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Filme > 2007 > Letters From Iwo Jima
Letters From Iwo Jima
 
Genre:Kriegsfilm
Kinostart:22. Februar 2007
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:141 Minuten / 3852 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Warner
 
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Mitwirkende
Stab: Clint Eastwood (Regie), Clint Eastwood, Robert Lorenz und Steven Spielberg (Produktion), Iris Yamashita (Drehbuch), Tom Stern (Kamera), Joel Cox und Gary Roach (Schnitt), Iris Yamashita und Paul Haggis (Geschichte), Tadamichi Kuribayashi und Tsuyoko Yoshido (Buch "Picture Letters from Commander in Chief") sowie Kyle Eastwood und Michael Stevens (Musik). Darsteller: Ken Watanabe (General Tadamichi Kuribayashi), Kazunari Ninomiya (Saigo), ... Tsuyoshi Ihara (Baron Nishi), Ryo Kase (Shimizu), Shido Nakamura (Lieutenant Ito), Hiroshi Watanabe (Lt. Fujita), Takumi Bando (Cpt. Tanida), Yuki Matsuzaki (Nozaki), Takashi Yamaguchi (Kashiwara), Eijiro Ozaki (Lt. Okubo), Nae Yuuki (Hanako), Nobumasa Sakagami (Admiral Ohsugi), Lucas Elliott (Sam), Sonny Saito (Medic Endo), Steve Santa Sekiyoshi (Kanda), Hiro Abe (Lt. Colonel Oiso), Toshiya Agata (Cpt. Iwasaki), Toshi Toda (Colonel Adachi), Ken Kensei (Major General Hayashi), Ikuma Ando (Ozawa), Masashi Nagadoi (Admiral Ichimaru), Takuji Kuramoto (Ono) und Koji Wada (Hashimoto). mehr.
Inhalt
Vor 62 Jahren trafen die amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte später fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die Männer, die dort unter Führung ihres außergewöhnlichen Generals gekämpft haben, ein Gesicht, eine Stimme.
  Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückkehren werden. Zu ihnen gehört der Bäcker Saigo, der... nur überleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi, siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige Militärpolizist Shimizu, dessen Idealismus sich noch nicht in der Realität des Krieges bewähren musste; und der überzeugte Soldat Leutnant Ito, der eher Selbstmord begehen als sich ergeben würde.
  Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi, der Amerika bereist hat und deshalb weiß, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen.
  General Kuribayashi standen zur Verteidigung wenig mehr als sein eiserner Wille und das Vulkangestein der Insel zur Verfügung. Doch die erwartete schnelle und blutige Niederlage verwandelte sich durch seine neuartige Taktik in einen heldenhaften, unerbittlichen Kampf, der fast 40 Tage dauern sollte.
  Fast 7000 amerikanische Soldaten fielen auf Iwo Jima; über 20.000 Japaner kamen dort um. Der schwarze Sand von Iwo Jima ist von ihrem Blut durchtränkt. Doch ihre Opferbereitschaft, ihre Anstrengungen, ihr Mut und ihre Empfindungen leben weiter – in den Briefen, die sie nach Hause schrieben.
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weiterführende Informationen
Dieser Film ist eine Fortsetzung von Flags Of Our Fathers aus dem Jahr 2006.
Oscar-Preisträger Clint Eastwood („Million Dollar Baby“, „Erbarmungslos“) erzählt die unbekannte Geschichte der japanischen Soldaten und ihres Generals, die die Insel Iwo Jima vor 62 Jahren gegen die amerikanischen Invasoren verteidigten.
  Bei seinen Bemühungen, ein Ereignis zu beschreiben, das beide Kulturen nach wie vor beschäftigt, fürchtete Clint Eastwood, dass ein Film allein – „Flags of Our Fathers“ – nur die ... halbe Wahrheit berichten kann. Mit diesem beispiellosen Doppelfilm-Projekt, das unmittelbar hintereinander gedreht wurde und in zwei Teilen nacheinander ins Kino kommt, möchte Eastwood die Schlacht von Iwo Jima – und indirekt den gesamten Krieg im Pazifik – nicht nur als militärische Auseinandersetzung, sondern als Zusammenstoß zweier Kulturen darstellen.
  Die Geschichten in „Letters From Iwo Jima“ und „Flags of Our Fathers“ sind nicht die gleichen, sie werden aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Sprachen erzählt, doch mit beiden erweist Eastwood all jenen die Ehre, die auf beiden Seiten des Konflikts ihr Leben ließen. Der Regisseur möchte die Story aus beiden Perspektiven berichten und mit ein bisschen Glück auf diese Weise einen neuen Blickwinkel finden, aus dem man diesen erschütternden Moment unserer gemeinsamen Geschichte betrachten kann.
