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Filme > 2007 > Der gute Hirte
The Good Shepherd
Der gute Hirte
 
Genre:Drama / Reality / Thriller
Kinostart:15. Februar 2007
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:167 Minuten / 4584 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universal
 
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Mitwirkende
Stab: Robert De Niro (Regie), Robert De Niro, James G. Robinson und Jane Rosenthal (Produktion), Eric Roth (Drehbuch), Robert Richardson (Kamera), Tariq Anwar (Schnitt) sowie Bruce Fowler und Marcelo Zarvos (Musik). Darsteller: Matt Damon (Edward Bell Wilson), Angelina Jolie ("Clover" Margaret Ann Russell), Alec Baldwin (Sam Murach), Tammy Blanchard (Laura), Billy Crudup (Arch Cummings), Robert De Niro (General Bill Sullivan), Keir Dullea (Senator John Russell Sr.), ... Michael Gambon (Dr. Fredericks), Martina Gedeck (Hanna Schiller), William Hurt (Philip Allen), Timothy Hutton (Thomas Wilson), Mark Ivanir (Valentin Mironov), Gabriel Macht (John Russell Jr.), Lee Pace (Richard Hayes), Joe Pesci (Joseph Palmi), Eddie Redmayne (Edward Bell Wilson Jr.), John Sessions ("Valentin Mironov" Yuri Modin), Oleg Stefan ("Ulysses" Stas Siyanko), John Turturro (Ray Brocco), Austin Williams (Edward Bell Wilson (jung)), Sophie Sutton (Connie Wilson), Lars Gerhard (Hr. Haupt), Peter Kybart (Dr. Manheim), Laila Robins (Toddy Allen), John Whitehead (Reverend Collins), James Faulkner (Lord Cooper), Dieter Riesle (Hr. Franck), Tommy Nelson (Edward Bell Wilson Jr. (6)) und Liya Kebede (Miriam). Sprecher: Matthias Hinze (Edward Bell Wilson), Claudia Urbschat-Mingues ("Clover" Margaret Ann Russell), Klaus-Dieter Klebsch (Sam Murach), Angela Wiederhut (Laura), Peter Flechtner (Arch Cummings), Christian Brückner (General Bill Sullivan), Michael Brennicke (Senator John Russell Sr.), Lambert Hamel (Dr. Fredericks), Martina Gedeck (Hanna Schiller), Randolf Kronberg (Philip Allen), Patrick Winczewski (Thomas Wilson), Valerij Konishev (Valentin Mironov), Axel Malzacher (John Russell Jr.), Jakob Riedl (Richard Hayes), Mogens von Gadow (Joseph Palmi), Daniel Schlauch (Edward Bell Wilson Jr.), Jurij Gotowtschikow ("Valentin Mironov" Yuri Modin), Arthur Galiandin ("Ulysses" Stas Siyanko), Stefan Fredrich (Ray Brocco), Claudia Schmidt (Toddy Allen), Werner Uschkurat (Reverend Collins), Leo Vornberger (Edward Bell Wilson Jr. (6)) und Natascha Geisler (Miriam). mehr.
Inhalt
Edward Wilson ist ein Patriot, der den Wert von Geheimhaltung kennt und mit Begriffen wie Diskretion und Ehre aufgewachsen ist. Als strebsamer Student in Yale trat er 1939 der ‚Skull and Bones Society’ bei, einer geheimen Bruderschaft, die künftige Führungskräfte für die Politik rekrutieren will. Sein scharfer Verstand, seine einwandfreie Reputation sowie sein tiefer Glaube an die amerikanischen Werte machen Wilson zum idealen Kandidaten für eine Geheimdienstkarriere.
  Der idealistische... junge Mann wird vom Office of Strategic Services (OSS) rekrutiert, dem Vorläufer der CIA während des Zweiten Weltkriegs. Diese Entscheidung wird nicht nur sein weiteres Leben verändern, sondern bestimmt bis heute die geopolitische Lage: Wilson und seine Mitarbeiter gründeten den mächtigsten Geheimdienst der Welt.
  Als einer der Gründungsväter der CIA arbeitet Wilson in einer Welt, in der Täuschung zum Alltag gehört und nichts so ist, wie es scheint. Sein Idealismus weicht bald einem dauerhaften Misstrauen, der in der langjährigen Paranoia des Kalten Krieges seine Entsprechung findet. Wilson wird zum führenden Mitarbeiter der CIA, seine Methoden werden zum Standard des Geheimdienstes. Wie in einem globalen Schachspiel will Wilson seine Gegenspieler des KGB schlagen.
