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Filme > 2011 > Der Name der Leute
Le nom des gens
Der Name der Leute
 
Genre:Komödie
Kinostart:14. April 2011
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:103 Minuten / 2825 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:X Verleih
 
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Mitwirkende
Stab: Michel Leclerc (Regie), Michel Leclerc und Baya Kasmi (Drehbuch), Caroline Adrian, Fabrice Goldstein und Antoine Rein (Produktion), Vincent Mathias (Kamera), Nathalie Hubert (Schnitt) sowie Jérôme Bensoussan und David Euverte (Musik). Darsteller: Jacques Gamblin (Arthur Martin), Sara Forestier (Bahia Benmahmoud), Zinedine Soualem (Mohamed Benhmamoud), Carole Franck (Cécile Delivet Benmahmoud), Jacques Boudet (Lucien Martin), Michèle Moretti (Annette Martin), ... Zakariya Gouram (Hassan Hassini), Julia Vaidis-Bogard (Annette (30 Jahre)), Adrien Stoclet (Arthur Martin adolescent), Camille Gigot (Arthur Martin (Kind)), Laura Genovino (Bahia Benmahmoud (Kind)), Rose Marit (Annette (Kind)), Youari Kime (Mohamed Benmahmoud (Kind)), Nabil Massad (Nassim), Cyrille Andrieu-Lacu (David Cohen und Arthurs Großvater) und Cristina Palma De Figueiredo (Arthurs Großmutter). mehr.
Inhalt
Die junge attraktive Bahia trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen. Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, „Make love, not war“, schläft sie mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen.... Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur, der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen. Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf. Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Schall und Rauch. Der Familienname definiert in der öffentlichen Wahrnehmung die Herkunft des Individuums in der Gesellschaft – das lässt sich wohl in jedem Kulturkreis beobachten. Wer verleugnen will, wo er herkommt, nimmt einen anderen an. Aber die eigene Vergangenheit lässt sich damit nicht ausblenden.
  Für die Mutter von Arthur Martin (Jacques Gamblin) ... bedeutete er Schutz vor der Verfolgung durch die Nazis. Als Jüdin heiratete sie einen Durchschnittsfranzosen und tauchte mit seinem Nachnamen in der Masse unter. Der konservative Lucien und die zurückhaltende Annette leben fortan in der festen Überzeugung, dass Eierkocher und Fernbedienungen ihr Leben bereichern. Durch ihre fortwährende Angst, enttarnt zu werden, wurden jedoch die Fragen nach der Vergangenheit zum Tabuthema erklärt.
  Bahia Benmahmoud (Sara Forestier) wuchs da völlig anders auf: der Vater ist ein liebenswerter Malocher, der eigentlich lieber Malen würde. Ihre Mutter, Hippie durch und durch, heiratete bewusst einen Algerier und auch ihre Tochter trägt den Namen mit Stolz. In allen Belangen reaktionär, sortiert sie die Menschen in politischen Lagern und nutzt ihren Körper offensiv, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
  Der stille Arthur, der seine zwanghafte Natur als Ornithologe in der Seuchenbekämpfung auslebt, ist das genaue Gegenteil von Bahia und dennoch verlieben die beiden sich unsterblich ineinander. Doch ihre Beziehung ist erwartungsgemäß keine einfache.
  Mit vielen autobiographischen Versatzstücken versehen erzählen Michel Leclerc und Baya Kasmi ihre Geschichte. Die Macht, die Name, Religion und Herkunft über unser Leben haben, wird in dem exzellent geschriebenen und mit viel Dialogwitz versehenen Drehbuch klug hinterfragt. Die gesprächigen Charaktere erinnern dabei an die Qualitäten des französischen Kinos und atmen gleichermaßen den Geist Woody Allens. „Der Name der Leute“ wirkt ungezwungen, phantasievoll, charmant und sehr sehr sexy - und unterstreicht damit wieder einmal die Stärken des französischen Kinos.
mehr. (4,25 Sterne/lt/20.4.11)
Die Sexterroristin. Die Grundidee von der linken Frau, die mit allen Faschos schläft, um die zu bekehren, ist ganz nett. Und über weite Strecken kann der Film auch unterhalten. Dabei schwankt er zwischen Sexklamauk und Ernsthaftigkeit, zwischen Lehrstück und Liebesklamotte hin und her. Manchmal geht der Tiefgang zu tief, so tief, dass er brummt. Wenn bei ... jüdischen Eltern nicht das Wort ‘Lager‘ oder ‘Ofen‘ verwendet werden darf, ist das weder lustig noch unterhaltsam. Sara Forestier gibt diese Bahia recht unverklemmt und hüllenlos. Sie versteht sich als politische Hure und es dauert bis fast zum Ende des Films bis der biedere Vogelseuchenforscher Arthur (Jacques Gamblin) zu ihr sagt ‘Verschwinde aus meinem Leben!‘. Das hat der Zuschauer die ganze Zeit schon gedacht. Als der Handlung der Saft ausgeht, kommen noch solche Anhängsel wie Ehe und Geburt. Das wirkt etwas aufgesetzt. Auch als Bahia nach einem Fick mit einem Araber plötzlich als Muslima mit Schleier daherkommt, beeindruckt das kaum. Eher schon die Tatsache, dass der echte Jospin als Überraschungsgast auftritt. Ein netter Einfall der Regie ist es, wenn Arthur oder Bahia als Kinder beziehungsweise Jugendliche neben sich stehen und mit sich selbst reden oder mit ihren Eltern. Die sind Einwanderer und/oder Mischlinge und haben sich in Frankreich integriert. Diese, wie es heißt, ‘hybride Vitalität‘ ist ein ehrenwerten Ansatz: Namen sind Schall und Rauch und wenn die Menschen sich öfters abstammungsmäßig vermischen würden, gäbe es nur Mischlinge. So einfach ist das. Gut gemeint ist auch daneben. mehr. (2,25 Sterne/ZM/17.7.14)
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Bewertung
Action:2,9 Sterne(1)
Anspruch:1,93 Sterne(2)
Erotik:1,98 Sterne(2)
Humor:1,55 Sterne(2)
Spannung:2,3 Sterne(2)
Story:2,48 Sterne(2)
Film:3,33 Sterne(3)
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Pro
klug und sexy
exzellente Dialoge
starke Darsteller
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:2
Erotik:2
Humor:2
Spannung:2
Story:2
Film:3
Summe aller Bewertungen:14
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