Odilon Wagner (Capitão Navio), Guilherme Weber (Otto Braun), Sabrina Greve (Elza Colônio), Eliane Guttman (Enfermeira Chefe) und Gilles Gwizdek (Leon Julles Valee). mehr.
Inhalt
München, 1925. Olga Benario, Tochter aus großbürgerlicher Münchner Familie, verlässt mit nur 17 Jahren ihr Elternhaus, um ganz und gar ihren kommunistischen Idealen folgen zu können. Sie geht nach Berlin. In einer tollkühnen Aktion befreit sie den kommunistischen Genossen Otto Braun aus einem Berliner Gefängnis. Gemeinsam fliehen sie nach Moskau, wo Olga eine militärische Ausbildung erhält und eine Laufbahn in der Kommintern beginnt. Sie wird mit der Aufgabe betraut, als Ehefrau... getarnt, den brasilianischen Hauptmann Luís Carlos Prestes sicher in dessen Heimat zu geleiten. Von Moskau aus hatte er den Sturz des Diktators Vargas vorbereitet. Auf der Überfahrt wird jedoch aus der nüchternen Tarnung leidenschaftliche Realität. Eine Liebe, weit über jeden Klassenkampf hinaus. Die Revolte 1935 jedoch scheitert. Durch Verrat landen die beiden in den Folterkellern des Despoten. Dort stellt Olga fest, dass sie von Prestes ein Kind erwartet. Um sich Hitlers Sympathien zu versichern, beschließt Vargas, Olga an das faschistische Deutschland auszuliefern. Für die Jüdin Olga das sichere Ende. Noch im Angesicht des Todes beweist Olga in Hitlers Gefängnissen ihre kämpferische Stärke und Liebe, als ihr die im Gefängnis geborene Tochter entrissen wird... mehr.
Kritiken
Gescheitert. Das Leben der Widerstandskämpferin Olga Benario Prestes bietet genügend Stoff für ein großes Leinwandepos. Als Olga Gutmann 1908 in München geboren, fühlt sie sich früh dem kommunistischen Klassenkampf verbunden. Im aufkeimenden Nationalsozialismus befreit sie im Alter von 17 Jahren den Parteigenossen Otto Braun in einer tollkühnen ... Rettungsaktion aus dem Gefängnis. Gemeinsam fliehen sie nach Moskau, wo sich Olga der Roten Armee anschließt. Am Ende ihrer militärischen Ausbildung erhält sie den Auftrag, den kommunistischen Führer Luis Carlos Prestes nach Brasilien zu überführen. Als Ehepaar getarnt gehen die beiden an Bord eines Dampfers und verlieben sich ineinander. Als sie 1935 in Rio de Janeiro eintreffen bleibt jedoch kaum Zeit für Romantik. Mit den Genossen der Kommunistischen Internationalen planen sie den Sturz des brasilianischen Präsidenten Getúlio Dornelles Vargas. Doch es befindet sich ein Spitzel in den eigenen Reihen und so erfährt Vargas schließlich von Prestes Rückkehr und seinen Plänen. Der Umsturzversuch wird zu einem Desaster. Olga und Luis müssen sich in den Untergrund zurückziehen und hilflos mit ansehen, wie ihre Freunde einer nach dem anderen gefoltert und getötet werden.
  Lange zögerten die brasilianischen Produzenten vor einer Verfilmung des Lebens der modernen Heldin. Zu groß schien der Aufwand einer drei Kontinente und dreißig Jahre umspannenden Biographie gerecht zu werden. Betrachtet man den Film des brasilianischen Regiedebütanten Jayme Monjardim muss man sagen, dass die kritischen Stimmen Recht behalten sollten. Die Bilder, Sets und Schuspieler erreichen gerade mal TV-Niveau und die schrecklich aufdringliche Musikuntermalung gibt dem Ganzen endgültig den Charme einer Telenovela. Der Bestseller von Fernando Morais bleibt also weiterhin unverfilmbar.
mehr. (0,75 Sterne/lt/30.8.06)
Forum zum Film
ThemavonerstmalszuletztAntw.
Geliebte RevolutionärinZM22.9.10 19:390
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Action:1 Sterne(1)
Anspruch:2 Sterne(1)
Spannung:1,5 Sterne(1)
Story:3 Sterne(1)
Film:0,7 Sterne(1)
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Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:5
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