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Filme > 2007 > Schräger als Fiktion
Stranger Than Fiction
Schräger als Fiktion
 
Genre:Drama / Komödie
Kinostart:8. Februar 2007
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:113 Minuten / 3094 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Sony
 
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Mitwirkende
Stab: Marc Forster (Regie), Zach Helm (Drehbuch), Lindsay Doran (Produktion), Roberto Schaefer (Kamera), Matt Chessé (Schnitt), Britt Daniel und Brian Reitzell (Musik) und Max Richter (Musik aus "The Blue Notebooks"). Darsteller: Will Ferrell (Harold Crick), Tony Hale (Dave), Maggie Gyllenhaal (Ana Pascal), Linara Washington (Backwarenverkäuferin), Larry Neumann Jr. (Obdachloser), Emma Thompson (Kay Eiffel), Queen Latifah (Penny Escher), Tom Hulce (Dr. Cayly), ... Bruce Jarchow (Pendler), Linda Hunt (Dr. Mittag-Leffler), Dustin Hoffman (Prof. Jules Hilbert) und Kristin Chenoweth (Nachrichtensprecherin). mehr.
Inhalt
Schriftstellerin Kay Eiffel ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll – sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben – und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend... bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann… mehr.
Kritiken
Die Fäden, an denen wir hängen. Harold Crick lebt ein scheinbar sicheres Leben. Er hat alles minutiös geplant, jeder Schritt und jede Zahnbürstenbewegung ist genau bemessen, er hat die größtmögliche Kontrolle darüber, dass absolut nichts Unvorhergesehenes passieren kann. Er funktioniert nur noch. Und auf einem Male bemerkt er, dass sein Leben am Reißbrett geplant ... ist und er an unsichtbaren Fäden einer Stimme aus dem Off hängt, die seinen Tod prophezeit. Diese ultimative Erfahrung der Fremdbestimmtheit wirft ihn auf sich zurück und ändert alles. Das wunderbar originelle Drehbuch vom Kino-Debütanten Zach Helm entspinnt eine Geschichte, die so selten ausschweift, dass es eine Freude ist, sich auf die anregende Inszenierung des Regie-Multitalents Marc Foster einzulassen, der für so unterschiedliche Filme wie den Jenseitsthriller „Stay“ und die Geschichte des Peter-Pan-Autoren „Wenn träume fliegen lernen“ verantwortlich ist. Zwar gelingt es Will Ferrell nicht unbedingt sehr überzeugend, den Charakter des Harold ins Bodenlose stürzen und wieder auferstehen zu lassen, doch begleiten diesen Weg so grandios gespielte Figuren, dass man diesen Film eigentlich den Nebendarstellern widmen müsste – ein fragile Emma Thompson als todeslüsterne Autorin, ein extrem ironisch-tiefsinniger Dustin Hoffman als entspannter Literaturprofessor und eine wundervoll anarchistische Maggie Gyllenhaal als zärtlich-bissige Bäckerin. Alle werden sie mit der Grenzenlosigkeit zwischen Realität und Fiktion konfrontiert und erlangen wieder ein verlorenes Stück von sich selbst zurück, das gerade in der Unbestimmtheit und in der eigenen lakonischen Abhängigkeit von den kleinen Dingen um uns herum verborgen liegt. Ein poetischer Film mit herrlich tiefsinnigem Humor, wunderbaren Schauspielern und einem gehörigen Schuss leichter Melancholie. Ein echtes Erlebnis. mehr. (4 Sterne/chf/21.12.06)
Nutzerkommentare
Ziemlich skurril. Harold Crick (Will Ferrell) stand wie jeden Morgen auf und putzte sich die Zähne mit einer genau vorgeschriebenen Anzahl von Bürstenbewegungen. Dann ging er die 100 mal 50 Schritte zu seiner Arbeitsstelle, wo er als Steuerbeamter tätig ist. Sein Leben ist bestimmt von Zahlen und Ordnung. Als er jedoch die Stimme der Schriftstellerin ... Karen Eiffel (Emma Thompson) hört und die auch noch sein in Kürze bevorstehenden Ableben ankündigt, ist dem mit seinen alltäglichen Regeln und Ritualen nicht beizukommen. Zu allem Überfluss fühlt er sich auch noch zu einer Klientin, der rebellischen Ana Pascal (Maggie Gyllenhaal) hingezogen. Höchste Zeit, einen Fachmann aufzusuchen: den Literaturprofessor Jules Hilbert. Mit seiner Anleitung versucht er sich an einer Werkanalyse seiner Autobiographie.
  Existentialistisch, menschlich und urkomisch ist Marc Forsters („Monster’s Ball“) neue Idee. Nachdem er sich in „Stay“ auf kongeniale Weise mit dem Tod auseinandersetzt, ist nun das Leben dran. Herrlich spleenig und ästhetisch faszinierend sucht er Antworten auf universelle Fragen, die er seinen naiven Helden, großartig verkörpert vom vielfach unterschätzen Will Ferrell („The Producers“), ergründen lässt. Wie schon in „I love Huckabees“ ist Dustin Hoffmann zur Stelle, um dabei zu helfen. Aber am Ende ist das Einzige was wir wissen, dass wir nichts wissen. Das macht uns Forster aber auf unglaublich charmante Art und Weise klar.
mehr. (4 Sterne/lt/5.2.07)
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Bewertung
Action:2,23 Sterne(2)
Anspruch:2,37 Sterne(5)
Erotik:1,13 Sterne(4)
Humor:3,34 Sterne(5)
Spannung:2,42 Sterne(5)
Story:3,71 Sterne(5)
Film:3,78 Sterne(6)
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Pro
ungewöhnliche Story
grandioses Darsteller-Ensemble
viele originelle Ideen
visuell faszinierend
Kontra
unpassendes Ende
Arthousemeter
Mainstream
50%
Arthouse
50%
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:5
Erotik:4
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:6
Summe aller Bewertungen:32
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
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Standardabweichung:0,43
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