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| Little Miss Sunshine | | | Genre:Komödie | Kinostart:30. November 2006 | Freigabe:ab 6 Jahren | Länge:103 Minuten / 2813 Meter | Bildformat:Cinemascope (2,35:1) | Verleih:Twentieth Century Fox | | | Homepage |
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Mitwirkende
Film-Crew: Jonathan Dayton, Valerie Faris (Regie), Michael Arndt (Drehbuch), Tim Suhrstedt (Kamera), Pamela Martin (Schnitt). Kreation: Mychael Danna, Devotchka (Musik). Darsteller: Marc Turtletaub (Arzt), Abigail Breslin (Olive Hoover), Greg Kinnear (Richard Hoover), Paul Dano (Dwayne), Alan Arkin (Opa Edwin Hoover), Toni Collette (Sheryl Hoover), Steve Carell (Frank), Bryan Cranston (Stan Grossman), Beth Grant (Schauspielleiter Jenkins), ... Jill Talley (Cindy), Brenda Canela (Imbissbedienung), Julio Oscar Mechoso (Mechaniker), Chuck Loring (Ladenbesitzer), Justin Shilton (Josh), Robert O'Connor (Richterdarsteller), Gordon Thomson (Larry Sugarman), Steven Christopher Parker (Teenager), John Walcutt (Arzt), Paula Newsome (Linda). mehr.
Inhalt
In der Theorie hat Richard Hoover das Leben im Griff, in der Praxis aber besteht Handlungsbedarf. Weder seinen Kunden noch seiner Familie kann er sein Erfolgskonzept verkaufen. Sein Vater fliegt aus dem Seniorenheim, sein Sohn verweigert sich schweigend der Welt. Seine Frau hat das Vertrauen in ihn verloren und sein Schwager fast sein Leben nach einem Selbstmordversuch. Nur Olive, die Jüngste, wirkt gefestigt und scheint den väterlichen Optimismus verinnerlicht zu haben. Die... niedliche, etwas pummelige Siebenjährige ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will unbedingt an der Wahl zur Little Miss Sunshine teilnehmen, in der alljährlich der junge Beautynachwuchs qualitätsüberprüft wird. Als Olive tatsächlich eingeladen wird, bricht die ganze Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf. Auf der Reise liegen bald die Nerven blank und kleinen Krisen folgen große Katastrophen. Doch trotz aller Komplikationen wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen
mehr.
Kritiken
Wahre Werte. Familie Hoover steckt in der Krise: Vater Richard (Greg Kinnear) ist ein erfolgloser Motivationstrainer, dem es an eigener Motivation nicht fehlt, die kleine Olive eifert den Schönheitsköniginnen im Fernsehn nach, Sohn Dwayne hat sich ein Schweigegelübde auferlegt und kommuniziert mit der Außenwelt nur per Stift und Papier, Opa Edwin ... (Alan Arkin) ist ein koksender alter Playboy und Mutter Sheryl (Toni Collette) versucht ihre gute Mine aufrecht und den ganzen Haufen zusammen zu halten. Schließlich tritt nach dessen Selbstmordversuch auch noch Sheryls Bruder Frank (Steve Carell) ins Leben der Hoovers. Als Olive an einem Schönheitswettbewerb in Kalifornien teilnehmen will und die Familie dafür in einem abgewrackten VW-Bus quer durchs Land fahren muss, ist das Chaos perfekt. Der Ausflug wird zu einem Desaster, aber auch zum dringend notwendigen Neuanfang. Die Chaosfamilie, die uns das Regisseurteam Jonathan Dayton und Valerie Faris, die bisher hauptsächlich Videoclips drehten, hier präsentiert ist ein Extremfall, der dennoch lebensecht und nachvollziehbar in Szene gesetzt wird. Das macht die Stärke des amerikanischen Independent-Überraschungserfolgs aus. Denn trotz des abgedrehten Szenarios und aller Probleme ist es die Menschlichkeit, die über die Oberflächlichkeit obsiegt. Und damit schafft das Drehbuch von Michael Arndt etwas Allgemeingültiges, Echtes, mit dem sich jeder Identifizieren kann. Daneben ist Little Miss Sunshine aber vor allem haarsträubend komisch und glänzend gespielt, so dass allen in diesen kalten Zeiten, der Kinobesuch wärmstens ans Herz gelegt sei. mehr. (  / lt/12.12.06)
