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Filme > 2011 > Toast
Toast
 
Genre:Drama / Komödie
Kinostart:11. August 2011
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:96 Minuten / 2617 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:MFA
Mitwirkende
Stab: S. J. Clarkson (Regie), Lee Hall und Nigel Slater (Drehbuch), Balazs Bolygo (Kamera), Liana Del Giudice (Schnitt) und Ruth Barrett (Musik). Darsteller: Helena Bonham Carter (Fr. Potter), Freddie Highmore (Nigel Slater), Victoria Hamilton (Mutter), Colin Prockter (Percy Salt), Ken Stott (Vater), Oscar Kennedy (Nigel Slater (Kind)), Matthew McNulty (Josh), Frasier Huckle (Warrel), Kia Pegg (Milchmädchen), Rielly Newbold (Leonard), Roger Walker (Gärtner), Rob Jarvis (Fischhändler), Amy Marston (Grundschullehrerin) und Nigel Slater (Küchenchef).
Inhalt
Toast ist alles, was Nigels Mutter in der Küche zustande bringt. Alle anderen Kochversuche enden mit verbrannten Konservendosen, misslungenen Kuchen und matschigem Gemüse. Da hilft es auch nichts, dass Nigel heimlich Kochbücher unter der Bettdecke studiert. Als Nigels Mutter stirbt, steht der Junge mit seinem Vater plötzlich alleine da. Bis Mrs Potter erscheint, die neue Putzfrau. Und eine außergewöhnlich gute Köchin. Zu Nigels Entsetzen wickelt Mrs Potter seinen Vater mit ihren... Kreationen, allen voran mit ihrer Zitronen-Baiser-Torte, um den Finger. Doch auch Nigel lernt kochen. Kochen wird bald die entscheidende Waffe im Kampf um die Gunst des Vaters, aber ausgerechnet er bleibt bei dieser Schlacht auf der Strecke. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Hunger nach mehr. Das britische Königreich assoziiert man nicht unbedingt mit Haute Cuisine. Bohnen, Eier und Toast sind für die meisten untrennbar mit der Inselküche verbandelt. Dabei hat England aktuell mit Jamie Oliver einen Fernsehkoch, Autor und Aktivisten zu bieten, der nicht nur in Sachen Charisma mit den Lafers und Mälzers hierzulande den Boden ... aufwischt.
  Die britische Küche hatte aber auch schon in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts ihren Star: den leidenschaftlichen Koch und Journalisten Nigel Slater. In der Autobiographie „Toast“ erzählte er seine Geschichte und gewährt dabei tiefe Einblicke in seine Kinderstube. Als Sohn der konservativen Upperclass war es ausgerechnet die Haushälterin Mrs. Potter, die die Leidenschaft für die Perfektion von Speisen in ihm weckte. Seine Eltern vertrauten lieber auf Dosenfutter und Weißbrotscheiben. Der freigeistige Gärtner Josh zeigt dem kleinen Nigel, dass das Leben weit mehr zu bieten hat und entflammt in ihm ein Feuer.
  Freizügig und intim schildert Slater seine Kindheit und reflektiert das schwierige Verhältnis zu seinen Eltern durch das Essen. Es sind einige wenige Jahre, die im Fokus stehen und ausführlich behandelt werden. Die eigentliche Karriere beschreiben nur die Textzeilen vor dem Abspann. Da wohl die meisten hierzulande mit Slaters Arbeit nicht vertraut sind, ist zumindest ein Blick in die Geschichtsbücher anzuraten. Dabei entdeckt man vielleicht aber auch die Seele des britischen Volkes, die Slaters Vita in allen Facetten wiederspiegelt.
mehr. (3,5 Sterne/lt/7.8.11)
Nutzerkommentare
Die Küchenschlacht. Ein Biopic über den berühmtesten TV Koch der Insel, Nigel Slater, der am Ende ein Cameo hat.
  Gelungen ist der Charme der 60er Jahre mit Minirock, Teekannenwärmer und Mixer als Hightech in der Küche. Die Witze sind ganz passabel mit manch guten Einfällen wie im Vorspann die Namen der Darsteller als Markenartikel auf den Produkten. Aber ... getragen wird der Film von der prolligen Stiefmutter Helena Bonham Carter. Sie kann dem Stiefsohn glaubhaft gefährlich drohen oder ihm auch schmeicheln. Sie ist schlagfertig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Anfangs nur Putze in High Heels und ständig rauchend. Nigels Elternhaus kommt in der Überzeichnung – aber gar nicht mal so untypisch für die damalige Zeit - ganz gut als herzlose Strafanstalt rüber. Vater (Ken Stott) ist ein ewig grantelnder Tyrann, Mutter (Victoria Hamilton) ist leidend, liebesunfähig, kücheninkompatibel und stirbt früh. Deshalb dann die Stiefmutter. Nigels Hinführung zu Düften und Geschmäckern wird plausibel geschildert. Und wenn es gar nichts anderes gibt, kommt halt ein Toast auf den Tisch.
  Der Kleinkrieg in der Küche zwischen Nigel (jetzt Freddie Highmore) und HBC ist witzige Unterhaltung, die allerdings auch Opfer fordert. Vater isst sich zu Tode. Die gängigsten Köstlichkeiten der Briten wie Scones, Shepherd’s Pie und Trifle kommen ebenso vor wie wohlklingende Highlights der französischen Küche.
  Ein wenig Klassenunterschiede gibt es auch noch auf einer Party und die legendäre ‘Pinta a day‘ (von Maggie Thatcher gleich Anfang der 70er Jahre abgeschafft) kommt dramaturgisch zum Einsatz. Kotz!
  Musikalisch rundet Dusty Springfield das Zeitbild ab. Klar Britisch, zeitgemäß bunt, einfach nett.
mehr. (3,25 Sterne/ZM/21.6.15)
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Bewertung
Action:4,7 Sterne(1)
Anspruch:2,98 Sterne(2)
Erotik:2,1 Sterne(1)
Humor:2,8 Sterne(2)
Spannung:2,42 Sterne(2)
Story:3,3 Sterne(2)
Film:3,38 Sterne(2)
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Pro
einfühlsam erzählte Adoleszenzgeschichte
gut gespielt und echt britisch
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:2
Erotik:1
Humor:2
Spannung:2
Story:2
Film:2
Summe aller Bewertungen:12
Filmstatistik
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