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Filme > 2010 > Villa Amalia
Villa Amalia
 
Genre:Drama
Kinostart:25. November 2010
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:94 Minuten / 2584 Meter
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:Peripher
 
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Mitwirkende
Stab: Edouard Weil (Produktion), Caroline Champetier (Kamera), Benoît Jacquot (Regie und scenario), Julien Boivent (Drehbuch), Pascal Quignard (Erzählung) und Bruno Coulais (Musik). Darsteller: Isabelle Huppert (Ann), Jean-Hugues Anglade (Georges), Xavier Beauvois (Thomas), Maya Sansa (Giula), Clara Bindi (Marion), Viviana Aliberti (Veri), Michelle Marquais (Ann's Mutter), Peter Arens (Ann's Vater) und Ignazio Oliva (Carlo).
Inhalt
Ann verfolgt das Auto ihres Mannes, beobachtet wie er eine andere Frau küsst. Im Dunkel verborgen, trifft sie einen Freund aus Kindheitszeiten auf der Straße. Eine seltsame Dualität nimmt ihren Lauf. Ann entfernt sich systematisch von ihrem Mann. Sie beginnt kategorisch ihr bisheriges Leben auf den Nullpunkt zu fahren, Handy, Appartement, Auto, Job, Konto aufzulösen. Gleichzeitig vertraut sie sich Georges an, dem Kindheitsfreund, den sie in dieser Nacht wie zufällig getroffen... hat. Man spürt, dass es mehr gab als diesen flüchtigen Kuss ihres Mannes mit der anderen. Benoît Jacquots Kino ist ein Kino der Auslassungen und Verkürzungen, mit denen er seinen Figuren größten Reichtum einhaucht. Am Ende dieses magischen Weges hat es fast keine Bedeutung mehr, ob dieser Georges wirklich existiert oder ob es die Villa Amalia, zu der sich Ann aufmacht, überhaupt gibt. Vielleicht hat Jacquot auch nur einen Gedanken erzählt, einen Wunsch, der schon länger in seiner Hauptfigur schlummert. Jacquots Kino ist ein Ort der Illusion, wo Erklärungen überflüssig sind. In Isabelle Huppert hat er seine ideale Darstellerin gefunden. mehr.
Nutzerkommentare
Die Flucht der Pianistin. Die Pianistin Ann (Isabelle Huppert) ertappt ihren Mann beim Knutschen und trifft ihren Jugendfreund Georges (Jean-Hughes Anglade). Sie bricht alle Kontakte ab, verkauft alles und verschwindet. Auf Ischia kauft sie das titelgebende Häuschen von der alten Veri (Viviana Aliberti), die ihr bei ihrer Sinnsuche auch noch die richtigen Weisheiten ... mitgibt: ‘Die Beine sind für den Körper, die Erinnerungen für die Seele.‘ Es wirkt manchmal wie eine Anleitung zur Flucht aus dieser Welt. Ann trennt sich radikal und konsequent von wirklich allem, was sie mit dem Jetzt verbindet: Fotos, Noten, Handy, ihrer Mutter und ihren langen Haare. Mehrmals betont sie ‘Es gibt kein Warum.‘ Auf der Insel ist sie einsam und vielleicht sogar glücklich. Vielleicht! Vor dem Ertrinken gerettet nächtigt sie fortan neben Giula (Maya Sansa). Eine ihr Leben erweiternde Erfahrung. Wie immer reißt Jacquot vieles nur an, so z.B. das Gespräch mit dem Vater oder die Ankunft von Freund Georges und überrascht den Zuschauer mit einem unerwarteten dahingleitenden Schluss. Er kann mit seiner Mosiakmethode viele kleine Steinchen einfügen: Mutters Tod, die Retter Giula und Carlo, ein Dorffest etc.
  Er macht aus einem Sandkorn vorübergehend eine Düne. Nach einer luftigen Fahrt landet es im Wasser und bleibt wieder ein Sandkorn. Und das geht nur, weil Isabelle Huppert unnahbar und mysteriös ist, ein geheimnisvoller Eisberg, unberechenbar und stark ruht sie in sich selbst. Sie lässt sich durch das Meer des Lebens treiben. Exzeptionell.
mehr. (2 Sterne/ZM/18.9.14)
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Bewertung
Action:1,85 Sterne(1)
Anspruch:4,3 Sterne(1)
Erotik:0,85 Sterne(1)
Humor:0,85 Sterne(1)
Spannung:0,9 Sterne(1)
Story:2,65 Sterne(1)
Film:1,9 Sterne(1)
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Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
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