Im Moment sind 10 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2007 > Klang der Stille - Copying Beethoven
Copying Beethoven
Klang der Stille - Copying Beethoven
 
Genre:Drama / Musik / Reality
Kinostart:5. April 2007
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:105 Minuten / 2869 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Concorde

Mitwirkende
Stab: Agnieszka Holland (Regie), Stephen J. Rivele und Christopher Wilkinson (Drehbuch), Stephen J. Rivele, Christopher Wilkinson, Sidney Kimmel und Michael Taylor (Produktion), Ashley Rowe (Kamera), Alex Mackie (Schnitt) und Ludwig van Beethoven (Musik). Darsteller: Ed Harris (Ludwig van Beethoven), Diane Kruger (Anna Holtz), Matthew Goode (Martin Bauer), Ralph Riach (Wenzel Schlemmer), Joe Anderson (Karl van Beethoven), Nicholas Jones (Erzbischof Rudolph), ... Bill Stewart (Rudy), Angus Barnett (Krenski), Viktoria Dihen (Magda), Karl Johnson (Stefan Holtz), Phyllida Law (Mutter Canisius), Gábor Bohus (Schuppanzigh), László Áron (Richter), George Mendel (Arzt), David Kennedy (Nachbar) und Matyelok Gibbs (alte Frau). mehr.
Inhalt
Wien im Jahre 1824: Die Ära Ludwig van Beethoven neigt sich dem Ende zu. Das Genie ist taub und kränkelnd, vom gesellschaftlichen Leben isoliert. Die Wiener wenden sich zunehmend der frivolen italienischen Oper zu. Kurz vor der Premiere seiner Neunten Sinfonie fehlt es an einer fertigen Partitur. Sein Kopist und Verleger Wenzel Schlemmer engagiert gegen jegliche Ratio die junge Konservatoriums-Studentin Anna Holtz, damit sie die Noten in letzter Minute zu Papier bringt. Beethoven... akzeptiert die junge Frau nur widerwillig und quält sie mit seinen Launen. Er nimmt sie aber zeitlich immer stärker in Beschlag, was ihrem Verlobten Martin Bauer nicht gefällt, der Angst hat, sie an das Genie zu verlieren. Die Verbindung zwischen der hingebungsvoll geduldigen und dennoch starken, ehrgeizigen Anna und dem egomanischen, aufbrausenden Beethoven entwickelt eine unglaubliche Intensität und verändert beider Leben. Als sie ihm hilft, die Neunte Sinfonie zu dirigieren und er sich für einen Moment dankbar zeigt, wagt sie es, ihm ihre eigenen Kompositionen zu zeigen und stößt auf Hohn und Spott. Die spätere Entschuldigung akzeptiert sie, aber dann beweist Beethoven erneut sein zerstörerisches Potenzial und stellt sie vor eine schwere Entscheidung. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Kritiken
Die Musik ist alles. Dies ist ein sehr zwiespältiger Film. Zum einen ist der Story und der allgemeinen Inszenierung eigentlich nichts abzugewinnen, streckenweise ist es sogar richtig langweilig und oberflächlich gefilmt, in dem gescheiterten Versuch, das Dirigieren eines Orchester spannend zu visualisieren. Zudem findet das Geschehen in fast vollkommenem ... Vakuum statt, Nebenpersonen bleiben kontur- und bedeutungslos, der historische Kontext spielt gar keine Rolle. Zum anderen ist aber die schauspielerische Leistung von Ed Harris als Beethoven einfach genial, mit der er es ohne weiteres mit seinem Vorgänger Gary Oldman in Tiefe und Ausdrucksstärke aufnehmen kann. Wie ein Orkan fegt er über die Nichtigkeiten des Lebens hinweg, nur um im Gefühl der Musik dieser Welt aufzugehen. Und auch Diane Kruger bietet nach dem Totalausfall „Troja“ ein faszinierendes Spiel. Wenn die beiden im Dachkämmerchen beieinander sind und aneinander Ruhe finden - das sind die ganz großen Momente dieses Films. Da füllt sich die Stille tatsächlich bedeutungsschwanger, vielsagend und voller Sehnsucht. Sehr eindrücklich fängt die Kamera den zerbrechlichen Prozess der Bändigung der zerstörerischen Genialität des Meisters durch die Reinheit der Schülerin ein. Dazu kommt, dass die Musik sehr pointiert die Handlung trägt. Beethoven und sein Werk könnten also auf ganz wunderbare Weise den Zuschauern näher gebracht werden, wenn die Inszenierung optisch und spannungstechnisch etwas mehr ansprechen würde. mehr. (2,75 Sterne/chf/15.3.07)
Forum zum Film
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Bewertung
Anspruch:2 Sterne(1)
Humor:1 Sterne(1)
Spannung:1,5 Sterne(1)
Story:2 Sterne(1)
Film:2,75 Sterne(1)
eigene Bewertung
Hier darf differenziert und sogar
mit 0 Sternen bewertet werden!
Bewertungs-Skala:
0 Sterneabsoluter Flop
1 Sterneziemlich schlecht
2 Sterneuntere Mittelklasse
3 Sterneobere Mittelklasse
4 Sternesehr gut
5 SterneTop-Ausnahme
Zum Bewerten bitte einloggen.
Neue Nutzer bitte registrieren.
Pro
Ed Harris genial als Beethoven
großartiges Zusammenspiel der Hauptdarsteller
Kontra
schwache Handlung ohne Spannung
optisch nichtsagend inszeniert
Einzelbewertungen
Anspruch:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:5
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen