Im Moment sind 8 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2007 > Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt
Pirates of the Caribbean: At World's End
Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt
 
Genre:Abenteuer / Action / Komödie
Kinostart:24. Mai 2007
Kaufstart:22. November 2007
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Disney
Mitwirkende
Stab: Gore Verbinski (Regie), Ted Elliott und Terry Rossio (Drehbuch), Jerry Bruckheimer (Produktion), Dariusz Wolski (Kamera), Stephen E. Rivkin und Craig Wood (Schnitt), Ted Elliott, Terry Rossio, Stuart Beattie und Jay Wolpert (Charaktere) und Hans Zimmer (Musik). Darsteller: Johnny Depp (Jack Sparrow), Orlando Bloom (Will Turner), Keira Knightley (Elizabeth Swann), Geoffrey Rush (Kapitän Barbossa), Jonathan Pryce (Gouverneur Weatherby Swann), ... Bill Nighy (Davy Jones), Yun-Fat Chow (Kapitän Sao Feng), Tom Hollander (Lord Cutler Beckett), Stellan Skarsgård ("Stiefelriemen" Bill Turner), Kevin McNally (Joshamee Gibbs), Jack Davenport (Admiral James Norrington), Mackenzie Crook (Ragetti), Lee Arenberg (Pintel), Martin Klebba (Marty), Greg Ellis (Leutnant Groves), Reggie Lee (Tai Huang), David Bailie (Cotton), Naomie Harris (Tia Dalma), Peter Donald Badalamenti II. (Penrod), Keith Richards (Teague Sparrow), Vanessa Branch (Giselle), David Schofield (Mercer) und Lauren Maher (Scarlett). mehr.
Inhalt
Will Turner und Elizabeth Swann haben sich – in einem verzweifelten Versuch Jack Sparrow zu retten – mit dem tot geglaubten Captain Barbossa verbündet. Währenddessen treibt Davy Jones, der sich nun unter der Kontrolle der East India Trading Company befindet, mit seinem Geisterschiff “Flying Dutchman” sein Unwesen auf den Weltmeeren. Immer mit der Gefahr des Verrats konfrontiert müssen sich Will und Elizabeth durch wilde Gewässer bis ins exotische Singapur durchschlagen und dem... gerissenen chinesischen Piraten Sao Feng gegenübertreten. Am Ende muss sich jeder für eine Seite entscheiden, denn in der letzten gewaltigen Schlacht steht nicht nur das Leben und Schicksal der Beteiligten auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft aller Piraten und ihrer freiheitsliebenden Lebensart… mehr.
weiterführende Informationen
Dieser Film ist eine Fortsetzung von Fluch der Karibik 2 aus dem Jahr 2006.
Dieser Film hat 2010 Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten als Fortsetzung erfahren.
Nutzerkommentare
Am Ende der Welt.... In Hollywood galt lange Zeit die Faustregel: Piratenfilme sind Kassengift. Spätestens seit Renny Harlin`s „Die Piratenbraut“, aus den 90ern, gingen die Produzenten in Hollywood auf Nummer sicher. Denn der Film spielte mit einem Budget von 100 Millionen Dollar nur knapp 10 Millionen Dollar seiner Ausgaben wieder ein. Erst als der „Sandalenfilm“ ... durch den Kassenerfolg „Gladiator“ wiederbelebt wurde, wagten Produzent Jerry Bruckheimer, Regisseur Gore Verbinski sowie das Disney Studio 2003 einen riskanten Schritt, um das „Piratenfilm“-Genre aus der Versenkung zu hieven. Als die Produzenten allerdings in den ersten Probeaufnahmen einen nuschelnd agierenden Johnny Depp sahen, fürchteten sie erneut einen kommerziellen Flop. Doch gerade die außergewöhnliche Herangehensweise von Johnny Depp an die Rolle des Piratenkapitän Jack Sparrow war maßgeblich an dem späteren immensen Erfolg beteiligt. Depp selbst wurde mit einer Oscar Nominierung belohnt.
