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Filme > 2009 > Die Tür
Die Tür
 
Genre:Mystery / Thriller
Kinostart:26. November 2009
Leihstart:5. Januar 2011
Kaufstart:4. Februar 2011
Freigabe:ab 16 Jahren
Prädikat:wertvoll
Länge:103 Minuten / 2834 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Senator / Central
 
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Mitwirkende
Stab: Anno Saul (Regie), Jan Berger (Drehbuch), Bella Halben (Kamera), Akif Pirinçci (Buch "Die Damalstür") und Fabian Römer (Musik). Darsteller: Mads Mikkelsen (David Andernach), Jessica Schwarz (Maja Andernach), Valeria Eisenbart (Leonie Andernach), Thomas Thieme (Siggi Butschma), Tim Seyfi (Max Oelze), Heike Makatsch (Gia Konrads), Stephan Kampwirth (Paul Wiegand), Suzan Anbeh (Susanne Wiegand), Nele Trebs (Nele Wiegand) und Thomas Arnold (Edgar Keun).
Inhalt
Nachdem er mit einer fatalen Entscheidung den Tod seiner siebenjährigen Tochter Leonie verschuldete, hat der einstmals erfolgreiche Maler David die Kontrolle über sein Leben verloren. Doch eines Tages entdeckt er eine Tür, die ihm die Möglichkeit gibt, noch einmal von vorn zu beginnen. Was als viel versprechende Chance auf den Neuanfang beginnt, entpuppt sich jedoch bald als wahres Schreckensszenario, denn in der Vergangenheit ist nicht alles so, wie es scheint. Ausführlicher Inhalt.
Trailer
Nutzerkommentare
Pforte zu einer zweiten Chance. Das Geschehene ändern – wer wünscht sich nicht manchmal, getroffene Entscheidungen rückgängig machen zu können? Die Uhr einfach zurück zu drehen, bevor die Katastrophe hereinbrach? Der durch seinen Katzenkrimi „Felidae“ bekannt gewordene Autor Akif Pirinçci legte mit seinem Roman „Die Damalstür“ eine faszinierende Vision vor, die der ... sonst eher auf Komödien spezialisierte Regisseur Anno Saul („Wo ist Fred“, „Kebab Connection“) für die Leinwand adaptierte.
  Das Unglück bricht über den erfolgreichen Maler David Andernach (Mads Mikkelsen) herein, als er gerade mit der Nachbarin Gia (Heike Makatsch) schläft. Während seiner Abwesenheit fällt seine kleine Tochter Leonie in den Pool und ertrinkt. Jahre später ist nichts, wie es einmal war. Seine Frau Maja (Jessica Schwarz) trennte sich von ihm. Sein Leben liegt in Trümmern. Als er in einer Winternacht beschließt dem Leid ein Ende zu bereiten, entdeckt er eine Tür, verborgen im Gestrüpp. Er tritt hindurch und befindet sich scheinbar immer noch in der Nachbarschaft. Doch es ist Sommer und die Szenerie kommt ihm seltsam vertraut vor. Alles ist so, wie es war, kurz bevor der Unfall seine Existenz zerstörte.
  Er eilt zum Pool und es gelingt ihm tatsächlich, seine Tochter zu retten. Das einzige Problem: er gehört nicht in diese Zeit, in der sein früheres Ich seinen Platz einnimmt. Im Affekt tötet David sein Alter Ego und nistet sich in dessen Leben ein. Er retuschiert die grauen Haare und genießt das wieder erlangte Familienleben. Alles scheint perfekt. Selbst seine Tochter, die instinktiv bemerkt, dass ihr Papa nicht mehr der Alte ist, kann er beruhigen. Doch sein Betrug bleibt nicht unentdeckt. Um ihn hat sich eine Nachbarschaftsgruppe formiert, angeführt vom Ex-Knacki Siggi (Thomas Thieme), die ohne jegliche Skrupel bereit ist über Leichen zu gehen, um das ergaunerte Glück zu bewahren.
  Ein Stoff, der von Stephen King stammen könnte. Wie geschaffen für die große Leinwand. Pirinçcis Mystery Thriller streift viele Genres. Am Anfang stehen ein tragischer Verlust und der Versuch damit umzugehen. Mit dem Schritt in die parallele Nachbarschaft, die Bella Halben („Im Winter ein Jahr“) mit ihrer Kamera wundervoll surreal einfängt, bekommt die Geschichte einen Schuss David Lynch. Gegen Ende verdichtet sie sich schließlich immer mehr und wird zum handfesten Actioner.
  Viel Anspruch für eine deutsche Produktion, doch die Produzenten der Wüste Film („Gegen die Wand“) haben alles richtig gemacht. Mit Mads Mikkelsen („Casino Royale“) verpflichteten sie einen europäischen Charakterdarsteller erster Garde. Ihm ist es vor allem zu verdanken, dass die Ereignisse immer nachvollziehbar bleiben. Die exzellente deutsche Besetzung und die spannende Inszenierung schließlich machen „Die Tür“ zum waschechten Thrillerhighlight des Jahres.
mehr. (3,75 Sterne/lt/27.11.09)
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Bewertung
Action:1,5 Sterne(1)
Anspruch:1,9 Sterne(1)
Spannung:3,6 Sterne(1)
Story:2,9 Sterne(1)
Film:3,75 Sterne(1)
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Pro
spannend inszeniert
Mikkelsen brilliert
gut inszeniert
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:5
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