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Filme > 2011 > Die Lincoln Verschwörung
The Conspirator
Die Lincoln Verschwörung
 
Genre:Drama
Kinostart:29. September 2011
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:123 Minuten / 3364 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Tobis
 
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Mitwirkende
Stab: Robert Redford (Regie), James D. Solomon (Drehbuch), James D. Solomon und Gregory Bernstein (Geschichte), Mark Isham (Musik), Newton Thomas Sigel (Kamera) und Craig McKay (Schnitt). Darsteller: James McAvoy (Frederick Aiken), Robin Wright (Mary Surratt), Kevin Kline (Edwin Stanton), Evan Rachel Wood (Anna Surratt), Tom Wilkinson (Reverdy Johnson), Justin Long (Nicholas Baker), Danny Huston (Joseph Holt), James Badge Dale (William Hamilton), Colm Meaney (David Hunter), ... Alexis Bledel (Sarah Weston), Johnny Simmons (John Surratt), Toby Kebbell (John Wilkes Booth), Jonathan Groff (Louis Weichmann), Stephen Root (John Lloyd), John Cullum (Richter Wylie), Norman Reedus (Lewis Payne), John Michael Weatherly (George Atzerodt), Marcus Hester (David Herold), Chris Bauer (Major Smith), Shea Whigham (Captain Cottingham), David Andrews (Vater Walter), John Curran (General Howe) und Robert C. Treveiler (General Harris). Sprecher: Johannes Raspe (Frederick Aiken), Sabine Falkenberg (Mary Surratt), Till C. Hagen (Edwin Stanton), Lutz Riedel (Reverdy Johnson), Magdalena Turba (Anna Surratt), Julien Haggége (Nicholas Baker), Frank-Otto Schenk (Joseph Holt), Nico Mamone (William Hamilton), Axel Lutter (David Hunter), Ilona Otto (Sarah Weston), Julius Jellinek (John Surratt), Markus Pfeiffer (John Wilkes Booth), Eberhard Haar (Richter Wylie), Jan Panczak (Louis Weichmann) und Hans Teuscher (John Lloyd). mehr.
Inhalt
Washington 1865. Der amerikanische Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten ist vorbei, aber das Land kommt nicht zur Ruhe. Da wird Präsident Abraham Lincoln ermordet. Die verwitwete Südstaatlerin und Pensionsbetreiberin Mary Surratt wird zusammen mit sieben Männern der Kollaboration mit dem Attentäter angeklagt und vor ein Militärgericht gestellt. Ausgerechnet der junge Frederick Aiken, ein Kriegsheld der Nordstaaten und frischgebackener Anwalt, soll ihre Verteidigung übernehmen.... Nur widerwillig erklärt er sich dazu bereit. Während das aufgebrachte Volk nach Rache schreit, wächst bei Frederick im Laufe des Prozesses mehr und mehr Bewunderung für die geheimnisvolle Frau. Doch um das Gericht von Marys Unschuld zu überzeugen und sie vor dem Galgen zu bewahren, muss er sich erst einmal selbst die Frage beantworten: Ist sie ein unschuldiges Opfer? Eine aufopfernde Mutter, die nur versucht, ihren Sohn zu decken, den einzigen Flüchtigen des Attentats? Oder ist sie eine geschickte Lügnerin und kaltblütige Verschwörerin? Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Gegen die Mühlen der Justiz. Washington 1865: zwischen den Nord- und Südstaaten Amerikas herrscht ein fragiler Waffenstillstand. Frederick Aiken (James McAvoy) wird als Kriegsheimkehrer gefeiert und von den Staatsoberen hofiert. Als eines Nachts ein tödlicher Anschlag auf Präsident Lincoln verübt wird, soll auf Ansinnen des Senators Johnson (Tom Wilkinson) ausgerechnet ... er Mary Surrat (Robin Wright), die Mutter eines der Tatverdächtigen, verteidigen. Der junge Anwalt sinkt im Ansehen der Öffentlichkeit und seiner Freunde. Dabei hat er selbst Zweifel an der Unschuld der Frau.
  Es stellt sich jedoch bald heraus, dass die Justiz um Kriegsminister Edwin Stanton (Kevin Kline) den Fall schnell abschließen und die Frau hängen sehen möchte. Für Frederick beginnt ein erbitterter Kampf gegen die Machenschaften des jungen Staates und das Schweigen der Angeklagten, die ihren Sohn nicht ans Messer liefern will.
