Im Moment sind 9 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2006 > Volver - Zurückkehren
Volver - Zurückkehren
 
Genre:Komödie
Kinostart:3. August 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:121 Minuten / 3315 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Tobis
 
Homepage
Meinung der Redaktion
Volver ist einer derjenigen Filme, die komödiantische Leichtigkeit mit einem echten Anliegen verbinden. Dabei ist er alles andere als leichte Kost. Nach Einstimmung und Schock kommt eine ganze Zeit lang Wirres über Geister und Spuk, so dass man ernsthaft über die Sinnhaftigkeit zu Grübeln beginnt. Doch es wäre kein Almodóvar, gäbe es nicht eine komplexe und sogar tiefersinnige Aufklärung. Er führt uns in die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen, was wohl nur mit Humor zu ertragen ist. Überzeugend in Szene gesetzt und hervorragend dargestellt, namentlich von einer beeindruckenden Penélope Cruz, findet man hier eine sehr zu empfehlende Komödie der anspruchsvollen Art.
Mitwirkende
Stab: Esther García (Produktion), José Luis Alcaine (Kamera), Pedro Almodóvar (Regie und Buch) und Alberto Iglesias (Musik). Darsteller: Penélope Cruz (Raimunda), Carmen Maura (Abuela Irene), Lola Dueñas (Sole), Blanca Portillo (Agustina), Yohana Cobo (Paula), Chus Lampreave (Tía Paula), Antonio de la Torre (Paco), Carlos Blanco (Emilio), María Isabel Díaz (Regina), Neus Sanz (Inés), Leandro Rivera (Auxiliar) und Carlos García Cambero (Carlos).
Inhalt
Die schöne Raimunda bewohnt gemeinsam mit ihrem Ehemann Paco und ihrer halbwüchsigen Tochter Paula ein bescheidenes Apartment in einem Madrider Arbeiterviertel. Sie ist wahrhaft keine Frau, die leicht an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gerät, doch momentan wächst ihr alles ein wenig über den Kopf. Denn ihr nichtsnutziger Gemahl hat mal wieder seinen Job verloren. Jetzt muss Raimunda ganz alleine dafür sorgen, dass der Laden weiter läuft. Während sie sich also nun mit doppeltem... Einsatz als Reinigungskraft abschuften muss, beginnt ihr arbeitsloser Gatte, daheim seiner pubertierenden Tochter Paula nachzustellen. Als Raimunda eines Abends von der Arbeit nach Hause kommt, hat sich dort eine Katastrophe ereignet: Paco liegt tot auf dem Küchenfußboden, da Paula sich gegen seine sexuellen Übergriffe mit einem Messer zur Wehr gesetzt hat. Was nun? Und vor allem: Wie die Leiche loswerden? Da Raimunda gerade im Auftrag ihres verreisten Nachbarn auf dessen Restaurant Acht geben soll, das vorrübergehend geschlossen und gleich um die Ecke gelegen ist, kommt sie auf die Idee, den toten Körper vorerst in die dortige Kühltruhe zu legen, was Mutter und Tochter auch mit vereinten Kräften gelingt. Aber es bleibt in dieser Nacht nicht bei einer Leiche, denn kaum sind die beiden wieder in die eigenen vier Wänden zurückgekehrt, übermittelt Raimundas Schwester Sole über das Telefon eine traurige Nachricht: Tante Paula, die bereits betagte Schwester der gemeinsam mit dem Vater bei einem Brand ums Leben gekommenen Mutter Irene, ist ebenfalls gestorben. Da Raimunda wegen der bekannten widrigen Umstände verhindert ist, macht sich Sole alleine auf den Weg in ihr Heimatdorf in La Mancha, um Tante Paula die letzte Ehre zu erweisen. Dort, wo der Aberglaube seit jeher ein festes Zuhause hat, kursieren geradezu abenteuerliche Gerüchte darüber, wie es die alte, offensichtlich verwirrte sowie stark geh- und sehbehinderte Tante in den letzten Jahren fertig gebracht hat, sich ganz alleine zu versorgen: Es heißt, Irenes Geist sei von den Toten auferstanden, um ihrer altersschwachen Schwester den Haushalt zu führen. Manche Dorfbewohner wollen ihn sogar gesehen haben. Kein Wunder, dass dieser Landstrich innerhalb ganz Spaniens als derjenige mit der höchsten Quote an Verrückten verschrien ist. Es muss am ständigen heißen Ostwind liegen, der den Bewohnern La Manchas langsam aber sicher den Verstand aus den Köpfen pustet, denkt sich Sole, nachdem sie im Anschluss an das Begräbnis wieder nach Madrid zurückgekehrt ist.
  Doch plötzlich vernimmt sie seltsame Klopfzeichen und eine wohlbekannte Stimme aus dem Kofferraum ihres gerade geparkten Autos. Als sie ihn öffnet, klettert unverhofft der Geist ihrer Mutter Irene, der, obwohl eigentlich tot, einen durchaus lebendigen Eindruck macht. Nach dem ersten mit Wiedersehensfreude gemischten Schreck quartiert Sole das Muttergespenst in ihrer Wohnung ein, wo sie einen illegalen Friseursalon betreibt. Vor den Kundinnen, die sich größtenteils aus der Nachbarschaft rekrutieren, wird Mutters Geist anderntags einfach als sprachunkundige russische Aushilfe ausgegeben. Raimunda wird die wunderbare Rückkehr ihrer Mutter zunächst verheimlicht. Raimunda hat im Moment allerdings auch wahrlich genug zu bedenken. Denn ohne Wissen ihres in der Ferne weilenden Nachbarn hat sie dessen verwaistes Restaurant kurzentschlossen wieder eröffnet und bewirtet dort ein dreißigköpfiges Filmteam, das gerade in der Gegend dreht. Während es vorne im Lokal laut und lustig zugeht, lagert hinten im Vorratsraum immer noch der zum Schweigen gebrachte Ehemann in der Gefriertruhe. Wie nur kann man die Leiche auf möglichst unauffällige Weise endgültig loswerden, fragt sich Raimunda.
mehr.
Kritiken und Nutzerkommentare
Es sind noch keine Filmbesprechungen vorhanden.
Zum Verfassen eines Kommentars bitte einloggen.
Forum zum Film
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:1 Sterne(1)
Anspruch:4,3 Sterne(1)
Erotik:1,85 Sterne(1)
Humor:2,2 Sterne(1)
Spannung:2,85 Sterne(1)
Story:4,5 Sterne(1)
Film:3,3 Sterne(2)
eigene Bewertung
Hier darf differenziert und sogar
mit 0 Sternen bewertet werden!
Bewertungs-Skala:
0 Sterneabsoluter Flop
1 Sterneziemlich schlecht
2 Sterneuntere Mittelklasse
3 Sterneobere Mittelklasse
4 Sternesehr gut
5 SterneTop-Ausnahme
Zum Bewerten bitte einloggen.
Neue Nutzer bitte registrieren.
Pro
keine Pro vergeben
Kontra
braucht viel Zeit, um Anliegen zu offenbaren
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:2
Summe aller Bewertungen:8
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,3
Standardabweichung:1,3
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen