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Filme > 2010 > Men on the Bridge - Köprüdekiler
Köprüdekiler
Men on the Bridge - Köprüdekiler
 
Genre:Drama
Kinostart:22. Juli 2010
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:90 Minuten / 2462 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Limitiert:startete in nur neun Kinos
Verleih:farbfilm
 
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Mitwirkende
Stab: Asli Özge (Regie), Fabian Massah (Produktion), Emre Erkmen (Kamera) sowie Vessela Martschewski, Christof Schertenleib und Aylin Tinel (Schnitt). Darsteller: Cemile Ilker (Cemile), Umut Ilker (Umut), Fikret Portakal (Fikret) und Murat Tokgöz (Murat).
Inhalt
An der imaginären Grenze zwischen Asien und Europa, der Bosporusbrücke, kreuzen sich täglich die Lebenswege der unterschiedlichsten Menschen mit ihren eigenen Geschichten, Träumen und Hoffnungen. Einer von ihnen ist der Sammeltaxifahrer Umut (28), dessen Frau Cemile von einem Leben mit höherer gesellschaftlicher Anerkennung träumt. Der Rosenverkäufer Fikret (17) hat genug vom illegalen Straßenverkauf auf der Bosporusbrücke und sucht einen regulären Job und der Verkehrspolizist Murat (24), der allabendlich in seine leere Wohnung zurück kehrt, sucht über das Internet in der fünfzehn Millionen Metropole nach der großen Liebe.
Trailer
Nutzerkommentare
Job, Miete, Frau. Das titelgebende, symbolische Band, das die Akteure miteinander verbindet, ist die Brücke über den Bosporus. Hier bekommen wir anhand von drei gut gewählten Figuren (Rosenverkäufer, Taxifahrer und Polizist) einen interessanten Einblick ins ganz normale Leben in der heutigen Türkei. Wir werden mit allzu menschlichen Schwierigkeiten konfrontiert, ... wie sie fast überall auf der Welt existieren. Es geht um Jobsuche ohne Ausbildung, Eheprobleme wegen finanzieller und sexueller Meinungsverschiedenheiten und Heiratswünsche via Internet.
  Aber auch typisch türkische Phänomene werden beleuchtet: wie etwa der Nationalismus, dem mit Militärparaden und Feuerwerk gefrönt wird. Und es gibt Gespräche darüber, was man im Lande so allgemein von der PKK hält. Auch die weitverbreitete Ansicht, dass die Feinde der Türkei die westlichen Imperialisten sind, die vom zionistischen Kapital finanziert werden, kommt zur Sprache.
  Regisseurin Asli Özge kann das gelassen distanziert von ihrem Berliner Domizil aus so sehen. Die Laiendarsteller aus seiner Heimat sollten dem Film wohl Authentizität verleihen, agieren aber etwas hölzern. So wird der dokumentarische Charakter noch stärker unterstrichen. Es entsteht auch kein neues Bild vom kleinasiatischen Staat. Wir sehen, was wir bereits kennen, vielleicht hier global eingefärbt.
mehr. (1,5 Sterne/ZM/23.4.12)
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Bewertung
Action:1,45 Sterne(1)
Anspruch:1,98 Sterne(2)
Erotik:0,4 Sterne(1)
Humor:0,4 Sterne(1)
Spannung:1,18 Sterne(2)
Story:2,2 Sterne(2)
Film:2,58 Sterne(2)
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Pro
interessantes Kaleidoskop Istanbuls
atmosphärisch inszeniert
überzeugend besetzt und gut gefilmt
Kontra
ein paar Schwächen im Plot
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:2
Erotik:1
Humor:1
Spannung:2
Story:2
Film:2
Summe aller Bewertungen:11
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:2,58
Standardabweichung:1,13
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