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Filme > 2010 > Vertraute Fremde
Quartier Lointain
Vertraute Fremde
 
Genre:Drama
Kinostart:20. Mai 2010
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:98 Minuten / 2693 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:X Verleih
 
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Mitwirkende
Stab: Sam Garbarski (Regie), Sam Garbarski, Philippe Blasband, Jirô Taniguchi und Jérôme Tonnerre (Drehbuch), Karl Baumgartner, Diana Elbaum, Denis Freyd, Thanassis Karathanos und Jani Thiltges (Produktion), Jeanne Lapoirie (Kamera), Ludo Troch (Schnitt) und Air (Musik). Darsteller: Alexandra Maria Lara (Anna - die Mutter), Pascal Greggory (Thomas als Erwachsener), Jonathan Zaccaï (Bruno), Léo Legrand (Thomas als Teenager), Pierre-Louis Bellet (Rousseau), Laura Martin (Sylvie) und Laura Moisson (Corinne).
Inhalt
Der Comic-Zeichner Thomas steigt nach einer Geschäftsreise in den falschen Zug und landet in einem Dorf in den französischen Bergen – dem Ort seiner Kindheit. Lange war Thomas nicht mehr hier, Erinnerungen kommen hoch an die Zeit, als sein Vater die Familie ohne Ankündigung verlassen hatte. Noch ahnt er nicht, welches Abenteuer ihn nun erwartet.
  Wie in einem Traum findet er sich plötzlich in seiner eigenen Vergangenheit als 14-jähriger Teenager wieder, der seinem Vater in der... Schneiderei hilft, für die Mutter Besorgungen macht, mit Freunden herumzieht und das zarte Gefühl der ersten Liebe erlebt. Doch dann erkennt Thomas seine eigentliche Mission: Ihm bleiben nur wenige Tage, um herauszufinden, was damals wirklich geschah und seinen Vater davon abzubringen, das scheinbar harmonische Familienglück zu zerstören. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Reise in die Erinnerung. In seinem vielfach preisgekrönten Manga „Haruka Na Machi He“ beschrieb der Japaner Jiro Taniguchi 1998 die Reise eines Mannes zurück in die Kindheit. Regisseur Sam Gabarski („Irina Palm“) hat diesen Stoff nun verfilmt und in einen europäischen Kontext gesetzt.
  Er erzählt die Geschichte des erfolgreichen Comiczeichners Thomas (Pascal ... Greggory), der nach einer Geschäftsreise in den falschen Zug steigt und in seiner Heimatstadt in den französischen Bergen landet. Viele Jahre war er nicht mehr in dem Nest. Seine Mutter (Alexandra Maria Lara) ist verstorben und sein Vater (Jonathan Zaccai) verschwand spurlos, als er 14 war. Auf dem Friedhof überwältigen Thomas plötzlich die Erinnerungen und er erwacht in den Schuhen seines jugendlichen Selbst. Der alte Mann genießt das Jung sein, das Wiedersehen mit seinen Eltern, die erste Liebe. Doch das Unbehagen wächst, je näher der schicksalshafte Tag rückt, an dem sie sein Vater im Stich ließ. Thomas versucht herauszufinden, warum er gehen wird und ob es ihm gelingt, ihn davon abzuhalten.
  Gabarskis Handschrift passt gut zum menschelnden Ton der Vorlage. Mit viel Liebe rekonstruiert er die Vergangenheit. Leider schöpft er das Potential der Geschichte nicht vollends aus und verharrt an der Oberfläche. Ein gutes Händchen für die Auswahl der Darsteller, vor allem bei Leo Legrand in der Hauptrolle des jungen Thomas, sorgt aber dennoch für einen liebevoll nostalgischen Trip in die Kindheit.
mehr. (3,5 Sterne/lt/19.5.10)
Nutzerkommentare
Weit weg. Den deutschen Titel kann man auch umdrehen zu ‘Fremde Vertraute‘. Beides ist gleich nichtssagend. Der des Originals beschreibt den Tatbestand schon eher. Der junge Thomas (Léo Legrand) ist plötzlich wieder 14 und will den Verlauf seiner Familiengeschichte ändern. Hier: der Vater verlässt die Familie. Am Anfang und am Ende steht einen ... Ohnmacht. Dazwischen balanciert der Film auf einem schmalen Grat zwischen Heute und Damals. Nur der junge Thomas hat das Wissen von heute und verhält sich entsprechend. Er scheitert am Unverständnis der anderen Personen, die verunsichert reagieren – wie auch sonst. So gelingt kein echtes Fußfassen in der einen oder anderen Welt. Der Film bewegt sich in einem imaginären Zwischenbereich, der letztlich doch farblos bleibt. Die subtile Vorgehensweise vermag nicht das Offensichtliche sichtbar zu machen. Das artifizielle verdeckt die Wirklichkeit. Alles bleibt vordergründig, mangamäßig eben. Viele kleine Szenen sind schmückendes Beiwerk, das nichts erklärt, sind ebenso kryptisch wie die winkenden Äste der Bäume im Wind. Alexandra Maria Lara versucht als Mutter in ihrem limitierten Rahmen Emotionen rüberzubringen. Da passt die reglose Mimik von Pascal Greggory als älterer Thomas schon eher zum Plakativen.
  Garbarski hat einen sehr persönlichen Film gemacht (siehe auch Widmung!). Hat sich aber inhaltlich daran verhoben. Den Comic Charakter abgestreift und durch nichts substantiell ersetzt. Simply Arthouse?! Oder was? Zu wenig.
mehr. (1,5 Sterne/ZM/27.5.13)
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Bewertung
Action:1,85 Sterne(1)
Anspruch:3,47 Sterne(3)
Erotik:0,8 Sterne(1)
Humor:0,67 Sterne(3)
Spannung:1,8 Sterne(3)
Story:2,67 Sterne(3)
Film:2,92 Sterne(3)
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Pro
charmanter Trip in die Verganenheit
gut besetzt, sicher gespielt
Kontra
bleibt unter seinen Möglichkeiten
Arthousemeter
Mainstream
20%
Arthouse
80%
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:3
Erotik:1
Humor:3
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:17
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht geteilt: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
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Standardabweichung:1,09
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