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Filme > 2009 > Public Enemies
Public Enemies
 
Genre:Drama / Krimi
Kinostart:6. August 2009
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:140 Minuten / 3826 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universal
 
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Mitwirkende
Stab: Michael Mann (Regie), Michael Mann, Ronan Bennett und Ann Biderman (Drehbuch), Michael Mann und Kevin Misher (Produktion), Dante Spinotti (Kamera), Jeffrey Ford und Paul Rubell (Schnitt), Bryan Burrough (Buch "Public Enemies: America's Greatest Crime Wave and the Birth of the FBI, 1933-34") und Elliot Goldenthal (Musik). Darsteller: James Russo (Walter Dietrich), David Wenham (Harry 'Pete' Pierpont), Christian Stolte (Charles Makley), Jason Clarke (John 'Red' Hamilton), ... Johnny Depp (John Dillinger), John Judd (Turnkey), Stephen Dorff (Homer Van Meter), Michael Vieau (Ed Shouse), Wesley Walker (Jim Leslie), Elena Kenney (Viola Norris), Channing Tatum (Pretty Boy Floyd), Christian Bale (Melvin Purvis), Rory Cochrane (Agent Carter Baum), Madison Dirks (Agent Warren Barton), Len Bajenski (Polizeichef Fultz), Carey Mulligan (Carol Slayman), Andrzej Krukowski (Oscar Lieboldt), John Michael Bolger (Martin Zarkovich), Branka Katic (Anna Sage), Emilie de Ravin (Barbara Patzke), Ed Bruce (Senator Kenneth D. McKellar), Billy Crudup (J. Edgar Hoover), Geoffrey Cantor (Harry Suydam), Chandler Williams (Clyde Tolson), Marion Cotillard (Billie Frechette), Giovanni Ribisi (Alvin Karpis), Domenick Lombardozzi (Gilbert Catena), Bill Camp (Frank Nitti), John Ortiz (Phil D'Andrea), Richard Short (Agent Sam Cowley), Randy Ryan (Agent Julius Rice), Shawn Hatosy (Agent John Madala), Kurt Naebig (Agent William Rorer), John Hoogenakker (Agent Hugh Clegg), Adam Mucci (Agent Harold Reinecke), Rebecca Spence (Doris Rogers), Stephen Graham (Baby Face Nelson), Spencer Garrett (Tommy Carroll), Stephen Lang (Charles Winstead), Don Frye (Clarence Hurt) und Matt Craven (Gerry Campbell). Sprecher: David Nathan (John Dillinger), Sascha Rotermund (Melvin Purvis), Natascha Geisler (Billie Frechette), Peter Flechtner (J. Edgar Hoover), Florian Halm (Homer Van Meter) und Frank Glaubrecht (Charles Winstead). mehr.
Inhalt
John Dillingers legendäre Raubzüge machten ihn zum meist gesuchten Mann auf der Fahndungsliste des damals noch jungen FBIs und zum Helden für einen großen Teil der unterdrückten, benachteiligten Bevölkerung in den Zeiten der Großen Depression in den USA der 30er Jahre. Niemand schien den charismatischen Dillinger und seine Gang stoppen zu können. Keine Gefängnismauer war hoch genug, um ihn zu halten, und sein dreister Charme machte ihn zum Helden, genauso für seine Freundin Billie... Frechette, wie für viele Amerikaner, die in ihm einen gerechten Denkzettel für die Finanzwelt sahen, und Ursache für die Weltwirtschaftskrise war. Dillingers Gang, zu der später auch "Baby-Face" Nelson und Alvin Karpis gehörten, hielt die Menschen in Atem und gab dem ehrgeizigen J. Edgar Hoover auf der anderen Seite eine Chance, das FBI und dessen Macht auszubauen. Er ernannte Dillinger zu Amerikas erstem "Public Enemy" und schickte ihm mit Melvin Purvis den "Clark Gable des FBI" auf die Fersen. Zunächst spielten Dillinger und seine Gang nur mit Purvis Agenten und entkamen immer wieder in wilden Verfolgungsjagden oder Schießereien. Erst als ein paar ehemalige Revolverhelden ins Agenten-Team geholt wurden und es gelang, Dillingers Organisation durch Verräter wie die "Lady in Red" und den Gangsterboss Frank Nitti zu unterwandern, konnten Purvis und das FBI die Schlinge enger ziehen... mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Bye-bye Black Bird. Der Routinier Michael Mann hat einen Krimi abgeliefert, der seinem Können gerecht wird. Prominente Darsteller agieren in einem mittelprächtigen Gangsterdrama. Die Spannung hält sich in Grenzen, denn es geht alles ein bisschen zu glatt: die Ausbrüche aus dem Gefängnis oder die Banküberfälle. Viel Blut und Ballerei, oft