Tragisch-komisch intelligenter Streifen. Es mutet schon tragisch-komisch an, wenn die Hoovers mit ihrem, lieber in Stillstand verharrenden, reparaturbedürftigen Kleinbus ein zweites Mal auf den Rastplatz fahren, um die dort vergessene kleine Olive zu holen. Denn um sie geht es hier eigentlich. Und um ihre Familie, die dem Zustand des Kleinbusses so viel mehr ähnelt als es ... erträglich wäre. Selten genug sieht man einen derart klugen, nachdenklichen, frischen und zugleich entlarvenden Film über die kleinste Institution unserer Gesellschaft - die Familie, um diesen Streifen wirklich Jedem eindringlich ans Herz zu legen. Was Regisseurenpaar Jonathan Dayton und Valerie Faris da auf die Leinwand gebracht haben, lässt einen mit einem eingemeißelten Grinsen und der beruhigenden Erkenntnis das Kino verlassen, dass genau das Abweichen vom Bild der vermeintlich perfekten Familie, die eigenen Verwandten so liebenswert und besonders macht. Jeder der Hoovers auf seine Weise in seiner derzeitigen Lebenssituation gescheitert, lässt die gesamte Familie als Negativ-Reflektion der Fotofamilien erscheinen, die einen im neu gekauften Bilderrahmen entgegengrinsen. Dennoch ist eines schnell klar: in Momenten, in denen Fingerspitzengefühl und Ehrlichkeit am Wichtigsten sind, vermag jeder Hoover scheinbar die richtigen Worte und Gesten für den anderen zu finden. Und so ist es mehr als entwaffnend als Olive dem großen Bruder ohne ein Wort Trost spendet als dieser erfährt, dass er kein Pilot werden kann. Einen ebenso großen Kloß im Hals vermag der sonst so vulgäre Großvater zu erzeugen als er Olive erklärt, dass nur diejenigen Verlierer sind, die ihr Glück nicht einmal versuchen. Und atemlos sieht man zu, als die kleine Olive die Selbstmordmotive ihres Onkels als im Grunde albern entlarvt. Mit intelligentem Witz und unkonventioneller Unverfrorenheit entblättert Little Miss Sunshine auch die Kinder-Miss-Wahlen-Maschinerie in den USA indem das künstliche Trimmen der Kinder auf Erwachsenenästhetik auf die Spitze getrieben wird. Sichere Hand bewiesen die Regisseure dabei nicht nur beim inhaltlichen Ausloten psychischer Tiefen, sondern auch bei der Besetzung des Schauspielerstabs. Allen voran Abigail Breslin als Olive Hoover, die den Zuschauer mit ihrer bezaubernden Art, schon nach zwei Minuten zum Fan werden lässt. Little Miss Sunshine ist ein Film über die Familie, deren Vollkommenheit nicht von der Deckungsgleichheit mit dem, von der Werbeindustrie propagierten Bild abhängt, sondern nur durch die Liebe zueinander entsteht. Und so landet der eigentlich so reparaturbedürftige, klapprige Bus dann doch noch auf der Überholspur, vorbeiziehend an denjenigen die das mit der Familienbande und den liebenswerten Macken der Verwandten noch immer nicht kapiert haben. mehr. (  / scp/1.12.06)
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Bewertung
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| Action: |  | (7) | | Anspruch: |  | (8) | | Erotik: |  | (3) | | Humor: |  | (8) | | Spannung: |  | (8) | | Story: |  | (8) | | Film: |  | (9) | |  | | eigene Bewertung | Hier darf differenziert und sogar mit 0 Sternen bewertet werden! | | Bewertungs-Skala: |  | absoluter Flop |  | ziemlich schlecht |  | untere Mittelklasse |  | obere Mittelklasse |  | sehr gut |  | Top-Ausnahme |
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Pro
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 | intelligenter Film über die Instanz Familie |  | entwaffnende, zauberhafte Abigail Bresin |  | lebensweise, liebenswerte Story |
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Einzelbewertungen
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| Action: | | 7 | | Anspruch: | | 8 | | Erotik: | | 3 | | Humor: | | 8 | | Spannung: | | 8 | | Story: | | 8 | | Film: | | 9 | | Summe aller Bewertungen: | 51 |
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Filmstatistik
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| Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich. | | arithmetisches Mittel: | 3,97 | | Standardabweichung: | 0,4 |
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