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Filme > 2010 > Lourdes
Lourdes
 
Genre:Drama
Kinostart:1. April 2010
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:99 Minuten / 2720 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:NFP / Filmwelt
 
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Mitwirkende
Stab: Jessica Hausner (Regie und Drehbuch), Philippe Bober, Martin Gschlacht und Susanne Marian (Produktion), Martin Gschlacht (Kamera) und Karina Ressler (Schnitt). Darsteller: Sylvie Testud (Christine), Léa Seydoux (Maria), Gilette Barbier (Fr. Hartl), Gerhard Liebmann (Pater Nigl), Bruno Todeschini (Kuno), Elina Löwensohn (Cécile), Katharina Flicker (Sonja), Linde Prelog (Frau Huber), Heidi Baratta (Frau Spor), Jacky Pratoussy (Jean-Pierre Bely), ... Walter Benn (Herr Hruby), Hubert Kramar (Herr Oliveti), Helga Illich (Frau Oliveti), Thomas Uhlir (Max), Martin Thomas Pesl (Frank) und Petra Morzé (Mutter). mehr.
Inhalt
Hauptfigur des Films ist eine gelähmte Frau, Christine: wir sehen die Reise durch ihre Augen, ihr durch die Bewegungsunfähigkeit eingeschränktes Blickfeld ist unser Fenster zur Welt, durch das wir ihre Sehnsucht nach menschlicher Gemeinschaft und Nähe erleben. Ihr durch die Krankheit verändertes Leben hat sie in eine unfreiwillige Isolation gezwungen, die sie überwinden möchte. Sie sehnt sich danach, wieder dazu zu gehören, alles tun zu können, was die anderen so problemlos können,... normal zu sein. In Maria, einer jungen Malteserin und Christines Betreuerin, findet sie das Bild ihrer Vergangenheit und eine neue Hoffnung erwacht in ihr; Maria begleitet Christine in die Bäder und zu den Prozessionen. Aber Marias Jugend sehnt sich nach ihresgleichen, manchmal versucht sie dem Anblick der Krankheit zu entkommen, sich zu amüsieren und Christine beobachtet diese Welt der Anderen sehnsuchtsvoll, während sich nun Frau Hartl ihrer annimmt. Frau Hartl ist eine ältere Pilgerin, die zwar kein körperliches Gebrechen hierher bringt, aber von ihrer lebenslangen Einsamkeit gequält ist, die sie hier lindern möchte. Ihre wortlose Leere wartet darauf gefüllt zu werden, durch eine Aufgabe, durch einen Sinn, den sie nun darin findet, für Christine zu beten - und ihr Gebet wird erhört: Tatsächlich kommt es im Verlauf des Aufenthaltes zu einer Besserung von Christines Zustand bis hin zu einer Heilung, Christine kann wieder gehen. Das Wunder wird nun vor dem Ärztekommitee in Lourdes geprüft - die Ergebnisse dieser Prüfung sind fraglich, da Christines Krankheit die Möglichkeit schubhafter Besserungen wie Verschlechterungen kennt. Während die Möglichkeit eines Rückfalls drohend über Christine schwebt, genießt sie das Glück, das sich für diesen Moment erfüllt hat und versucht es fest zu halten. mehr.
Nutzerkommentare
Glaubensgeschäfte. Für ein Drama ist dieser Film zu undramatisch glatt und für eine Satire zu lau. Da reichen zwei Witze über den Glauben nicht:
  Da beraten biblische Figuren, wo sie Urlaub machen wollen. Nach zwei abgelehnten Vorschlägen, weil man da schon war, kommt ‘Fahren wir nach Lourdes.‘ Antwortet Maria ‘ Toll, da war ich noch nie!‘ oder
  Dialog: ... ‘Ist Gott gut oder allmächtig?‘
   ‘Wenn er allmächtig wäre, würde er alle Kranken heilen.‘
   ‘Also muss er gut sein. Man sieht es nur nicht.‘
  Das Wunderritual ist für Nichtgläubige Katholiken ohnehin eine Mischung aus Voodoo und Science Fiction. Für die Übrigen ist es wie das Evangelium: eine unveränderbare Wahrheit. Für diese Zielgruppe ist der Film aber wiederum zu distanziert. Auch als Doku passen die wenigen lustigen Szenen nicht ins Bild. Und dann noch eine Love Story, ganz zu schweigen von der Wunderheilung. Versöhnlich stimmen nur die malerischen Landschaftsaufnahmen sowie die schauspielerische Leistung von Sylvie Testud. Alle anderen Figuren bleiben unscheinbar blass. Am Ende hören wir noch den Song ‘Felicita‘. Glücklich sind doch wohl nur – und das ist die einzige Message des Films - die ortsansässigen Geschäftsleute, die aus dem Glauben der Schäfchen Kapital zu schlagen wissen.
  Zu unentschlossen, ohne Witz oder Ironie bleibt eine langweilige Pseudo-Doku übrig. K.V.
mehr. (0,75 Sterne/ZM/15.8.13)
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Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:0,6 Sterne(1)
Anspruch:1,73 Sterne(2)
Erotik:0,8 Sterne(1)
Humor:0,85 Sterne(1)
Spannung:1,43 Sterne(2)
Story:1,68 Sterne(2)
Film:2,42 Sterne(2)
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Pro
dokumentarisch anmutend
realistisches Abbild religiösen Wahns
glänzende Hauptdarstellerin
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:2
Erotik:1
Humor:1
Spannung:2
Story:2
Film:2
Summe aller Bewertungen:11
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist sehr geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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Standardabweichung:1,63
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