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Filme > 2010 > The Messenger
The Messenger
 
Genre:Drama / Kriegsfilm / Romanze
Kinostart:3. Juni 2010
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:113 Minuten / 3091 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Senator
Mitwirkende
Stab: Oren Moverman (Regie), Oren Moverman und Alessandro Camon (Drehbuch), Benjamin Goldhirsh, Mark Gordon, Lawrence Inglee und Zach Miller (Produktion), Bobby Bukowski (Kamera), Alexander Hall (Schnitt) und Nathan Larson (Musik). Darsteller: Ben Foster (Staff Sergeant Will Montgomery), Jena Malone (Kelly), Eamonn Walker (Colonel Stuart Dorsett), Woody Harrelson (Captain Tony Stone), Yaya Alafia (Monica Washington), Portia (Fr. Burrell), ... Lisa Joyce (Emily), Steve Buscemi (Dale Martin), Peter Francis James (Dr. Grosso), Samantha Morton (Olivia Pitterson), Jahmir Duran-Abreau (Matt Pitterson), Gaius Charles (Recruiter Brown), Brendan Sexton III. (Recruiter Olson), Halley Feiffer (Marla Cohen), Peter Friedman (Hr. Cohen), Lindsay Michelle Nader (Claire), Merritt Wever (Lara), J. Salome Martinez (Captain Garcia), Angel Caban (Hr. Vasquez), Kevin Hagan (Hr. Flanigan), Marceline Hugot (Fr. Flanigan), Michael Chernus (Alan) und Stevie Ray Dallimore (Kelly's Vater). mehr.
Inhalt
Sergeant Will Montgomery leistet die letzten drei Monate seines Militärdienstes an der „Heimatfront“ in den USA ab. Will wird dem erfahrenen Captain Tony Stone unterstellt, um ihn bei seiner bitteren Mission zu unterstützen: Gemeinsam benachrichtigen sie die Angehörigen im Kampf gefallener Soldaten. Stones Dienstplan: streng ans Protokoll halten. Ruhe bewahren. Bloß keine Schwäche zeigen. Obwohl es ihm schwerfällt, hält Will sich an diesen Dienst nach Vorschrift und unterdrückt... jede Gefühlsregung – bis er sein Herz an die junge Witwe Olivia verliert, der er die Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringen muss. Während Will von Gewissensbissen geplagt wird, setzt er zugleich das Vertrauen seines Vorgesetzten Stone aufs Spiel, der viel labiler ist, als er zugibt. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Die Todesengel. Endlich hat sich jemand (Oren Moverman) des Themas angenommen, dass seit Amerika Kriege führt - und das tut es eigentlich immer – als Tabu außen vorgelassen wurde: die Benachrichtigung der Angehörigen wenn einer ihrer Lieben im Feld gefallen ist. Die beiden ‘Todesengel‘, die mit diesem delikaten Auftrag unterwegs sind, sind schon mal ... als Typen hervorragend gecastet und von einem guten Drehbuch eindrucksvoll in Szene gesetzt: der junge Sgt. Montgomery (Ben Foster) sensibel, verletzlich und verständnisvoll neben dem erfahrenen Capt. Stone (Woody Harrelson), ein raubeiniger Draufgänger, der cool und emotionslos seinen Job macht.
  Die hoch emotionale Handlung wird mit äußerster Sensibilität angegangen, wobei die beiden ‘Messengers‘ in ihrem gegensätzlichen menschlichen Kontrast ein Spannungsfeld zu den Empfängern der Nachricht aufbauen. Sie werden beschimpft, bespuckt und davon gejagt. Oftmals treffen sie sogar gerade auf eine lokale Familienkatastrophe, noch bevor sie ihre Messege abliefern. Unter den Gefallenen sind auch Frauen. Am Feierabend reden sie über Frauen, ihre Eltern, über Huren und Saufen (wenn Capt. Stone das Gespräch bestimmt.) Die junge Witwe Pitterson (Samantha Morton, unheimlich eindrucksvoll) ist das Gegenteil von Stones Welt. Was sich zwischen ihr und Sgt. Montgomery entwickelt sind heftige Gefühle ohne sexuelle Erfüllung. Zögerlich und schafhaft stehen sie in der Küche, schwanken zwischen Begierde und Konventionen. (ein Höhepunkt des Films!) Es knistert förmlich vor Erwartungen. Frau Pitterson geht duschen. Auch das Ende fügt sich nahtlos in die Konzeption des Films ein. Mrs. Pitterson und ihr kleiner Sohn ziehen weg…Sie werden wohl ihre E-Mail Adresse hinterlassen.
  Realistische Emotionen pur, ohne Kitsch. Montgomery und Pitterson greifen nur in Gedanken nach den Sternen. Großartig, dank tollem Drehbuch und famosen Darstellern.
mehr. (4,5 Sterne/ZM/26.2.15)
Hiobsboten. Ihr Job zählt zu den ungeliebten im Militärkomplex und für die Regierung, die junge Menschen in den Krieg schickt, sind sie ein empfindlicher Stich in die Seite: die Todesboten der Army. Ihnen obliegt die unangenehme Aufgabe, die Hinterbliebenen zu informieren, dass ihr Sohn, der Ehemann oder die Gattin nicht mehr nach Hause zurückkehren ... werden. In der jüngeren Vergangenheit hatten sie damit reichlich zu tun. Die Zahlen der Gefallenen im Nahen Osten sprechen für sich.
  Deshalb wird auch der hoch dekorierte Heimkehrer Seargent Will Montgomery (Ben Foster) nach seiner Genesung mit der ungeliebten Aufgabe betraut. Für die letzten drei Monate seiner Dienstzeit soll er dem trinkfreudigen Zyniker Captain Tony Stone bei Überbringen der Hiobsbotschaften zur Seite stehen. Will sieht sich konfrontiert mit der Hilflosigkeit des Außenstehenden. Stets müssen sie die professionelle Distanz wahren. Umarmungen oder sonstige emphatische Äußerungen sind nicht erlaubt. Als er die Kriegswitwe Olivia (Samantha Morton) trifft, setzt er sich über die Vorschrift hinweg und beginnt sich für die junge Frau zu interessieren.
  Regisseur Oren Overman geht es jedoch nicht darum, die moralische Fragwürdigkeit der Handlungen des jungen Soldaten in den Mittelpunkt seiner Geschichte zu stellen. Vielmehr kratzt der Drehbuchautor („I’m not there“) auf tragikomische Art am Image eines sauberen Kriegs. Sein Regiedebüt ist kein klischeehaftes Rührstück geworden, sondern beweist Mut die traurigen Momente immer wieder mit absurd-menschlichen Szenen zu brechen. Ben Foster und Woody Harrelson danken es ihm mit großartiger schauspielerischer Intensität.
mehr. (4,25 Sterne/lt/3.6.10)
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Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:3,02 Sterne(2)
Anspruch:3,77 Sterne(3)
Erotik:1,88 Sterne(2)
Humor:0,62 Sterne(3)
Spannung:2,88 Sterne(3)
Story:3,5 Sterne(3)
Film:4,22 Sterne(3)
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Pro
sensibel erzähltes Trauerdrama
ohne sentimentalen Kitsch
großartige Darstellerleistungen
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:3
Erotik:2
Humor:3
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:19
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