Im Moment sind 10 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2011 > I Killed My Mother
J'ai tué ma mère
I Killed My Mother
 
Genre:Drama
Kinostart:3. Februar 2011
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:100 Minuten / 2744 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Kool / Filmagentinnen
 
Homepage
Mitwirkende
Stab: Xavier Dolan (Regie, Drehbuch und Produktion), Stéphanie Anne Weber Biron (Kamera), Hélène Girard (Schnitt) und Nicholas Savard-L'Herbier (Musik). Darsteller: Xavier Dolan (Hubert Minel), Anne Dorval (Chantale Lemming), François Arnaud (Antonin Rimbaud), Suzanne Clément (Julie Cloutier), Patricia Tulasne (Hélène Rimbaud), Niels Schneider (Éric), Monique Spaziani (Denise), Pierre Chagnon (Richard Minel), Justin Caron (Hubert (jung)), Pascale Audrey (Kunstprofessor) und Mathieau Grimard (Hélènes junger Liebhaber).
Inhalt
Hubert Minel verabscheut seine Mutter. Mit seinen überheblichen 17 Jahren sieht er nur ihre geschmacklosen Pullis, ihre kitschige Deko und die widerlichen Krümel an ihrem schmatzenden Mund - und straft sie mit Verachtung. Dazu kommt die Kunst, andere zu manipulieren und jede Schuld von sich zu weisen - zwei Dinge, auf die sich seine Mutter wirklich versteht. Seine Hassliebe wird für Hubert täglich mehr zur Obsession. In ihrem Schatten stolpert er durch die Abenteuer einer eigentümlichen... und zugleich typischen Adoleszenz - künstlerische Entdeckungen, den Auftakt zu großen Freundschaften, Ausgrenzung und Sex. Und immer plagt ihn dabei die Streitsucht gegenüber dieser Frau, die er trotz allem einst liebte... mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Mord in Gedanken. Der eigenwillige Vorspann weckt neben dem Titel das Interesse und man bleibt dran. Die permanenten Auseinandersetzungen mit heftigsten Streitereien zwischen Mutter (Anne Dorval) und Sohn (Xavier Dolan) wirken echt und sind durchaus überzeugend. Der Hammer für die Mutter ist aber, dass sie von Fremden erfahren muss, dass ihr Sohn schwul ... ist. Wir sehen eine ganze Palette von Gefühlen, die die Mutter nach dem Schock durchlebt, ebenso wie die Schwierigkeiten, des Sohnes. Es wird weder für sie noch für ihn Partei ergriffen in dieser Schilderung einer phasenbedingten Hass-Liebe. Und auch das Umfeld wird eindrucksvoll geschildert. Vor allem die Lehrerin (die ihn nicht verführt!) und der Direktor der Schule, dem nach einer anklagenden Bemerkung gegenüber der Mutter von dieser aber so was von tüchtig der Kopf gewaschen wird, dass die Telefonleitung glüht.
  Das Mutter-Sohn Verhältnis verdeutlichen zwei Aussagen. ’Wären meine Mutter und ich Fremde, würden wir uns mögen’. Und am Ende einer lautstarken gegenseitigen Beschimpfung fragt Hubert sie ’Was tust du, wenn ich heute sterbe?’ Er geht, ohne die Antwort abzuwarten, hört also nicht, dass sie sagt ’Dann sterbe ich morgen’.
  Ein erstaunliches Erstlingswerk, das emotional beeindruckt, filmtechnisch überraschend überzeugt und dabei auch noch ein heikles Thema angeht.
mehr. (3,75 Sterne/ZM/11.2.12)
Forum zum Film
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:3,6 Sterne(1)
Anspruch:3,65 Sterne(1)
Erotik:0,8 Sterne(1)
Humor:1,6 Sterne(1)
Spannung:1,65 Sterne(1)
Story:4,65 Sterne(1)
Film:3,65 Sterne(1)
eigene Bewertung
Hier darf differenziert und sogar
mit 0 Sternen bewertet werden!
Bewertungs-Skala:
0 Sterneabsoluter Flop
1 Sterneziemlich schlecht
2 Sterneuntere Mittelklasse
3 Sterneobere Mittelklasse
4 Sternesehr gut
5 SterneTop-Ausnahme
Zum Bewerten bitte einloggen.
Neue Nutzer bitte registrieren.
Pro
keine Pro vergeben
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen