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Filme > 2011 > Cowboys & Aliens
Cowboys & Aliens
 
Genre:Action / Science Fiction / Western
Kinostart:25. August 2011
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:118 Minuten / 3252 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Paramount
 
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Mitwirkende
Stab: Jon Favreau (Regie), Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Mark Fergus und Hawk Ostby (Drehbuch), Matthew Libatique (Kamera), Dan Lebental und Jim May (Schnitt), Steve Oedekerk (Geschichte), Scott Mitchell Rosenberg (Comic) und Harry Gregson-Williams (Musik). Darsteller: Daniel Craig (Jake Lonergan), Harrison Ford (Woodrow Dolarhyde), Abigail Spencer (Alice), Buck Taylor (Wes Claiborne), Olivia Wilde (Ella Swenson), ... Sam Rockwell (Doc), Matthew Taylor (Luke Claiborne), Cooper Taylor (Mose Claiborne), Clancy Brown (Meacham), Paul Dano (Percy Dolarhyde), Chris Browning (Jed Parker), Adam Beach (Nat Colorado), Ana de la Reguera (Maria), Noah Ringer (Emmett Taggart) und Brian Duffy (Deputy). mehr.
Inhalt
1873. Die Wüste von Arizona. Ein Mann ohne Namen und Gedächtnis taucht in dem kleinen Städtchen Absolution auf. Eine eigenartige Metallmanschette an seinem linken Unterarm macht ihn für alle Einwohner der kleinen Wüstenstadt zu einem mysteriösen Fremden, dem sie nicht trauen wollen. Eindringlinge sind in der Stadt nicht willkommen, denn die Bürger haben Angst, jede noch so kleine, falsche Bewegung könnte den Zorn des drakonischen Colonel Dolarhyde wecken, der die Gemeinde mit... eiserner Faust regiert. Doch als die Stadt ohne Vorwarnung von Außerirdischen attackiert wird, werden die Karten neu gemischt. Der Fremde, mittlerweile bekannt als Jake Lonergan, ist die letzte Hoffnung: Denn er trägt ein Geheimnis mit sich, mit dem man den übermächtigen Aliens die Stirn bieten kann. Mit Hilfe der undurchschaubaren Reisenden Ella treibt er eine Gruppe mutiger Outlaws zusammen, die bereit sind, den außerirdischen Angreifern in einem noch nie dagewesenen Kampf erbitterten Widerstand zu leisten... Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Schrot und Laser. "Cowboys & Aliens" – schon der Titel sorgt im ersten Moment für ungläubiges Staunen. Wenn man sich aber mal anschaut, wer hinter diesem Spektakel steckt, wird einem die Dimension dieser Produktion klar. Denn als Produzenten waren hier die Oscar-Preisträger Ron Howard und Steven Spielberg am Werk, während "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau ... für die Inszenierung sorgte. Er machte aus der gleichnamigen Grapic Novel von Scott Mitchell Rosenberg aus dem Jahr 2006 einen bildgewaltigen Genremix.
  Favreau, der für seinen akribischen Arbeitsstil bekannt ist, orientierte sich, nach eigener Aussage, bei dem Filmkonzept nur an den Besten. Und so standen, was den Western-Part angeht, die großen Werke von John Ford und Sergio Leone Pate. Und in Sachen Science Fiction hat sich Favreau eher an "Alien", "Predator" und "Die unheimliche Begegnung mit der dritten Art" orientierte. Und deshalb geht "Cowboys & Aliens" gar nicht so sehr in Richtung Klamauk-Western wie "Zurück in die Zukunft 3" oder "Wild Wild West", sondern hat einen erstaunlich glaubhaften Plot für beide Genres. Die grundlegende Plotidee war anscheinend schon in der Vorlage die Frage: Warum sollten Außerirdische nur im Hier und Jetzt der Erde einen Besuch abstatten?
