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Filme > 2006 > Als das Meer verschwand
In My Father's Den
Als das Meer verschwand
 
Genre:Drama / Krimi
Kinostart:30. November 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:126 Minuten / 3464 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:capelight pictures / Central
 
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Meinung der Redaktion
Sehr intensives Familien- und Beziehungsdrama, eingebettet in die Suche nach Antworten zu einer dunklen Vergangenheit. Plaziert in eine ländliche Gegend Neuseelands wünschen weder Familie noch Dorfbewohner diese Erinnerungen. Die Geschichte kulminiert in einem wahren Krimi, bei dem der Störenfried in Verdacht steht. Die Geschichte, die darstellerischen Leistungen und die Bildkomposition sind überragend, die dichte Atmosphäre ist zu spüren, und doch bleibt dem Kinogänger immer genügend Abstand, um als Zuschauer Unterhaltung zu verspüren. Ein gelungenes Werk, das eine Familientragödie intensiv und bedacht präsentiert. Der deutsche Titel ist leider etwas zu prosaisch geraten.
Mitwirkende
Stab: Brad McGann (Regie und Drehbuch), Trevor Haysom und Dixie Linder (Produktion), Stuart Dryburgh (Kamera), Chris Plummer (Schnitt), Maurice Gee (Buch) und Simon Boswell (Musik). Darsteller: Matthew Macfadyen (Paul Prior), Miranda Otto (Penny), Emily Barclay (Celia Steimer), Colin Moy (Andrew), Jimmy Keen (Jonathan), Jodie Rimmer (Jackie), Toby Alexander (Paul als Teenager), Vicky Haughton (Frl. Seagar), Nicholas Hayward (Andrew als Teenager), ... Liam Herbert (Andrew als Kind), Vanessa Riddell (Iris), Asher Emanuel (Paul als Kind), Matthew Chamberlain (Jeff), Peter Hishon (Kriegsveteran), Mabel Wharekawa (Winnie) und Antony Starr (Gareth). mehr.
Inhalt
Eigentlich hatte er seine Vergangenheit hinter sich gelassen. Doch der Tod seines Vaters führt den ausgebrannten und desillusionierten Kriegsfotografen Paul wieder zurück in seinen Heimatort – ein kleines Nest in der Einöde Neuseelands. Sowohl sein Bruder Andrew als auch seine Jugendliebe Jackie empfangen ihn nicht gerade mit offenen Armen. Zuviel ist passiert damals, als Paul vor siebzehn Jahren nach dem Tod seiner Mutter Hals über Kopf seiner Heimat den Rücken gekehrt hat.
  Langsam... freundet sich Paul mit Celia an, der 16jährigen Tochter seiner Exfreundin Jackie. Dem ambitionierten, aufgeweckten und intelligenten Mädchen ist die Welt hier in Neuseeland längst zu klein geworden, und es träumt von einer Karriere als Schriftstellerin in Europa. Zusammen mit Paul sitzt Celia oft in der Hütte von Pauls Vater – einem verborgenen Zufluchtsort, an dem sich die beiden Seelenverwandten in Ruhe langen Gesprächen und ihren Träumen von der Welt da draußen widmen. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und ihrem väterlichen Freund wird tiefer und intensiver, aber Celia bemerkt kaum, dass der verschlossene Paul ein dunkles Geheimnis hat.
  Misstrauisch beobachten Andrew, Jackie und die anderen Dorfbewohner diese außergewöhnliche Freundschaft. Und als Celia eines Tages spurlos verschwindet, wird Paul mit Verdächtigungen, Anfeindungen und offener Gewalt konfrontiert. Und er muss schmerzhaft erfahren, dass das Verschwinden des Mädchens auf schreckliche Weise mit dem tragischen Familiengeheimnis verknüpft ist, das er seit siebzehn Jahren hütet…
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Kritiken
Ausbruch. Die Gegend um die neuseeländische Kleinstadt bezaubert durch ihre Schönheit: die endlose Natur, die Stille und Geborgenheit. Teenageraugen sehen dies jedoch nicht. Sie spüren die Enge der Provinz, sehen in der Weite eher das, was dahinter liegt. Paul (Matthew MacFadyen) ist abgehauen und hat es „zu etwas gebracht“ – zumindest in den ... Augen seiner ehemaligen Lehrerin. Sein Bruder Andrew (Colin Moy) ist zuhause geblieben. Als der Vater stirbt, sehen sich die Brüder wieder – nach 17 Jahren. Die Begegnung ist kühl. Der Einzelgänger Paul hat Probleme sich Anderen zu nähern und zieht sich erstmal in das Haus der Familie zurück. Als er Celia (Emily Barclay), die Tochter seiner Jugendliebe Jackie (Jodie Rimmer), trifft, sieht er seine Sehnsüchte von damals in ihr widerspiegeln. Die 16jährige ist wie er am liebsten allein mit sich und ihren Gedanken. Gemeinsam reden sie nächtelang. Doch allmählich wächst in Paul ein Verdacht, der größere Ausmaße annehmen wird, als ihm bewusst ist.
  Der neuseeländische Autor und Regisseur Brad McGann verwandelte die Romanvorlage von Maurice Gee in ein atmosphärisches, geschickt erzähltes Familiendrama vor atemberaubender Kulisse, unterlegt mit der Musik Patti Smiths. Intelligent verwebt er die verschiedenen Zeitebenen miteinander und hält die Spannung bis hin zum schockierenden Schluss. Dabei kann er sich auf zwei exzellente Hauptdarsteller verlassen: Matthew MacFayden, der bereits in „Stolz und Vorurteil“ als Darcy seinen Charme versprühte, sowie die junge Emily Barclay, die in der Rolle der Celia ihr beeindruckendes Leinwanddebüt gibt.
mehr. (4,25 Sterne/lt/12.12.06)
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Bewertung
Action:0,72 Sterne(2)
Anspruch:3,93 Sterne(3)
Erotik:0,2 Sterne(2)
Humor:0,15 Sterne(2)
Spannung:2,83 Sterne(3)
Story:4,12 Sterne(3)
Film:4,45 Sterne(3)
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Pro
dichte Atmosphäre erzeugende intensive Geschichte
wunderbare Bildkomposition in toller Landschaft
glaubhafte Darstellung
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:3
Erotik:2
Humor:2
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:18
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