Im Moment sind 5 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2009 > Sturm
Storm
Sturm
 
Genre:Drama / Thriller
Kinostart:10. September 2009
Freigabe:ab 12 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:103 Minuten / 2818 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Drehzeit:29. Juli bis 9. Oktober 2008
Verleih:Piffl
 
Homepage


Mitwirkende
Stab: Hans-Christian Schmid (Regie), Hans-Christian Schmid und Bernd Lange (Drehbuch), Hans-Christian Schmid und Britta Knöller (Produktion), Bogumil Godfrejów (Kamera) und Hansjörg Weißbrich (Schnitt). Darsteller: Kerry Fox (Hannah Maynard), Anamaria Marinca (Mira Arendt), Stephen Dillane (Keith Haywood), Rolf Lassgård (Jonas Dahlberg), Alexander Fehling (Patrick Färber), Tarik Filipović (Mladen Banovic), Kresimir Mikic (Alen Hajdarevic), Steven Scharf (Jan Arendt), ... Joel Eisenblätter (Simon Arendt), Wine Dierickx (Jule Svensson), Reinout Bussemaker (Carl Mathijsen), Bent Mejding (Richter Lars Andersen), Alexis Zegerman (Daliah Sofer), Arturo Venegas (Arnold Michaels), Dražen Kühn (Goran Duric), Jadranka Djokic (Belma Sulic) und Leon Lučev (Milorad Alic). mehr.
Inhalt
Hannah Maynard ist Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag und führt einen Prozess gegen Goran Duric, einen ehemaligen Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee. Ihm wird vorgeworfen, für die Deportation und den späteren Tod bosnisch-muslimischer Zivilisten in Kasmaj, einer Kleinstadt in der heutigen Republika Srpska, verantwortlich zu sein. Als sich ein wichtiger Augenzeuge bei seiner Aussage in Widersprüche verstrickt, schickt das Gericht eine Delegation nach Bosnien,... um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen erhärten sich, allem Anschein nach sagt er nicht die Wahrheit. Kurz darauf findet man seine Leiche; er hat sich in seinem Hotelzimmer das Leben genommen.
  Hannah gibt den Fall noch nicht verloren. In der Hoffnung, neue Erkenntnisse zu gewinnen, reist sie zur Beerdigung des Zeugen nach Sarajevo und trifft dort auf dessen Schwester Mira. Schon bald gewinnt Hannah den Eindruck, dass die junge Frau viel mehr über den Angeklagten zu sagen hat als sie zunächst zugeben möchte.
  Obwohl Mira Angst hat, sich der Vergangenheit zu stellen und damit ihre ahnungslose Familie zu gefährden, mit der sie sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut hat, liefert sie schließlich den entscheidenden Hinweis für Durics Verbrechen und erklärt sich bereit, ihre Aussage vor dem Tribunal in Den Haag zu wiederholen.
  Unmittelbar vor der entscheidenden Verhandlung versuchen Durics Verteidiger, Miras Zulassung als Zeugin abzuwenden - und finden mit ihrem Anliegen unerwartet Unterstützung von Seiten der Richterschaft. Hannah begreift, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind. Im Spannungsfeld zwischen dem politischen Interesse der Vereinten Nationen und ihrem eigenen Anspruch auf Unabhängigkeit kämpft Hannah gegen die Schattenseiten von Recht und Gerechtigkeit.
mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Recht oder Gerechtigkeit. Hier werden die Gräueltaten der ethnischen Säuberungen auf dem Balkan thematisiert. Man sieht nichts davon, aber allein die Schilderung und die Andeutung von physischer Gewalt genügen, um das Ausmaß zu begreifen. Die Schwierigkeit einen Massenmörder und Vergewaltiger in Den Haag zu überführen stehen im Vordergrund. Dabei geht es um ... juristische Spitzfindigkeiten und die Glaubwürdigkeit von Zeugen. Da drängt sich gleich die Frage auf: ist Recht gleich Gerechtigkeit? Auch das Schicksal der Aussagewilligen, die danach alleine gelassen werden, steht im Raum. Zwei Frauen stehen im Mittelpunkt der Ereignisse: Kerry Fox ist die mutige Anklägerin Hannah Maynard, die sehr überzeugend sowohl juristisch als auch emotional die Sache der misshandelten Frauen vertritt und trotz vorübergehenden Triumphierens letztlich doch scheitert. Und dann ist da Mira (Anamaria Marinca). Sie ist Opfer und wird überredet auszusagen. Ihr innerer Kampf ist nachvollziehbar, die traumatisierte Angst ihr ständiger Begleiter. Das Verhör im Gerichtssaal ist einer der Höhepunkte des Films.
  Regisseur Hans-Christian Schmid erhebt keinen Allgemeingültigkeitsanspruch, bleibt aber durchaus realistisch, wenn er zeigt, dass auf der Ziellinie ein politischer Deal zwischen Hannahs Chef (Stephen Dellane), einem Brüsseler Topdiplomaten (Rolf Lassgard), der auch noch ihr Geliebter ist, und dem Verteidiger des Unholds eine direkte Verurteilung verhindert. Das ist bitter. Das Recht wird von Menschen gemacht, die Gerechtigkeit ist etwas Abstraktes. Und der Titel ist etwas kryptisch.
mehr. (2,75 Sterne/ZM/18.10.13)
Forum zum Film
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:2,8 Sterne(1)
Anspruch:3,17 Sterne(3)
Erotik:0,9 Sterne(1)
Humor:0,85 Sterne(1)
Spannung:2,43 Sterne(3)
Story:3,67 Sterne(3)
Film:2,76 Sterne(4)
eigene Bewertung
Hier darf differenziert und sogar
mit 0 Sternen bewertet werden!
Bewertungs-Skala:
0 Sterneabsoluter Flop
1 Sterneziemlich schlecht
2 Sterneuntere Mittelklasse
3 Sterneobere Mittelklasse
4 Sternesehr gut
5 SterneTop-Ausnahme
Zum Bewerten bitte einloggen.
Neue Nutzer bitte registrieren.
Pro
komplexes Polit-Stück
überzeugend gespielt
engagiert erzählt
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:3
Erotik:1
Humor:1
Spannung:3
Story:3
Film:4
Summe aller Bewertungen:16
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:2,76
Standardabweichung:1,18
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen