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Filme > 2008 > Happy-Go-Lucky
Happy-Go-Lucky
 
Genre:Komödie
Kinostart:3. Juli 2008
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:119 Minuten / 3251 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Tobis
 
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Mitwirkende
Stab: Simon Channing-Williams (Produktion), Dick Pope (Kamera), Jim Clark (Schnitt), Mike Leigh (Regie und Buch) und Gary Yershon (Musik). Darsteller: Sally Hawkins (Poppy), Alexis Zegerman (Zoe), Andrea Riseborough (Dawn), Samuel Roukin (Tim), Sinead Matthews (Alice), Kate O'Flynn (Suzy), Sarah Niles (Tash), Eddie Marsan (Scott), Joseph Kloska (Suzys Freund), Sylvestra Le Touzel (Heather), Nonso Anozie (Ezra), Jack MacGeachin (Nick) und Oliver Maltman (Jamie).
Inhalt
Pauline, von allen nur Poppy genannt, arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit und ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen. Kurzum: Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt – ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe, ihre Schwester Suzy und noch einen ganzen Haufen bester Freundinnen,... mit denen sie um die Häuser ziehen kann. Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Auf jeden Fall aber führt Poppys Dauerflirt mit dem Leben zu den absurdesten Situationen, deren Komik nicht selten in anarchischer Auflösung gipfelt. mehr.
Trailer
Kritiken
Unverbesserliche Optimistin. Poppy – allein dieser Name zaubert uns schon ein Schmunzeln auf die Lippen und wenn wir die zierliche Figur kennen lernen, zu der er gehört, ist es ganz um uns geschehen. Eigentlich heißt sie ja Pauline, aber die sonnige Kurzform passt viel besser zu der dauerquasselnden Frohnatur. Poppy glaubt an das Gute im Menschen und versucht wirklich ... jeden mit ihrem Optimismus anzustecken. Als Grundschullehrerin blüht sie auf, am Wochenende geht sie mit ihren Freundinnen feiern und, wenn die Tage mal trübe sind, macht sie es sich mit ihrer Mitbewohnerin Zoe gemütlich. Nichts kann sie niederschmettern. Selbst der Fahrlehrer Scott scheitert an ihrem sonnigen Gemüt und ihrer entwaffnenden Ehrlichkeit. Ein Antisemit, ein Penner und eine frustrierte Flamenco-Lehrerin – sie alle profitieren von Poppys Flirt mit dem Leben. Nur gut, dass an der Idee von Karma etwas dran ist und das Glück ihr treu zu bleiben scheint.
  Was für ein Charmebolzen! Mit „Happy-Go-Lucky“ kommt die wohl süßeste Überraschung in die Lichtspielhäuser, das erste Feel-Good-Movie des Kinosommers. Mike Leigh, dessen Sozialdramen sich schon immer durch ein Zwinkern im Augenwinkel auszeichneten, hat sich nach „Vera Drake“, der 2004 den Goldenen Löwen in Venedig gewann, hier gänzlich der Sonnenseite des Lebens zugewendet. Seine Hauptdarstellerin Sally Hawkins lässt die Leinwand erstrahlen und bläst die Sorgen für zwei unbeschwerte Kinostunden aus dem Alltag. Eine grundgütige Komödie, wie sie nur aus Britannien kommen kann.
mehr. (4,25 Sterne/lt/3.7.08)
Nutzerkommentare
Grenzenlose Frohnatur. Selten war ein Film so total reine Ansichtssache wie der hier. Man kann verständlicherweise der Ansicht sein, dass Poppy (Sally Hawkins) beneidenswert in ihrem grenzenlosen Optimismus ist, andere meinen sie sei bemitleidenswert in ihrer Naivität. Wie dem auch sei, es ist kein toller Film. Mike Leigh hat sich an eine Art Komödie gewagt, ... die bisher erst einmal sein Metier war.
  Poppy kann einem ganz schön auf den Senkel gehen mit ihrer affigen Albernheit. Sie zelebriert das Chaos um sich herum, weil sie doch wohl etwas schlicht ist. Und so plätschert ihr Geplapper ohne Witz und Charme so vor uns hin. Eine Dreißigjährige benimmt sich eigentlich nicht so infantil. Es wird zunehmend langatmiger und bleibt eindimensional, denn die Handlung dreht sich im Kreise (Fahrstunde, Flamencokurs Pennergespräch). Gäbe es keinen One-Night-Stand mit einem Sozialarbeiter, wäre die Männerwelt völlig außen vor geblieben. Und selbst dabei benimmt sich Poppy etwas doof und keineswegs sexy.
  Und dann bricht als dramatischer Höhepunkt völlig unvorbereitet eine sinnfreie aber handgreifliche Auseinandersetzung mit ihrem Fahrlehrer aus. Kurz und heftig - ergebnisoffen!
  Die Message: ’Poppy will die ganze Welt glücklich machen!’ So einfach ist das. Na wer’s glaubt!?
mehr. (0,5 Sterne/ZM/2.1.12)
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Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:1,88 Sterne(4)
Anspruch:1,04 Sterne(4)
Erotik:1,48 Sterne(3)
Humor:2,65 Sterne(4)
Spannung:1,48 Sterne(4)
Story:1,59 Sterne(4)
Film:2,89 Sterne(5)
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Pro
sonnig, witzig und charmant
umwerfende Hauptdarstellerin
lebensbejaend
Kontra
vergleichsweise dünne Handlung
Einzelbewertungen
Action:4
Anspruch:4
Erotik:3
Humor:4
Spannung:4
Story:4
Film:5
Summe aller Bewertungen:28
Filmstatistik
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arithmetisches Mittel:2,89
Standardabweichung:1,5
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