  Der Film „Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“ begeisterte wie auch der zweite Teil „The Pirates Of The Caribbean 2: Dead Man´s Chest“ Kritiker wie Cineasten gleichermaßen. Was sich auch an den Kinokassen bemerkbar machte. Der zweite Teil spielte bisher über eine Milliarde Dollar ein. Nach dem Erfolg des ersten Teiles war es nur eine Frage der Zeit, dass weitere Teile folgen sollten.
  The Pirates Of The Caribbean 3: At Worlds End“, der zeitgleich mit dem zweiten Teil entstand, bildet den Abschluss einer großartigen Abenteuergeschichte. Im zweiten Teil wurde Jack Sparrow (Johnny Depp) von einer Riesenkrake verschlungen und ins Reich der Toten geschickt. Dort sollen ihm endlos währende Qualen bevorstehen. Anknüpfend daran gelingt Regisseur Gore Verbinski (The Ring) in Teil 3 ein kleines Highlight. Über die ganze Leinwand erstreckt sich eine Nase, die sich von links nach rechts über die Leinwand schnüffelt. Diese Szene beweist Mut. Kapitän Jack Sparrow muss sich im weiteren mit zahlreichen Doppelgängern herumschlagen, die auf der Black Pearl umherirren und meist sinnlose Kommandos geben. Weit und breit ist er gefangen in einer endlosen Leere. Allein kann er Davy Jones` Reich nicht verlassen.
  Währendessen verbünden sich Elisabeth Swann (Keira Knightley) und Will Turner (Orlando Bloom) mit dem tot geglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush). Gemeinsam machen sie sich auf, um Jack Sparrow zu retten. Angekommen im Reich der Toten, wird die Black Pearl von unzählig vielen Krebsen tragend zum Wasser geführt. Und Johnny Depp bekommt hier einen der coolsten Auftritte seiner Filmkarriere. Kaum jemand sieht im Reich der Toten so konsequent cool aus, es sei denn Du bist Johnny Depp alias Jack Sparrow!
  Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt, steht und fällt mit dem Einfallsreichtum des Regisseurs Gore Verbinski und der Drehbuchautoren Ted Elliott und Terry Rossio. Da sich durch die Trilogie keine strukturierte Handlung zieht, wie es bei der „Herr der Ringe“ Trilogie der Fall war, musste im dritten Teil eine neue Geschichte her. Aus diesem Grund kann „Am Ende der Welt“ durchaus als eigenständiger Film angesehen werden.
  Seitdem der durchtriebene Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) im Besitz des Herzens vom Kapitän der „Flying Dutchman“, Davy Jones (Bill Nighy) ist, und dadurch die Macht besitzt, ihn zu befehligen, scheint das Ende der Piraten nahe zu sein. Die einzige Rettung besteht darin, die neun Piratenlords zusammen zu bringen, um gemeinsam gegen die übermächtige Armada der „East India Company“ zu bestehen. Um die Lords zu vereinen, zu denen auch Jack Sparrow (Johnny Depp) gehört, müssen Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightley) mit Hilfe von Kapitän Barbossa (Geoffrey Rush) bis ans Ende der Welt und noch weiter reisen.
  Der Ideenreichtum der Autoren kannte keine Grenzen, so dass zum Grundgerüst der Geschichte noch unzählige Handlungsstränge hinzuaddiert wurden. Will Turner, der seinen Vater „Bootstrap Bill“ (Stellan Skarsgard) noch immer von der „Flying Dutchman“ befreien will, die Romanze zwischen Will und Elizabeth Swann, die im finalen Showdown im Schlachten Getümmel einen Heiratsantrag bekommt und das Schicksal um Davy Jones, der endlich eine „menschliche Seite“ zeigen darf. Zu dieser Ansammlung kommt noch Göttin Calypso hinzu, die einst vom Tintenfisch-Herzensbrecher an die Piratenlords verraten wurde, und in den menschlichen Körper von Tia Dalma (Naomie Harris) verbannt wurde. Nicht zuletzt Gesellen sich neue Charaktere wie der finstere Piratenkapitän Sao Feng (Chow Yun-Fat), und der Piratenkönig Kapitän Teague (Keith Richards).
