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Filme > 2010 > A Single Man
A Single Man
 
Genre:Drama
Kinostart:8. April 2010
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:101 Minuten / 2757 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Senator
 
Homepage
Mitwirkende
Stab: Tom Ford (Regie), Tom Ford, Christopher Isherwood und David Scearce (Drehbuch), Tom Ford, Andrew Miano, Robert Salerno und Chris Weitz (Produktion), Eduard Grau (Kamera), Joan Sobel (Schnitt) und Abel Korzeniowski (Musik). Darsteller: Colin Firth (George), Julianne Moore (Charley), Nicholas Hoult (Kenny), Matthew Goode (Jim), Jon Kortajarena (Carlos), Paulette Lamori (Alva), Ryan Simpkins (Jennifer Strunk), ... Ginnifer Goodwin (Fr. Strunk), Teddy Sears (Hr. Strunk), Paul Butler (Christopher Strunk), Aaron Sanders (Tom Strunk), Lee Pace (Grant), Adam Shapiro (Myron), Marlene Martinez (Maria) und Nicole Steinwedell (Doris). Sprecher: Jon Hamm (Hank Ackerley). mehr.
Inhalt
Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer, ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley, einer Schönheit von 48 Jahren,... die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny, ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Die Trauer im Blick. Heimlich, still und leise plant George seiner Existenz ein Ende zu bereiten. Zu verschwinden aus einem Leben, in dem ihn ohnehin niemand als das wahrnimmt, was er ist. George ist schwul und im prüden Amerika des Jahres 1962 wird das von der Gesellschaft schlicht nicht akzeptiert. Erst recht nicht bei einem respektierten Collegeprofessor. ... Vor acht Monaten ist sein Freund bei einem Autounfall ums Leben gekommen und dessen Eltern hielten es nach sechzehn Jahren, die er mit Jim zusammengelebt hat, nicht einmal für nötig, ihn über dessen Ableben zu informieren. George ist allein mit seiner Trauer und selbst seine beste Freundin Charley kann seinen Schmerz nicht teilen. So packt er die Handfeuerwaffe in die Schultasche, schreibt der Haushälterin einen Abschiedsbrief und legt seine stilvolle Kleidung ordentlich zu recht auf sein stilvolles Mobiliar in seiner stilvollen Wohnung. Zugegeben, man sieht dem Regiedebüt des Modedesigners Tom Ford dessen frühere Profession deutlich an. Die Ausstattung ist atemberaubend, die Figuren wirken darin aber nie wie plumpe Accessoires. Julianne Moore strahlt im Sixties-Chique als verbitterter Single beim Martinifrühstück eine laszive Schönheit aus, die ihre hundertfachen Sommersprossen mit übergroße Wimpern und tiefschwarzen Eyeliner kontrastiert. Die schauspielerische Leistung von Colin Firth wiederum ist ein Ereignis. Die Trauer und Verbitterung steht ihm in tiefen Furchen ins Gesicht geschrieben und kanalisiert sich in beißendem Zynismus. Süße Melancholie erfüllt die grobkörnigen Bilder der Erinnerung. Georges Blick hält uns noch lange in seinem Bann, wenn der Vorhang längst geschlossen ist. mehr. (4,5 Sterne/lt/8.4.10)
Der Unverheiratete. Falls einen die Schwulenproblematik nicht interessiert, dann sind es hier die tollen Bilder, die seltenen Einstellungen und die Erzählweise in Retrospektiven, die beeindrucken. Aber auch die frechen Dialoge sind keineswegs von der Hand zu weisen. (‘Liebhaber sind wie Busse. Man muss nur warten, bis der Nächste kommt.‘). George (Colin ... Firth) schwankt in seiner Bisexualität zwischen den Polen hin und her. Am Anfang steht der Tod seines Liebsten (Matthew Goode), am Ende sein eigener. Dazwischen versucht Julianne Moore (‘Mein Leben in der Vergangenheit ist meine Zukunft‘), seine Jugendliebe, und ein schöner Student (Nicholas Hoult) bei ihm zu landen. Doch die tiefe Todessehnsucht bleibt, wobei die Selbstmordversuche schon grotesk erscheinen. Die Verunsicherung in einem Leben zwischen den Fronten mündet in der Zwangsläufigkeit der Ereignisse. Offen bleibt, ob George an gebrochenem Herzen oder an Tabletten stirbt. Es ist überraschend und irgendwie unvollendet, weil mitten drin. Erst beim gedanklichen Nachkarten erkennt man, wie obsessiv neurotisch die Vorstellungen von George von Anfang an bereits waren. Dann ist es tragisch. mehr. (1 Sterne/ZM/7.1.13)
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Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:1,82 Sterne(3)
Anspruch:3,36 Sterne(4)
Erotik:1,48 Sterne(3)
Humor:0,75 Sterne(3)
Spannung:1,53 Sterne(3)
Story:2,45 Sterne(4)
Film:3,09 Sterne(4)
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Pro
großartiger Colin Firth
stilvolle Ausstattung
authentisches Zeitkolorit
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:3
Anspruch:4
Erotik:3
Humor:3
Spannung:3
Story:4
Film:4
Summe aller Bewertungen:24
Filmstatistik
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Standardabweichung:1,31
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