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Filme > 2011 > Almanya - Willkommen in Deutschland
Almanya - Willkommen in Deutschland
 
Genre:Komödie
Kinostart:10. März 2011
Freigabe:ab 6 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:101 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Concorde
 
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Mitwirkende
Stab: Yasemin Samdereli (Regie), Yasemin Samdereli und Nesrin Samdereli (Drehbuch), Annie Brunner, Andreas Richter und Ursula Wörner (Produktion), Ngo The Chau (Kamera) und Gerd Baumann (Musik). Darsteller: Fahri Ögün Yardim (Hüseyin - young), Demet Gül (Fatma - young), Vedat Erincin (Hüseyin - old), Lilay Huser (Fatma - old), Denis Moschitto (Ali), Petra Schmidt-Schaller (Gabi), Aylin Tezel (Canan Yilmaz), Rafael Koussouris (Cenk Yilmaz), ... Manfred-Anton Algrang (Dolmetscher), Aliya Artuc (Leyla Yilmaz), Kaan Aydogdu (Muhamed Yilmaz), Jo Brauner (Nachrichtensprecher), Siir Eloglu (Leyla Yilmaz (Erwachsen)), Ercan Karacayli (Muhamed Yilmaz), Aykut Kayacik (Veli - old), Axel Milberg (Beamter), Antoine Monot Jr. (Nachbar), Oliver Nägele (Politiker) und Jule Ronstedt (Lehrerin). mehr.
Inhalt
„Wer oder was bin ich eigentlich - Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaft wählen. Um Cenk ein wenig zu trösten, erzählt ihm seine 22jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvater Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland kam und später seine Frau und Kinder nach „Almanya“ nachholte. Seither ist viel Zeit... vergangen und Deutschland ist längst zur Heimat der Familie geworden. Eines schönen Abends überrumpelt Hüseyin bei einem großen Familientreffen seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit ihnen zusammen in ihre alte Heimat fahren. Da stellt sich allerdings für den einen oder anderen die Frage, wo eigentlich seine Heimat ist. Doch Widerworte werden nicht geduldet und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen, doch dann nimmt der Familienausflug eine unerwartete Wendung… mehr.
Trailer
Kritiken
Deutsche Geschichte. Eine deutsch-türkische Familiengeschichte: in den Sechzigern ruft Deutschland die osmanischen Arbeiter herbei und verspricht Reichtum und Wohlstand. Hüseyin Yilmaz (Fahri Yardim) ist einer von ihnen. Nachdem er sich in Fatma (Demet Gül) verliebte und mit ihr aus der anatolischen Heimat floh, schlagen sie sich mit ihren zwei Kindern ... eher schlecht, als recht über die Runden. Da kommt die Perspektive in Deutschland gelegen und Yilmaz packt die Koffer. Obwohl zunächst alles fremd und unverständlich erscheint, lebt er sich bald ein und holt schließlich seine Familie nach Almanya. Viele Jahre und zwei Generationen später fasst Yilmaz den Entschluss, die zu einer Großfamilie herangewachsene Sippe für einen Urlaub in die alte Heimat zu vereinen.
  Mit märchenhaftem Erzählton wirft die junge Canan (Aylin Tezel) einen Blick zurück in die Geschichte, die exemplarisch ist für die vieler Gastarbeiter, die im vergangenen Jahrhundert in die BRD kamen. Vermischt wird die Geschichtsstunde mit den kleinen und großen Problemen der einzelnen Familienmitgliedern, die von den Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli („Türkisch für Anfänger“) und ihren Darstellern lebensecht eingefangen wurden. Einige witzige Ideen würzen die Fakten mit einer Prise magischem Realismus. Da verzeiht man auch, dass ihr Drehbuch mit leichtem Hang zum Klamauk, hier und da etwas holprig wirkt. Neben einer deutschen Chronik ist der Wettbewerbsbeitrag zur diesjährigen Berlinale eben durch und durch ein Familienfilm.
mehr. (3,5 Sterne/lt/29.3.11)
Nutzerkommentare
Völkerverständigung. Der Film schafft es in sehr humorvoller Form das Verständnis der Deutschen für die türkischen Mitmenschen und umgekehrt zu vertiefen. Dabei spielt er mit Clichés und Vorurteilen und das immer mit viel Empathie für beide Seiten. Es wird sehr genau hingeschaut und hingehört, wie die eine Volksgurppe auf die andere wirkt. Dabei kommt ein ... Integrationsprozess in Gang, in dem am Ende türkische Deutsche bzw. deutsche Türken stehen. Die einzelnen Stufen der Annäherung sind gut nachvollziehbar, was zu einem gemeinsamen Lachen führt, weil sich jeder wiedererkennen kann.' Wenn sie Deutsche werden wollen, müssen sie zweimal in der Woche Schweinefleisch essen, in einen Schützenverein eintreten und Tatort gucken.' Bemerkenswert ist die sprachliche Umsetzung der Fremdartigkeit. Hier hört der Immigrant ein akustisches Kauderwelsch, eine Kunstsprache, die besonders beim Weihnachtslied eindrucksvoll gestaltet ist. Im Verlauf der Handlung kommen dann allgemein menschliche Probleme zur Sprache: z.B. Schwangerschaft und auch der Tod. Aus der Sicht der Kinder werden ernsthafte Phänomene erklärt, wie z.B. die Frage nach dem Aufenthaltort des verstorbenen Großvaters: 'Er ist verdampft'. Und auch das Haus, das er in der Türkei gekauft hat, ist noch nicht bewohnbar. Es muss noch fertiggebaut werden. Ein Symbol für die deutsch-türkische Freundschaft. Ein gelungener Beitrag zur Völkerverständigung. mehr. (3,75 Sterne/ZM/13.3.11)
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Bewertung
Action:3,33 Sterne(2)
Anspruch:3,13 Sterne(3)
Erotik:0,47 Sterne(2)
Humor:3,45 Sterne(3)
Spannung:3,02 Sterne(3)
Story:4 Sterne(3)
Film:3,75 Sterne(3)
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Pro
wichtige deutsche Geschichte
Portion magischer Realismus
gutes Ensemble
Kontra
weitgehend konventioneller Unterhaltungsfilm
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:3
Erotik:2
Humor:3
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:19
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist einig: Dieser Film sei überdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,75
Standardabweichung:0,27
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