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Kritiken
Die Würde stirbt zuletzt. Mit diesem bisher einzigartigen Filmprojekt stellt Clint Eastwood wieder einmal seine Innovationskraft unter Beweis und wagt sich an einen tiefen Blick in die Tragödie eines Krieges zwischen zwei hoch zivilisierten Kulturen. Steht in „Flags of our Fathers“ die Brutalität und Absurdität der Kriegsmaschinerie der Übermacht USA im Perspektivenmittelpunkt, ... so erzählt der zweite Film von den letzten Tagen der japanischen Verteidiger der Insel Iwo Jima und ihrem Kampf um Sinn im Leben und im Tod, ständig gefangen im Zwiespalt zwischen überkommenden Traditionen und individueller Würde. Dem vielschichtigen Drehbuch von Iris Yamashita und der vor allem ruhig konzentrierten und gleichzeitig bildgewaltigen Inszenierung von Clint Eastwood gelingt es dabei, sich sowohl von profanen Freund-Feind-Bildern zu distanzieren, als auch Vorurteile und zivilisatorische Grenzmarkierungen zu sprengen. Der Blick bleibt dabei vor allem auf den einfachen Soldaten geheftet, die in ihren Briefen in die Heimat ihre Angst, ihre Todeserkenntnis und Träume reflektieren. Ken Watanabe als General Kuribayashi ist trotzdem die herausragende Figur des Films, deren Einsicht in die amerikanische Kultur nur zu noch erbitterten Kampf gegen die fremde Besatzung und gleichzeitig zur Befreiung von japanischen Traditionen hin zu einem freiheitlichen Patriotismus führt. Auf unvergleichliche Art verschwinden in diesem Film die Linien zwischen den Feinden und wächst der Respekt, was dennoch Leidenschaft und Selbstaufgabe sich nur noch verstärken lässt. Die dadurch entstehende, völlige Sinnlosigkeit dieses Krieges ist so umfassend und allgegenwärtig, dass es dieses Werk sicher zu einem der besten Anti-Kriegsfilme überhaupt macht. Auch wenn die amerikanische Prägung auf filmisches Niveau durchaus dominierend ist, so schwächt dies nicht die Eindringlichkeit und Kraft, mit der Krieg als ein erschütterndes Verbrechen an der Menschlichkeit verurteilt wird. mehr. (4,25 Sterne/chf/21.2.07)
Nutzerkommentare
Von der Sinnlosigkeit des Krieges. Clint Eastwood hat einen Kriegsfilm gemacht, der das Geschehen im Pazifik aus japanischer Sicht zeigt. Das ist nicht nur ungewöhnlich, es ist ihm auch grandios gelungen. Auf einer kleinen Insel erwartet das Kaiserreich den Angriff der Amis und legt ein Höhlensystem an, ohne den Strand zu befestigen. Die Geschichte stellt zwei Personen ... aus ganz unterschiedlichen Lagern in den Mittelpunkt: Gefreiter Saigo (Kazunari Ninomiya), im Zivilberuf Bäcker, als Vertreter des einfachen Volkes und Generalleutnant Kuribayashi (Ken Watanabe) vertritt als Offizier die Elite des Landes. In geschickt eingelegten Retros wird die Vergangenheit aufbereitet. Hier werden besonders die menschlichen, tragischen Facetten erwähnt. Dazu gehört Saigos Einberufung ebenso wie die Vorschichte eines von der Polizeischule gefeuerten und jetzt von den Kameraden als Spion Verdächtigeren.
  Vor allem die moralische Kraft der Japaner beeindruckt. Da fallen Sätze wie ‘Flucht ist ein Ausweg für Feiglinge‘ oder ein Offizier fragt ‘Bitte mit meinen Männern sterben zu dürfen‘. Es gibt natürlich auch Harakiri, Kamikaze, aber auch Drückeberger. Und ganz persönliche Gespräche zwischen einem verwundeten Gefangenen Ami und einem Japaner. So werden Gemeinsamkeiten deutlich und der Krieg erscheint noch sinnloser. Das Erkennen von Vorurteilen räumt mit den eingedrillten Klischees auf.
  Der dramaturgische Aufbau ist besonders gelungen. Am Ende überstürzen sich die Ereignisse und Saigo und Kuribayashi treffen sich noch einmal. Der General hatte Saigo zweimal das Leben gerettet, jetzt erweist der ihm die letzte Ehre.
  Großartiges Kino mit emotionalem Tiefgang. Realistisch, grausam aber auch feinfühlig.
mehr. (3,75 Sterne/ZM/28.1.16)
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Empfehlung
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Bewertung
Action:2,98 Sterne(4)
Anspruch:3,5 Sterne(4)
Erotik:0 Sterne(1)
Humor:0,73 Sterne(3)
Spannung:2,64 Sterne(4)
Story:3,65 Sterne(3)
Film:4,28 Sterne(4)
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Pro
großartige Inszenierung von Einzelschicksalen in weiter Perspektive
eindrucksvolle Schauspieler
eindringlicher Apell gegen die Sinnlosigkeit von Krieg und für Respekt zwischen Kulturen
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:4
Anspruch:4
Erotik:1
Humor:3
Spannung:4
Story:3
Film:4
Summe aller Bewertungen:23
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