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Filme > 2008 > Schmetterling und Taucherglocke
Le Scaphandre et le Papillon
Schmetterling und Taucherglocke
 
Genre:Reality
Kinostart:27. März 2008
Freigabe:nicht geprüft
Länge:112 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:PROKINO
 
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Mitwirkende
Stab: Julian Schnabel (Regie), Ronald Harwood (Drehbuch), Kathleen Kennedy und Jon Kilik (Produktion), Janusz Kaminski (Kamera), Juliette Welfling (Schnitt), Jean-Dominique Bauby (Buch) und Paul Cantelon (Musik). Darsteller: Mathieu Amalric (Jean-Dominique Bauby), Emmanuelle Seigner (Ehefrau Céline Desmoulins), Marie-Josée Croze (Sprachtherapeutin Henriette Durand), Anne Consigny (Lektorin Claude), Patrick Chesnais (Dr. Lepage), Niels Arestrup (Besucher Roussin), Olatz López Garmendia (Physiotherapeutin Marie Lopez), ... Jean-Pierre Cassel (Ikonenverkäufer Pater Lucien), Marina Hands (Freundin Joséphine), Max von Sydow (Vater Papinou), Isaach De Bankolé (Freund Laurent) und Emma de Caunes (Kaiserin Eugénie). mehr.
Inhalt
Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben, mit all seinem Galmour und Style, gerissen wird. Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird…
weiterführende Informationen
JEAN-DOMINIQUE BAUBY
  (* 23. April 1952 in Paris; † 9. März 1997 in Garches)
  Jean-Dominique Bauby war französischer Journalist, Autor und Chefredakteur des Magazins Elle und Vater von zwei Kindern. Ein Dandy, der gutes Essen, Theater, Reisen und schöne Frauen liebte.
  Dann, im Alter von 43 Jahren, am 8. Dezember 1995, erlitt Bauby einen massiven Schlaganfall, durch den sein Hirnstamm geschädigt wurde. Als er zwei Wochen danach im Krankenhaus von ... Berck-sur-Mer aus dem Koma erwachte, war er nicht nur stumm, sondern auch ganzheitlich gelähmt. Er konnte bloß seinen Kopf ein wenig bewegen und mit seinem linken Augenlid blinzeln. Dieses seltene Phänomen wird als Locked-In-Syndrom bezeichnet.
  Bauby schrieb über seine Erfahrungen, aber vor allem über seine Phantasien, Wünsche und Träume. Er diktierte 28 Kapitel, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, über mehrere Monate hinweg, allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids. Dafür wurde ein spezielles Alphabet erstellt, welches die Buchstaben nach ihrer Häufigkeit in der Französischen Sprache ordnete. Bauby beschrieb nicht nur seine eigenen Reaktionen, sondern die Welt und die Menschen seiner Umgebung und stellte sich vor, er sei ein Weltraumreisender. In einem Interview mit der französischen Elle berichtete er, dass er morgens um 4 Uhr aufwachte, um sich jeden Absatz des Buches zu überlegen und auswendig zu lernen, den er dann Buchstabe für Buchstabe drei Stunden lang diktierte.
  In seinem Krankenhausbett im nordfranzösischen Berck-sur-Mer erzählte er, dass es überwältigende Momente des Triumphs für ihn waren, wenn er seine Gedanken für das nächste Diktat erfolgreich gesammelt hatte, und dass er zu seinem größten Bedauern nun nie mehr Fußballtorwart werden könne, eine Leidenschaft, die das stundenlange Ansehen von Fußballübertragungen im Fernsehen geweckt hatte. Sein Rezept zur Bewältigung von Augenblicken der Verzweiflung bestand im „Hinausschauen auf das Meer, einer Stunde Lesen, dem Anschauen einer Kinderzeichnung meiner Tochter und darin, mich selbst nicht als Held zu betrachten“.
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Trailer
Nutzerkommentare
Gedankenfreiheit. Die Qualität des Films ist über jeden Zweifel erhaben. Entsprechend groß war auch die Akzeptanz beim Publikum und diversen Preisverleihungskomitees.
  Für mich überzeugt der Film aus mehreren Gründen: die konsequente, strikt eingehaltene Einstellung der Kamera aus der Sicht des Totalgelähmten Jean-Do (Mathieu Amalric), die nur zwecks ... Auflockerung unterbrochen wird. Dazu gehören Rückblenden aus seinem früheren Leben sowie seine Ausflüge ins Reich der Fantasie.
  Sowie das Drehbuch, das mit zwei absoluten Highlights aufwartet: die beiden Telefonate, die Jean-Do mit seinem Vater (Max von Sydow), der in seiner Wohnung Locked-in ist und mit seiner Geliebten Joséphine (Marina Chatterley-Hands) in Anwesenheit seiner Ehefrau führt. Wenn der Film einen bis dahin noch nicht gerührt und betroffen gemacht hat, tut es das spätestens jetzt.
  Eine Ensemble-Leistung. Wir sehen eine ganze Reihe französischer Alt- und Jungstars. Die alten wie Jean-Pierre Cassel, Patrick Chesnais und Niels Arestrup überzeugen durch Routine neben Isaach De Bankolé. Die jungen, gutaussehenden Französinnen wie Emmanuelle Seigner, Anne Consigny sowie Marie- Josée Croze verbreiten Wärme und Charme, musikalisch unterstützt von Jacques Brel und Tom Waits. Diese Mademoiselles sind aber nicht der einzige Hingucker. Der lyrische Titel weist auf die innere Freiheit hin und auf die Tatsache, dass es für Fantasie und Erinnerung keine Beschränkung gibt.
mehr. (3,5 Sterne/ZM/14.6.12)
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Bewertung
Action:2,4 Sterne(1)
Anspruch:4,12 Sterne(3)
Erotik:1,55 Sterne(1)
Humor:1,27 Sterne(3)
Spannung:1,97 Sterne(3)
Story:4,12 Sterne(3)
Film:4,24 Sterne(4)
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Pro
einfühlsames, bewegendes Porträt
grandiose Kameraarbeit
zutiefst menschliche Botschaft
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:3
Erotik:1
Humor:3
Spannung:3
Story:3
Film:4
Summe aller Bewertungen:18
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:4,24
Standardabweichung:0,42
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