  Für seine erste Regiearbeit seit vier Jahren hat sich der 75jährige Robert Redford eines historischen Kriminalfalls angenommen. Mit einem starken Ensemble erzählt er von der ersten geplanten Hinrichtung einer Frau unter der neu formierten US-Regierung. Das Drehbuch von James D. Solomon ist exzellent recherchiert und spannend, die Inszenierung sicher. Ein klassischer Historienkrimi mit schmerzhaft deutlichen Bezügen zur jüngeren US-Geschichte.
mehr. (4 Sterne/lt/29.9.11)
Nutzerkommentare
Ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Robert Redford widmet sich auch in seinem neusten Film einem zutiefst menschlichen Thema. Diesmal aufgehängt an einem historischen Ereignis – dem Attentat auf Abraham Lincoln. Dabei schlägt er sehr unterschwellig, aber alles andere als unbewusst, eine Brücke zur aktuellen Justiz (in den USA). Besonders zu jenen Fällen, in denen es leicht ... fällt die Schuldfrage bereits auf breiter Ebene schon vor dem Prozess zu fällen. Sprich bei allgemeiner Vorverurteilung. Und dabei fällt einem natürlich sofort Guantanamo und die damit verbundenen Verletzungen der demokratischen Grundregeln ein. Hierzu bietet „Die Lincoln Verschwörung“ einen mehr als deutlichen Kommentar.
  Dass dieses humanistische Plädoyer so intensiv ausgefallen ist, liegt neben Redfords feinfühliger Inszenierung nicht zuletzt auch an einer durchweg erstklassigen Darstellerriege. Jeder von ihnen füllt seine Rolle in allen Facetten aus und verleiht seiner Figur sowohl narrative Präsenz als auch historische Transparenz.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/23.9.11)
Rache oder Gerechtigkeit. Robert Redford ist ein bemerkenswerter Film gelungen. Bereits der Ansatz, das ganze Verfahren aus der Perspektive des jungen Verteidigers Aiken (James McAvoy) zu zeigen, macht das ganze Unternehmen interessant. So ist es auch unwichtig den Mord und den Transport des Präsidenten zu zeigen. Im Mittelpunkt steht der Prozess gegen die bald ... gefassten Attentäter. Da das auch nicht viel Neues bietet, konzentriert sich die Handlung auf die Verteidigung von Mrs. Mary Surratt (Robin Wright), die sie beherbergt hat. Eigentlich ist aber ihr Sohn John (Johnny Simons) einer der Verschwörer.
  Ein kleiner Schlenker als Vergleich zum Mord am Kennedy Mörder konnte sich Redford hier in der Parallelität nicht verkneifen. Und als Konzession an den Publikumsgeschmack hat Verteidiger Aiken noch eine Freundin. Somit wird der Erfolg des Prozesses auch ein Erfolg in der Liebe.
  Entscheidend an diesem durchaus packenden Gerichtsthriller sind aber die Fragen, die aufgeworfen werden: Geht es hier um Gerechtigkeit oder um Rache? Soll die Bestrafung als Sippenhaftung verstanden werden und Mrs Surratt ebenfalls treffen? Darf ein Militärgericht überhaupt einen Zivilprozess führen? (‘Unter den Waffen schweigen die Gesetze‘) Offiziell befand man sich ja noch im Krieg. Dieser Grundsatz wurde später geändert. Das Komitee bestand nur aus Nordstaatlern. Und eigentlich stand das Urteil ja schon vor seiner Verkündung fest. Man kennt das mancherorts heute noch.
  Mit der erschütternden Hinrichtung von Mary Surratt, wobei man dramaturgisch geschickt an der Spannungsschraube gedreht hat, ist Redford noch eine flammende Anklage gegen die Todesstrafe ganz allgemein gelungen. Ganz großes Kino!
mehr. (4 Sterne/ZM/23.4.15)
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Bewertung
Action:3,25 Sterne(2)
Anspruch:3,9 Sterne(3)
Erotik:0,6 Sterne(2)
Humor:0,68 Sterne(2)
Spannung:3,17 Sterne(3)
Story:3,58 Sterne(3)
Film:4,13 Sterne(3)
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Pro
exzellent besetztes Gerichts-Drama
spannend und klassisch inszeniert
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:2
Anspruch:3
Erotik:2
Humor:2
Spannung:3
Story:3
Film:3
Summe aller Bewertungen:18
Filmstatistik
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arithmetisches Mittel:4,13
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