  Dass man einen ernstzunehmenden Film machen wollte, heißt natürlich nicht, dass man auf Humor verzichten muss. Davon mal ganz abgesehen, dass es bei Projekten dieser Größenordnung sozusagen einen Witz-Pflichtteil gibt, gibt es auch hier etliche skurrile Situationen. Immer haarscharf am Albernen. Dafür passen die eben so obligatorischen wie sarkastischen One-Liner um so besser zu den unterkühlten „Kuhjungs“.
  Wie schon bei "Iron Man" nimmt sich Jon Favreau auch diesmal Zeit, um seine Charaktere dem Publikum vorzustellen. Es dauert also ein Weilchen, bis mit der ersten Alienattacke das Actionfass aufgemacht wird. Aber auch dann sorgt Jon Favreaus routinierte Inszenierung dafür, dass die Darsteller nicht zu früh zu bloßen Statisten der visuellen Effekte werden. Denn diese werden zunächst geschickt dosiert in die Handlung integriert, was ihre Wirkung noch verstärkt. Erst zum Showdown gehen mit ihm die Gäule durch und es kommt zu einem von leichten Ermüdungserscheinungen begleiteten Overkill an Effekten.
  Was die Inszenierung bis dahin erdet, ist vor allem, dass "Cowboys & Aliens" nicht in einer Greenbox im Studio entstanden ist, sondern unter freiem Himmel in New Mexico gedreht wurde. Wie ein richtiger Western. Natürlich hilft es auch, dass der Regisseur mit Harrison Ford und Daniel Craig zwei hochkarätige Stars vor der Kamera hatte. Zwar sagen böse Stimmen über die beiden: Zwei Männer, zwei Hüte, ein Gesichtsausdruck und wollen damit auf deren marionettenhafte Mimik anspielen. Aber hier passen die beiden Gesichtslethargier prächtig ins Konzept. Zumal sie auch wunderbar mit ihren Leinwandimages wuchern können. Craig überträgt seine ironischen "007"-Stärken als undurchsichtiger, knallharter Einzelgänger auf den „geheimnisvollen Fremden“. Während Ford seine Leinwandpräsenz einsetzt, um sein Super- und Saubermann-Image erst Mal zu konterkarieren, um zum Ende dann doch wieder als Held zu strahlen. Zu Beginn ist der von ihm verkörperte zynische Großgrundbesitzer Colonel Dolarhyde, der außer seinem Schatten niemand anderes neben ihm duldet, „eine echte echt fiese Möpp“. Erst im Laufe der Geschichte wird immer deutlicher, dass es einen Grund für seinen verkorksten Charakter gibt, bis er uns zum Schluss sogar fast sympathisch erscheint.
  Auf jeden Fall scheint Ford die Rolle des Stinkstiefels so viel Spaß gemacht zu haben, dass man ihm die Spielfreude förmlich ansieht.
  Den beiden Topstars zur Seite steht mit Olivia Wilde ("Tron Legacy", "72 Stunden – The Next Three Days") eine der momentan angesagtesten Jung-Aktricen. Dass sie es schafft, neben den beiden Superstars nicht unterzugehen - was an sich ja auch schon mal eine Leistung ist - spricht sowohl für ihr Durchsetzungsvermögen als auch für ihr Talent.
  Und so kann man „Cowboys & Aliens“ bescheinigen, dass er nicht nur was die Genres angeht, eine ansehnliche und gut funktionieren Mischung ist.
  MOV!E D!CK
mehr. (3,5 Sterne/PDi/26.8.11)
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Bewertung
Action:2,83 Sterne(4)
Anspruch:1,23 Sterne(3)
Erotik:0,3 Sterne(3)
Humor:0,85 Sterne(3)
Spannung:2,35 Sterne(4)
Story:2,49 Sterne(4)
Film:3,13 Sterne(4)
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Pro
abgefahrene Idee
gute Besetzung
fette Effekte
Kontra
mehr Western als SciFi
ein paar Längen
Einzelbewertungen
Action:4
Anspruch:3
Erotik:3
Humor:3
Spannung:4
Story:4
Film:4
Summe aller Bewertungen:25
Filmstatistik
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Standardabweichung:1,03
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