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Filme > 2008 > Hope
Nadzieja
Hope
 
Genre:Drama / Krimi / Mysterie
Kinostart:17. Januar 2008
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:101 Minuten / 2773 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen (1,85:1)
Verleih:Pandora

Mitwirkende
Film-Crew: Stanislaw Mucha (Regie), Krzysztof Piesiewicz (Drehbuch), Krzysztof Ptak (Kamera). Kreation: Max Richter (Musik). Darsteller: Rafal Fudalej (Franciszek), Wojciech Pszoniak (Benedykt Weber), Kamila Baar (Klara), Zbigniew Zamachowski (Sopel), Zbigniew Zapasiewicz (Ojciec), Grzegorz Artman (Michal), Dominika Ostalowska (Matka).
Inhalt
Francis, ein junger Mann von Anfang zwanzig, dokumentiert mit seiner Videokamera wie ein angesehener Galerist und Kunstsachverständiger ein Altarbild aus einer Kirche stiehlt. Doch statt Geld oder Sachleistungen zu erpressen, besteht er lediglich darauf, dass das Bild in die Kirche zurückgebracht wird. Ein Idealist? Oder ein Verrückter? Die Grenzen verschwimmen als deutlich wird, dass Francis Bruder im Gefängnis sitzt und dessen Freundin statt Liebesbekundungen rätselhafte Mutproben mit ansehen muss.
Kritiken
Gewagte Spielchen. Wenn ein Film „Hoffnung“ heißt, kann er nur mit einer Katastrophe beginnen: als ihr Sohn in Richtung Straße rennt, stürzt ihm die Mutter hinterher – und wird selbst von einem Lastwagen erfasst. Als ihr Mann, ein Stardirigent, von ihrem Tod erfährt, erleidet er einen Schlaganfall. Jahre später sitzt der eine Sohn im Knast und der andere ... ist zu einem gefühlskalten Rationalisten herangewachsen. Franciszek kümmert sich nicht um das Mädchen, das ihn liebt und beobachtet stattdessen lieber einen Kunsthändler bei Planung und Diebstahl eines Gemäldes aus der Nachbarskirche. Er zeichnet die Tat mit seiner Videokamera auf und erpresst den Dieb. Scheinbar hat er alles unter Kontrolle, doch seine perfiden Spielchen geraten ihm schließlich aus den Händen.
  Stanislaw Mucha, bisher als Regisseur von Dokumentarfilmen („Absolut Warhola“, „Die Mitte“) bekannt, wagt sich für sein Spielfilmdebüt an ein unverfilmtes Drehbuch von Krzysztof Piesiewicz. Der war jahrelang der Bruder im Geiste von Krzysztof Kieslowski und inszenierte mit ihm u.a. die meisterhafte „Drei Farben“-Trilogie. Mucha lehnt seine Bildsprache ganz offensichtlich an die Kieslowskis an und arbeitet mit zahlreichen Symbolen und wundervoll poetischen Einstellungen. Die Hauptfigur gewinnt zwar nur bedingt unsere Sympathie und bleibt damit immer auf Distanz, der spannende Plot und die wundervolle Musik von Max Richter tragen den Film aber über die Distanz hin zum schlüssigen Finale.
mehr. (3,5 Sterne/lt/19.1.08)
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Anspruch:3,25 Sterne(1)
Spannung:3,65 Sterne(1)
Story:3,2 Sterne(1)
Film:3,55 Sterne(1)
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Story:1
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