  Für den bedingungslosen Einsatz für sein Land zahlt Wilson einen zunehmend höheren Preis. Auch die wachsenden Bedenken seiner Frau Margaret „Clover“ und seines geliebten Sohnes können Wilson nicht von seinem Weg abbringen – der ihn schließlich dazu führen wird, alles für seinen Beruf zu opfern.
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Kritiken
Vom Nutzen der Geheimdienste. Der Film führt gekonnt in eine geheime Welt von Intrigen, Personen und Verstrickungen und erzeugt eine mitreißende Spannung. Er lässt aber offen, ob Geheimdienste einem Land mehr schaden als nutzen. Jedenfalls bleibt vieles rätselhaft in diesem überlangen Puzzle. Wenn dies die Absicht des Regiseurs war, ist dies lobenswert gelungen. ... Trotzdem stört das ständige Hin und Her zwischen verschiedenen Zeiten, und die Entwicklung von Edwar Wilson zum führenden Kopf des CIA ist nicht überzeugend dargestellt. Im Vergleich zu Simmels Agentenroman "Es muss nicht immer Kaviar sein" ist der Film nur befriedigend. mehr. (2,5 Sterne/GuHe/22.2.07)
Nutzerkommentare
Der gute Ami. Nach der Bibel gibt ‘der gute Hirte sein Leben hin für seine Schafe‘. Wenn Robert De Niro damit seine Hauptperson Edward Wilson (Matt Damon) meint, den Mann der die CIA aufgebaut hat, kann das nur heißen, dass er sein Familienleben für sein Land geopfert hat. Denn wir erfahren ‘Für sein Land spionieren, heißt ihm dienen.‘ Das Drehbuch ... von Eric Roth bietet aber größtenteils eine Romanze mit Aufsteigerpotenzial. Das mit den Agenten während der Kubakrise verflacht zu einem ständigen Shake Hands und Aktenaustausch, Vertraulichkeiten, Misstrauen und Karriere. Obwohl es Tote gibt: Martina Gedeck wird nach einer Matratzeneinlage urplötzlich erschossen, die Verlobte von Edward Wilson Jr.(Eddie Redmayne). Laura wird aus dem Flugzeug ohne Fallschirm abgeworfen, sind weite Strecken des Films spannend wie eine Modenschau. Auch die Promi Riege kann die angekohlten Kastanien nicht aus dem Feuer holen.
  Der Film ist durchaus anspruchsvoll, detailgenau und dokumentenecht. Der Name ‘Schweinebucht‘ fällt mehrmals und ruft lediglich bei Insidern ein verständnisvolles Nicken hervor. Dafür werden Edwards Qualitäten als Womanizer sowie seine Fruchtbarkeit ausführlich geschildert. Hier kommen neben Martina Gedeck noch Angelina Jolie oder die taubstumme Clover zum Einsatz.
  Sogar höchste Komik mit Albernheiten gibt es kurz, wenn Matt Damon mit Baströckchen in einem Musical singt. Als Denkmal für die große CIA ist es etwas gewöhnungsbedürftig. Jetzt wissen wir allerdings, dass diese Organisation ‘Amerikas Auge und Ohr sein will, nicht sein Herz und seine Seele.‘
  Die verschwommene Anfangsszene nervt mit den Wiederholungen bis zur Auflösung ebenso wie der Brief von Edwards Vater, der noch einen Schuss Pathos in die Suppe gießt. Wenn man die Andeutungen richtig versteht, ist ein guter Amerikaner ein karrieregeiler Frauenbeglücker.
  Robert De Niro (drei Cameos) ist vor der Kamera besser als dahinter. Bei wenigen Filmen hat man so händeringend das Ende herbeigegähnt. K.V.
mehr. (1,75 Sterne/ZM/15.12.16)
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Weblinks
Bewertung
Action:2,1 Sterne(6)
Anspruch:2,95 Sterne(6)
Erotik:0,84 Sterne(5)
Humor:0,3 Sterne(3)
Spannung:2,44 Sterne(6)
Story:2,24 Sterne(6)
Film:2,69 Sterne(7)
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Pro
spannender und um Authentizität bemühter Einblick in Geheimdienstarbeit
gut gespielt und hochkarätig besetzt
äußerst gelungene düstere Atmosphäre
Kontra
zum Teil gekünstelt wirkende Narration mit zwei Zeitebenen
Einzelbewertungen
Action:6
Anspruch:6
Erotik:5
Humor:3
Spannung:6
Story:6
Film:7
Summe aller Bewertungen:39
Filmstatistik
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