unterlegt mit ... bombastischer Orchestermusik. Das wirkt etwas theatralisch, lässt aber im Laufe des Films doch so etwas wie eine eigenartige Atmosphäre entstehen. Warum der Titel auf mehrere öffentliche Feinde abzielt, bleibt ein Geheimnis. Denn eigentlich ist es doch nur Johnny Depp alias John Dillinger - Bankräuber und Volksheld. Ein Feind der Öffentlichkeit würde nicht so gekonnt mit der Presse spielen!? Und er liefert eine gewohnt routinierte Vorstellung ab. Ebenso wie sein Gegenspieler Christian Bale als Kommissar. Erwähnenswert erscheinen mir außer einem Deal mit einer Illegalen, die man mit der Abschiebung bedroht, wenn sie Dillinger nicht verrät, die handgreiflichen Verhörmethoden an Dilligers Freundin Marion Cotillard. Wird ja immer wieder mal angedroht. Johns letzte Worte setzen einen lyrischen Schlusspunkt für einen Film, der zu cool ist, als dass er einen packen könnte. Nur Alain Delon ist seinerzeit schöner im Kugelhagel untergegangen. mehr. (0,75 Sterne/ZM/6.12.11)
Nicht zu fassen. Die Verbrechenswelle im mittleren Osten der Vereinigten Staaten Anfang der Dreißiger Jahre beschäftigte bereits zahlreiche Autoren und Filmemacher. Im Fokus stand dabei oft der König der Unterwelt Al Capone. Nur wenige Regisseure (s. Kasten) beschäftigten sich hingegen mit seinem legitimen Nachfolger John Herbert Dillinger. Dabei gilt ... er in seiner gerade mal 13 Monate kurzen Karriere, als der wahrscheinlich beste Bankräuber der Kriminalgeschichte. Zu Lebzeiten wurde er als Repräsentant der von Finanznöten geplagten Bevölkerung gefeiert. Michael Mann setzt ihm nun ein filmisches Denkmal, verzichtet dabei aber erfreulicherweise auf eine Stilisierung der Figur zum Helden.
  Chicago 1933: das Land zerfällt und die Stadt erlebt ihre Blütezeit. Im dritten Jahr der Großen Depression regiert der Mob in der „Windy City“. Al Capone sitzt zwar hinter Gittern, doch sein Thronerbe John Dillinger (Johnny Depp) erweißt sich als würdiger Nachfolger. Keine Bank ist vor ihm und seiner Bande sicher. Kein Gefängnis hält ihn auf. Dillinger nimmt sich, was er will und er will alles – sofort. Dazu zählt auch die hübsche Billie Frechette (Marion Cotillard), die sich freiwillig auf ihn einlässt, obwohl er ihr von Anfang an nichts vormacht. Einige Jahre lebt Dillinger als König, doch dann beauftragt J. Edgar Hoover (Billy Crudup) den erfolgreichen Gangsterjäger Melvin Purvis (Christian Bale) damit, ihn zur Strecke zu bringen, um das Ansehen seines frisch formierten „Federal Bureau of Investigation“ zu steigern. In Purvis findet Dillinger schließlich einen ebenbürtigen Gegner.
  Vierzehn Jahre nach „Heat“ inszeniert Michael Mann auch dieses Gangsterporträt als bleihaltiges Duell zweier Schauspielgrößen und der Coup gelingt aufs Neue. Dabei funktionieren die endlosen Schusswechseln und rasanten Verfolgungsjagden auch mit Trommel-MGs und Oldtimern. Mann orientiert sich an den Klassikern des Genres und verleiht ihnen seine eigene Note. Grandios auch die Bildgestaltung: kunstvoll ausgeleuchtete Sets und eingestreute Originalaufnahmen schaffen ein authentisches Bild der Zeit, als Amerika im Chaos versank. Die digitale Ästhetik, mit der Mann schon seit längerem experimentiert, steht der Optik des klassischen Zelluloids in nichts nach. Im Zentrum des spannenden Thrillers stehen zwei getriebene Gestalten, denen Johny Depp und Christian Bale mit hoher schauspielerischer Intensität Gestalt verleihen.
mehr. (4,25 Sterne/lt/13.8.09)
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unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:3,53 Sterne(7)
Anspruch:2,33 Sterne(7)
Erotik:0,99 Sterne(5)
Humor:1,81 Sterne(5)
Spannung:2,74 Sterne(7)
Story:2,53 Sterne(7)
Film:3,13 Sterne(8)
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Kontra
nicht vollständig überzeugende Story
Arthousemeter
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Arthouse
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Action:7
Anspruch:7
Erotik:5
Humor:5
Spannung:7
Story:7
Film:8
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