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Filme > 2006 > Children of Men
Children of Men
 
Genre:Science Fiction / Thriller
Kinostart:9. November 2006
Freigabe:nicht geprüft
Länge:109 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Universal
 
Homepage / Trailer
Meinung der Redaktion
Eine sehr intensive Fiktion einer nicht allzu fernen Zukunft, wie sie als Katastrophenszenario tatsächlich vorstellbar wäre. Der Film braucht seine Zeit, um dem Zuschauer die vorherrschende Situation darzulegen. Überhaupt steigert sich der Film bis kurz vor Ende kontinuierlich und kulminiert in einer zwar gestellten, aber filmtechnisch genialen Häuserkampfszene. Story und Kontinuität sind nicht hundertprozentig stimmig und die Darstellung wirkt oft etwas düster und manchmal unmotiviert, dennoch übertrifft es das Übliche in diesem Genre deutlich. Der Film weiß zu überraschen und zu fesseln, aber zwischendurch auch wieder etwas Luft zu lassen. Unserer Ansicht nach eine gelungene Zukunftsfiktion, die Genrefreunden gut empfohlen werden kann.
Mitwirkende
Stab: Alfonso Cuarón (Regie), Alfonso Cuarón und Timothy J. Sexton (Drehbuch), Marc Abraham, Eric Newman, Hilary Shor, Iain Smith und Tony Smith (Produktion), Emmanuel Lubezki (Kamera), Alex Rodríguez (Schnitt), P. D. James (Erzählung), David Arata, Mark Fergus und Hawk Ostby (Buch) und John Tavener (Musik). Darsteller: Clive Owen (Theodore Faron), Julianne Moore (Julian Taylor), ... Michael Caine (Jasper), Chiwetel Ejiofor (Luke), Charlie Hunnam (Patric), Clare-Hope Ashitey (Kee), Pam Ferris (Miriam), Danny Huston (Nigel), Peter Mullan (Syd), Oana Pellea (Marichka), Paul Sharma (Ian) und Jacek Koman (Tomasz). Sprecher: Tom Vogt (Theodore Faron), Alethea Mushila (Kee), Astrid Bless (Miriam), Tobias Kluckert (Luke), Jürgen Thormann (Jasper), Claudia Urbschat-Mingues (Marichka), Petra Barthel (Julian Taylor), Wolfgang Kühne (Syd), Daniel Fehlow (Patric), Gerrit Schmidt-Foß (Ian), Stefan Gossler (Nigel) und Gerald Schaale (Tomasz). mehr.
Inhalt
2027, seit 18 Jahren ist kein einziges Baby mehr zur Welt gekommen. Ein unbekanntes Phänomen hat alle Frauen unfruchtbar gemacht und die Menschheit altert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen. Während die ehemals großen Nationen längst am Boden sind, erwehrt sich England mit einem totalitären Regime des Flüchtlingsstroms aus der ganzen Welt. Chaos, Gewalt und Terror beherrschen den Alltag. Inmitten dieses hoffnungslosen Abgrunds ist es ausgerechnet an dem desillusionierten Regierungsangestellten... Theo, der Menschheit ihre letzte Chance zu geben. Angeheuert von seiner immer noch im Widerstand kämpfenden Exfrau Julia wird er zur Eskorte der hoch schwangeren Kee, der ersten Schwangeren seit über 18 Jahren, auf ihrem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See. mehr.
Kritiken
Kinderlose Zeiten. "Children of Men" scheint auf den ersten Blick ein klassischer Vertreter seines Genre.
  Zunächst die Grundlage. In rund 30 Jahren als Kriminalromanautorin, tanzt P.D. James´ Romanvorlage zum Film plötzlich aus der Reihe. Sie versetzt ihre Fiktion in die Zukunft und greift zwei immer wieder präsente Themen unserer Zeit auf, Kinderlosigkeit ... und Terrorismus, auf deren Basis ein spektakuläres Szenario entwickelt wird.
  Zum anderen die Rahmenhandlung. Der mit seiner Sicht auf die Realität aus der Masse gehobene Beamte Theo (Clive Owen) wird unfreiwillig aus seinem tristen Leben gerissen. Denn Exfrau Juliane (Juliane Moore) und ihre Widerstandsgruppe tauchen plötzlich auf und zwingen ihn mit gewaltätigen Mitteln zu einer gewaltigen Tat. Die Gefahr der Illegalität ist in sein Leben zurückgekehrt. Die Ereignisse überschlagen sich. Nun muss Theo Kee (Clare-Hope Ashitey), der einzigen Frau der Erde mit ungeborenem Leben in sich, in einer schier aussichtslosen Aktion in "Sicherheit" bringen.
  Und dann wäre da noch die Klassik der Aufmachung. Die Idee übertrifft ihre Umsetzung, die Akteure ihre flachen Figuren, die aus allen Ecken kommende und nicht enden wollende Gewalt ihre Wirkung, die Kamera ihre Erwartungen und die Kosten vermutlich ihren Nutzen.
  Doch bei genauerem Hinsehen gerät das klassische Bild hinsichtlich sonst typischer Aspekte ins Wanken. Wo zum Beispiel finden wir Gut und Böse? Gegen wen könnte man in einer aus den Fugen geratenen Welt kämpfen und wem trauen, wohin soll die Reise denn gehen? Und wo bleibt die Hoffnung im angeblichen Hoffnungsschimmer der schwangeren Kee? Was kann ihr Ungeborenes denn schon bewirken und was nützt ihre Rettung, wenn links und rechts von ihr "altes" Leben stirbt? Allerdings könnte man auch diese Unstimmigkeiten wieder als klassisch bezeichnen, wenn man sich mit Widersprüchen und Unmöglichkeiten des Genre bereits abgefunden hat.
  Es bleibt also Raum für nachdenkliche Momente und nicht nur die aufwendige Produktion von "Children of Men" macht diesen Film für Genre-Liebhaber sehenswert. Daher kann man die für P.D. James typischen britisch-konservativen Aspekte gerne übersehen, welche schon von Anfang an deutlich werden. So ist allein Großbritannien ein Ort, an dem Leben und Überleben noch möglich ist und jeder der Beine hat strebt auf die Insel. So schluckt der Zuschauer den faden Beigeschmack einfach herunter, wenn entkräftete Flüchtlinge Theo im englischen Original plötzlich auf deutsch um Wasser anflehen.
mehr. (3 Sterne/mia/21.10.06)
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Bewertung
Action:3,29 Sterne(9)
Anspruch:2,53 Sterne(9)
Erotik:0,49 Sterne(5)
Humor:1,19 Sterne(9)
Spannung:3,31 Sterne(9)
Story:3,41 Sterne(9)
Film:3,6 Sterne(10)
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Pro
gute Actionszenen, interessantes Szenario
realistischer, intensiver Stil
stellenweise grandiose Kameraführung
Kontra
anfangs fragliche Handlung, kein Ende der Gewalt in Sicht
Einzelbewertungen
Action:9
Anspruch:9
Erotik:5
Humor:9
Spannung:9
Story:9
Film:10
Summe aller Bewertungen:60
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,6
Standardabweichung:0,7
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