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Filme > 2007 > The Host
Gwoe Mul
The Host
 
Genre:Drama / Horror / Thriller
Kinostart:29. März 2007
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:120 Minuten / 3282 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:MFA
Mitwirkende
Stab: Bong Joon-ho (Regie), Choi Yong-bae (Produktion), Kim Hyung-ku (Kamera), Kim Sun-min (Schnitt), Bong Joon-ho, Baek Chul-hyun und Ha Won-jun (Drehbuch) und Lee Byung-woo (Musik). Darsteller: Song Kang-ho (Park Gand-du), Byeon Hie-bong (Park Hie-bong), Park Hae-il (Park Nam-il), Bae Doona (Park Nam-joo), Ko Ah-sung (Park Hyun-seo), David Joseph Anselmo (Donald), Paul Lazar, Scott Wilson, Yim Pil-Sung (Exkommilitone von Nam-il) und Lee Dong-ho (Se-ju).
Inhalt
Ein ganz normaler Tage am Ufer des Hanflusses: Familien beim Picknick, Gangdu schläft mal wieder im Kiosk und wartet auf seine halbwüchsige Tochter Hyun-seo. Doch plötzlich bewegt sich etwas im Wasser. Schneller als die geschockte Menge begreifen kann, was geschieht, taucht ein Monster aus dem Fluss auf und macht Jagd auf sie. Zu den Opfern, die das Monster in die Tiefe reißt, gehört Hyun-Seo.
  Die Behörden verhängen daraufhin den Ausnahmezustand, das Flussgebiet wird abgesperrt.... Die Überlebenden der Monster-Attacke werden interniert. Unter ihnen Gang-du, fassungslos. Da klingelt sein Handy, und er hört einen Hilferuf seiner Tochter! Sie ist in einen Abwasserschacht verschleppt worden. Aber sie lebt! Noch.
  Gang-du macht sich zusammen mit seinem Bruder Nam-il, einem Alkoholiker, seiner Schwester Nam-joo, Koreas berühmtester Bogenschützin, und seinem Vater auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei steht sich die Familie nicht nur ständig selbst im Weg, sie wird auch von der Polizei und der Regierung, die mithilfe amerikanischer Militärs einen Giftgaseinsatz vorbereitet, verfolgt. Doch der Familie gelingt es, mit Gewehren bewaffnet ins Sperrgebiet einzudringen – wo sie dem Monster plötzlich Auge in Auge gegenübersteht... Ausführlicher Inhalt.
mehr.
Kritiken
Monsterspektakel mit Tiefgang. Endlich wieder ein echter Monsterfilm auf der Leinwand, und was für einer! Ein riesiger, ekliger, mutierter Fisch steigt aus dem verseuchten Han-Fluss in Seoul und bricht damit nicht nur in die moderne Idylle einer Großstadt, sondern auch in das Leben einer kleinen Familie. Allerdings mutet der schleimige Schrecken eher selten zum Gruseln ... an, sondern kündet in seiner protzigen Darstellung von den grotesken und satirischen Inszenierungen der sicherheitspolitischen und militärischen Welle, die sein Auftauchen auslösen wird. Diese schlägt über einer zerrütteten Familie zusammen, die sich angesichts der Entführung ihres jüngsten Mitgliedes durch eben jenes Monster zusammenrauft, um das Biest zur Strecke zu bringen. Aufgehalten werden sie aber vor allem von Polizei und Regierung, deren Experimente und Paranoia Regisseur Bong mit zynischen und satirischen Grundton darstellt und so immer wieder für amüsierende Momente sorgt, wobei die koreanische Allgemeinbevölkerung auch immer wieder ihr Fett abbekommt. Der eigentliche Kern der Story ist jedoch eine unterhaltsame wie tragische Familiengeschichte, die zwar mit uralten aber immer wieder wunderbaren Klischees wie dem weisen Großvater und den mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestatteten, aber vom guten Wege abgekommenen Sprösslingen aufwartet. Es sind grundsympathische, schrägen Typen mit Herz, die über ihre Grenzen hinausgehen und mit jeder Niederlage nur noch entschlossener werden. Viele kleine Geschehnisse spitzen sich in einem gradlinigen aber konsequent gesteigerten Spannungsbogen zu einem furiosen Finale zu, in dem es dann sogar noch mal actionmäßig zur Sache geht. In diesem ironischen Monsterfilm mit allerhand Slapstick und Action sind die Zutaten für einen Blockbuster wunderbar komponiert. Dass sich Hollywood schon die Rechte für ein Remake an diesem in Korea bisher erfolgreichsten Film aller Zeiten gesichert hat, der in ganz Asien wie eine Bombe an den Kinokassen eingeschlagen hat, stimmt also nicht verwunderlich. Gerade durch die überaus gelungene Mischung verschiedener Genres steigert er seinen Unterhaltungswert und macht sich zu einem echten Kinoerlebnis. mehr. (3,75 Sterne/chf/5.2.07)
Monstertrash. Monsterfilme haben in Asien Tradition. In den Sechzigern brachte die allgegenwärtige Angst vor dem Atomzeitalter zahlreiche Inkarnationen der Riesenechse „Godzilla“ hervor. Untergründige Versuche der Wiederbelebung scheiterten, zuletzt versenkte Roland Emmerich ein Millionenbudget. Südkorea, eines der aktuell produktivsten Filmländer ... des Kontinents versucht sich jetzt an einer Neuauflage der gigantischen Zerstörungsorgie.
  Es ist ausgerechnet ein amerikanischer Wissenschaftler, der in einem Labor in Seoul anordnet giftige Chemikalien einfach im Hanfluss zu entsorgen. Das hat natürlich Folgen gigantischen Ausmaßes. Eine riesige Amphibie entsteigt eines Tages dem Gewässer und macht Jagd auf Menschen. Auch die kleine Nam-joo wird von dem Biest entführt. So macht sich ihr Vater Gang-du gemeinsam mit seiner Familie auf die Suche nach dem Mädchen. Die Jagd nach dem Ungeheuer beginnt.
  Die Geschichte ist schnell zusammengefasst, entpuppt sich aber als komplexer, als es den Anschein hat. „The Host“ verbindet Horror und Trash mit Drama und Komödie und ist darüber hinaus höchst politisch. Spätestens wenn am Ende eine Gruppe demonstrierender Studenten Opfer der neusten Biowaffe der Amerikaner wird und sich gestreute Panik als gezielte Fehlmeldung entpuppt, merkt man, dass es der Regisseur doch ernster meint, als es der bewusst trashig gehaltene Humor vermuten lässt. Das Monster der renommierten Effektschmiede WETA („Herr der Ringe“) ist darüber hinaus einfach fantastisch anzuschauen.
mehr. (3,5 Sterne/lt/30.3.07)
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Bewertung
Action:2,89 Sterne(5)
Anspruch:1,17 Sterne(5)
Erotik:0,7 Sterne(1)
Humor:2,79 Sterne(5)
Spannung:2,42 Sterne(5)
Story:2,07 Sterne(5)
Film:3,32 Sterne(5)
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Pro
Das Monster als spannendes Vehikel für Familiendrama und Gesellschaftssatire
herrlich selbstironisch
Kontra
unentschlossene Dramaturgie zwischen Trash(komödie) und Action
einfallslose Story mit Längen
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:5
Erotik:1
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:5
Summe aller Bewertungen:31
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,32
Standardabweichung:0,74
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