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Filme > 2008 > Herr Vig und die Nonne
The Monastery: Mr. Vig and the Nun
Herr Vig und die Nonne
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:7. Februar 2008
Freigabe:nicht geprüft
Länge:84 Minuten
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:Salzgeber
 
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Mitwirkende
Film-Crew: Pernille Rose Grønkjær (Regie), Pernille Rose Grønkjær (Kamera), Pernille Bech Christensen (Schnitt), Jens Arentzen, Per K. Kirkegaard, Pernille Rose Grønkjær (Drehbuch). Kreation: Johan Söderqvist (Musik).
Inhalt
Herr Vig, ein 82-jähriger Eigenbrötler, möchte aus seinem Schloss ein russisch-orthodoxes Kloster machen. Eine Delegation russischer Nonnen, darunter die eigenwillige Schwester Amvrosya, kommt zu Besuch, um die Eignung des Gebäudes zu überprüfen. Ausführlicher Inhalt.
Kritiken
Verschrobene Individualisten. Mr. Vig hat seit langem einen Traum. Aus seinem Schloss soll ein russisch-orthodoxes Kloster werden. Das Moskauer Patriachat ist angetan von der Idee und entsendet eine Delegation von Nonnen, um das Objekt auf Eignung zu prüfen. Vor allem Schwester Amvrosya ist die treibende Kraft des Unternehmens und sucht mit Aktionismus und Durchsetzungskraft ... ihre eigenen Zukunftspläne zu verwirklichen. Damit gerät sie allerdings schnell in Konflikt mit dem eigenbrötlerischen und nicht gerade menschenliebenden Alten. Er wollte sich mit dem Kloster ein Monument gegen die eigene Vergänglichkeit setzten und sieht sich nun den Vereinahmungskräften und Veränderungswünschen der Ordensschwester gegenüber.
   Pernille Rose Grønkjær hat nicht nur einen Dokumentarfilm über ein ungewöhnliches Projekt in der heutigen Zeit gemacht, sondern portraitiert auch zwei extreme Individualisten, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Kamera folgt vor allem dem 82jährigen Vig, und dieser hat soviel Vertrauer zu seiner Begleiterin Grønkjær, dass sie Zeuge der tiefgreifenden Selbstreflexion wird, welche die Anwesenheit von Amvrosya in ihm auslösen. Über die Geheimnisse der Frauen und über das fehlende schlechte Gewissen der Russen erfährt der Zuschauer ebenso etwas, wie über die Einsamkeit, über die verschlungenen Wege des Glaubens und über den schwierigen Umgang mit Gefühlen. Ohne die Figuren der Lächerlichkeit preiszugeben, mischt sich dabei immer wieder ein humorvoller Unterton in die nüchternen Bilder. Doch die Fülle an Material ist sehr spannend geschnitten und verleiht dem Film etwas märchenhaft Anrührendes.
mehr. (3 Sterne/chf/28.2.08)
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Humor:2,5 Sterne(1)
Spannung:2,5 Sterne(1)
Story:2 Sterne(1)
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Pro
tragisch-komische Protagonisten
unterhaltsam und spannend
Kontra
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Einzelbewertungen
Anspruch:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:5
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