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Filme > 2011 > True Grit
True Grit
 
Genre:Western
Kinostart:24. Februar 2011
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:111 Minuten / 3029 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Paramount
 
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Mitwirkende
Stab: Ethan Coen, Joel Coen und Scott Rudin (Produktion), Ethan Coen und Joel Coen (Regie, Drehbuch und Schnitt), Charles Portis (Erzählung), Carter Burwell (Musik) und Roger Deakins (Kamera). Darsteller: Jeff Bridges (Rooster Cogburn), Hailee Steinfeld (Mattie Ross), Matt Damon (LaBoeuf), Josh Brolin (Tom Chaney), Barry Pepper (Lucky Ned Pepper), Dakin Matthews (Col. Stonehill), Jarlath Conroy (Undertaker), Paul Rae (Emmett Quincy), ... Domhnall Gleeson (Moon (The Kid)), Elizabeth Marvel (40-Year-Old Mattie), Roy Lee Jones (Yarnell), Ed Corbin (Bear Man), Leon Russom (Sheriff), Bruce Green (Harold Parmalee), Peter Leung (Hr. Lee), Don Pirl (Cole Younger), Joe Stevens (Lawyer Goudy), David Lipman (First Lawyer) und Jake Walker (Judge Parker). mehr.
Inhalt
Die 14jährige Mattie Ross ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn, der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mit zu nehmen... – quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah... mehr.
Trailer
Kritiken
Gemächliche Rache. Die Coen Brüder haben einen waschechten Western gedreht – dass es noch nicht früher dazu kam, ist eigentlich überraschend, waren ihre Filme doch oft von klassischen Elementen des Genres durchsetzt. So ist es fast logische Konsequenz, dass sie für „True Grit“ zwei ihrer früheren Hauptdarsteller gegeneinander antreten lassen. Josh Brolin ... („No Country for Old Men“) spielt den Bösewicht, Jeff Bridges seinen Jäger und der legt dabei eine dermaßen entspannte „Dudeness“ an den Tag, wie wir sie zuletzt in „The Big Lebowski“ erleben durften.
  Dabei tritt Bridges in die Stiefelstapfen einer amerikanischen Ikone: John Wayne spielte einst oscargekrönt in seiner Spätphase den „Marshall“ in der Adaption des Romans von Charles Portis. Diesen haben sich die Coens nun ausgesucht für ihren waschechten Pistolenfilm. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um ihr erstes Remake, orientieren sie sich doch viel mehr an der Buchvorlage.
  Im Mittelpunkt steht die 14jährige Matti Ross (Hailee Steinfeld), die in den 1870ern in das Städtchen Fort Smith in Arkansas kommt. Sie soll den Leichnam ihres Vaters überführen, der von seinem Reitkumpanen Tom Chaney (Brolin) erschossen wurde. Da sich allerdings niemand um die Verfolgung des Delinquenten kümmert, nimmt der resolute Teenager die Dinge kurzerhand selbst in Angriff. Sie heuert den versoffenen Marshall Rooster Cogburn (Bridges) an, Chaney zu Strecke zu bringen. Gleiches hat auch der Texas Ranger Laboeuf (Matt Damon) im Sinn. Also reitet das ungleiche Trio kurzerhand Seite an Seite durch die Prärie.
  Dabei ist es vor allem eine Wohltat, dass die Coens ihren typischen trockenen Humor nicht im Staub der Prärie gelassen haben. Die Vielfilmer beweisen erneut, dass sie sich derzeit auf einem kreativen Höhenflug befinden und verleihen dem klassischen Stoff genau das richtige Maß an Unterhaltungswert.
  Auf der schauspielerischen Seite glänzt Jeff Bridges einmal mehr und setzt sich über die Vergleiche mit dem Original Wayne locker hinweg. Die größte Überraschung ist die junge Hailee Steinfeld, die ihre erste große Rolle bravourös meistert.
mehr. (4,25 Sterne/lt/24.2.11)
Nutzerkommentare
Echte Männlichkeit. Der Film enthält als Neowestern alle genreüblichen Zutaten: Riesenballereien, Wettschießen, Lagerfeuer, Verfolgungsritte oder eine Schlangengrube, eine Wildwestshow à la Buffalo Bill. Es gibt den Marshall und die Gangster. Da ist nichts Ungewöhnliches dabei. Nur einiges ist halt etwas anders. Eine Girly (Hailee Steinfeld) z.B., das ... schießt und juristisch bewandert ist. Unverkennbar dagegen die typischen Coen-Merkmale: unverhoffte Brutalität. Der arme LaBoeuf (Matt Damon) wird furchtbar malträtiert. Sowohl für ihn als auch für den versoffenen Marshall Cogburn (Jeff Bridges) reicht es nicht zum Happy End, dessen schauspielerische Leistung hier zwar herausragend ist, aber wie für die übrigen zehn Kategorien mit Recht nur oscarnominiert wurde, ohne einen zu bekommen. Dafür hat sich die Produktion wenigstens gelohnt. Der angehängte Nachschlag nach plötzlichem Cut und 25 Jahren wirkt irgendwie fremd. Der hier angedeutete Hauch der Geschichte von ‘Kinder, wie die Zeit vergeht‘, ist wie der Streusel auf dem Kuchen. Da gehört er hin und ist süß. Im Schuh hingegen drückt und juckt er, weil er irritiert. Für Männer, die wirklich ‘Eier in der Hose‘ haben, trifft letzteres zu. mehr. (1 Sterne/ZM/25.2.13)
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Empfehlung
Wahl der Kinokritiker-Redaktion
unter allen Neustarts der Woche
Bewertung
Action:2,94 Sterne(7)
Anspruch:2,18 Sterne(7)
Erotik:0,55 Sterne(4)
Humor:2,63 Sterne(7)
Spannung:3,06 Sterne(7)
Story:2,81 Sterne(7)
Film:3,5 Sterne(7)
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Pro
lässig-lakonischer Ton
großartige Hauptdarsteller, allen voran Bridges und Steinfeld
beeindruckende Aufnahmen von Roger Deakins
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:7
Anspruch:7
Erotik:4
Humor:7
Spannung:7
Story:7
Film:7
Summe aller Bewertungen:46
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