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Filme > 2007 > Sketches of Frank Gehry
Sketches of Frank Gehry
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:5. Juli 2007
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:83 Minuten / 2287 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:STUDIOCANAL
 
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Mitwirkende
Stab: Sydney Pollack (Regie), Sydney Pollack, Ultan Guilfoyle, Marcus Birsel, Claudio Rocha und George Tiffin (Kamera), Ultan Guilfoyle (Produktion), Karen Schmeer (Schnitt) sowie Claes Nystrom und Jonas Sorman (Musik). Darsteller: Sydney Pollack (Himself) und Frank O. Gehry (Himself).
Inhalt
Im Film beleuchtet der Oscar-Preisträger Sydney Pollack den Menschen hinter den architektonischen Meisterwerken: Eine scharfsinnige und humorvolle Betrachtung einer fremden Welt durch einen Laien – so sieht Pollack sich in diesem Fall erklärtermaßen selbst. Pollack und Gehry, der Regisseur und der Architekt – zwei befreundete Visionäre, denen die eigenen Visionen manchmal ein Rätsel sind. Dabei ist es kein Film, worin ein ausführlicher Architekturdiskurs gepflegt wird. Im Gegenteil:... Pollacks Fähigkeit, die Schranken architektonischer Theorie zu durchbrechen, erlaubt ihm einen tiefen Einblick in das Leben eines außergewöhnlichen Architekten und seiner einzigartigen baulichen Schöpfungen. Ein einfühlsames Porträt, amüsant, geistreich und unterhaltend. mehr.
weiterführende Informationen
Über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitete Sydney Pollack den Architekten Frank Gehry mit einer handlichen DV-Kamera. Er führte Gespräche mit Weggefährten, Bauherren, Lehrmeistern und Widersachern, beobachtete seinen Protagonisten in Arbeitssituationen und privaten Begegnungen. Daneben verführt der Film mit virtuosen Sequenzen, die die Fremdheit und haptische Qualität von Gehrys Arbeiten unmittelbar transportieren. Zu den Mitwirkenden vor ... der Kamera gehören u.a. der Schauspieler Dennis Hopper, der Musiker Bob Geldof, der Architekt Philipp Johnson, der Künstler Julian Schnabel und der ehemalige Walt-Disney-Chef Michael Eisner. mehr.
Kritiken
Organisch. Wenn man an einem Bau des Architekten Frank Gehry vorbei kommt, muss man zweimal hinsehen, denn Gehrys Bauten widersprechen in jeder Hinsicht den gängigen Formen, die sich ins Stadtbild fügen. Sie sind quer, schräg, rund, gewölbt, Aliens in ewigen Reihen von gleichförmigen Häusern. Trotzdem dienen sie dem Zweck: die ausladenden Glasflächen ... des Guggenheim Museum Bilbao sorgen für besonderes Licht in Ausstellungsräumen, die verwinkelte Holzdecke fängt den Klang in der Disney Concert Hall L.A. perfekt ein.
  Der Kanadier jüdischer Abstammung studierte in Kalifornien Architektur, bevor er Anfang der Achtziger begann, das Gelernte neu zu definieren. Seine destruktivistischen Bauten zeichnen sich durch eine ungewöhnliche Wahl der Materialien und Formen aus. Abgewinkelte Ebenen, kippende Räume, umgekehrte Formen und eine gebrochene Geometrie sind sein Markenzeichen und brachten ihm zahlreiche Preise ein.
  Die Dokumentarfilmer der Welt standen Schlange, um einen Film über den Star-Architekten zu drehen. Doch der lehnte ab und bat schließlich seinen Freund Sydney Pollack („Die Dolmetscherin“), ihn zu porträtieren. Dass Pollack eigentlich Spielfilmregisseur ist, sorgt für eine besonders charmante, persönliche Herangehensweise an den Menschen Gehry und seine Kunst. Neugierig auf den kreativen Prozess in der Entstehung der Bauwerke, begleitet Pollack seinen Freund mit der Digitalkamera und blendet auch sich selbst nicht aus dem Gefilmten aus. So entstand eine interessante Werkschau, die auch Raum für Privates lässt und uns das Genie Frank Gehry näher bringt. Pollack hat derweil Gefallen am Dokumentieren gefunden und inszeniert als nächstes eine Chronik der Präsidentschaftswahlen in Florida vor sieben Jahren.
mehr. (3,5 Sterne/lt/5.7.07)
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Humor:1,5 Sterne(1)
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Pro
Beeindruckend kunstvolle Bauwerke
Sehr entspanntes, persönliches Porträt
Kontra
Kritische Distanz fehlt
Einzelbewertungen
Anspruch:1
Humor:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:3
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