  Gore Verbinski hält weitestgehend diesen wirren Bogen zusammen und verknüpft anständig die Geschichte in fast drei Stunden Filmlänge. Dass einige Figuren wie die des Piraten Sao Feng recht kurz gehalten werden, und dadurch einen schnellen Abgang bekommen um die Geschichte voran zu treiben, mag man verzeihen. Obwohl Action-Ikone Chow Yun-Fat (Replacement Killers, A Better Tomorrow) einen größeren Auftritt verdient gehabt hätte. Ebenso der Auftritt von Keith Richard, als Piratenkönig und Vater von Jack Sparrow, der sich in den paar Sekunden einen Platz in der Historie der „Coolen Typen“ gesichert haben müsste, ist eindeutig zu kurz geraten. Denn das Rolling Stones Mitglied spielt nicht Pirat, sondern er ist einer!
  Einzig die Szenen wie die der Auftritt der „20 Meter Frau“, als sich Tia Dalma in Calypso verwandelt, mindern das Filmvergnügen und wirken doch sehr übertrieben. Da bei so vielen Handlungssträngen und einer Spielzeit von 170min einige Längen nicht ausbleiben, beeindruckt uns Gore Verbinski mit der gewohnt temporeichen Action und Effekthascherei, die gespickt mit Humor und Romantik schon in den ersten beiden Teilen zu bewundern war. Optisch wird das ganze durch einen asiatischen Touch untermalt, der sich wie ein Schleier durch den Film zieht. Gerade die Kulisse der Karibik und die surreal wirkenden Szenen mit Johnny Depp im "Reich der Toten" entschuldigen das ansonsten etwas schwache Drehbuch. Für einige Lacher sorgen wieder die beiden trotteligen Seeräuber Pintel (Lee Arenberg) und Ragetti (Mackenzie Crook) wobei man natürlich den Affen Jack nicht vergessen darf. Dieser wird mitunter schon mal als Kanonenfutter missbraucht.
  Und der Hauptdarsteller? Johnny Depp agiert ungewohnt zurückhaltend, das gibt den anderen Protagonisten ein wenig mehr Spielraum, um nicht im Schatten von Jack Sparrow zu stehen. Orlando Bloom und Keira Knightley überzeugen wie schon in Teil eins und zwei. Diesmal wird ihre Romanze allerdings noch ein wenig ausgebaut. (Ganz wichtig: Man sollte bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben, es folgt noch eine romantische Überraschung). Dazu bekommen die Figuren von Davy Jones und Tia Dalma noch mehr Tiefe.
  Die großartigen Effekte, die Verbinski aufwartet, und die denen in den ersten beiden Teilen in nichts nachstehen, bekommen durch die grandiose Musik von Hans Zimmer noch mehr Dynamik. Zimmers Kompositionen, die sich perfekt in die Szenen einfügen, tragen die Actionszenen gekonnt zum großen Showdown der Piraten mit der Armada von Lord Beckett.
  Alles in allem bietet „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“, trotz der Überlänge, kurzweilige Unterhaltung. Bruckheimer und Verbinski ist ein Effekt- und Actionreicher Abschluss der „Pirates of the Caribbean“ Trilogie gelungen.
mehr. (3,5 Sterne/OP/24.5.07)
Forum zum Film
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Bewertung
Action:4,12 Sterne(5)
Anspruch:1,36 Sterne(5)
Erotik:0,35 Sterne(4)
Humor:3,37 Sterne(5)
Spannung:3,55 Sterne(5)
Story:3,19 Sterne(5)
Film:4,12 Sterne(5)
eigene Bewertung
Hier darf differenziert und sogar
mit 0 Sternen bewertet werden!
Bewertungs-Skala:
0 Sterneabsoluter Flop
1 Sterneziemlich schlecht
2 Sterneuntere Mittelklasse
3 Sterneobere Mittelklasse
4 Sternesehr gut
5 SterneTop-Ausnahme
Zum Bewerten bitte einloggen.
Neue Nutzer bitte registrieren.
Pro
tolle Besetzung aus britischen Schauspielergrößen
genug Action und Abenteuer für zwei Filme
Johnny Depp ist Jack Sparrow
Kontra
zu lang!
wirre Handlung
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:5
Erotik:4
Humor:5
Spannung:5
Story:5
Film:5
Summe aller Bewertungen:34
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:4,12
Standardabweichung:0,56
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen