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Filme > 2011 > Another Earth
Another Earth
 
Genre:Drama
Kinostart:10. November 2011
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:93 Minuten / 2542 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Twentieth Century Fox
 
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Mitwirkende
Stab: Mike Cahill und Brit Marling (Drehbuch), Mike Cahill (Regie, Kamera und Schnitt) und Fall On Your Sword (Musik). Darsteller: Brit Marling (Rhoda Williams), William Mapother (John Burroughs), Matthew-Lee Erlbach (Alex), Meggan Lennon (Maya Burroughs), Jordan Baker (Kim Williams), Flint Beverage (Robert Williams), Robin Taylor (Jeff Williams), Rupert Reid (Keith Harding), Kumar Pallana (Purdeep), Ana Kayne (Claire) und Diane Ciesla (Dr. Joan Tallis).
Inhalt
Rhoda Williams, eine hochbegabte junge Frau, ist gerade in das Studienprogramm eines berühmten US-Wissenschaftsinstituts (MIT) aufgenommen worden. Ihr Traum ist es, als Astrophysikerin den Kosmos zu erforschen. John Burroughs, ein brillanter Komponist, ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen und erwartet mit seiner Frau ein zweites Kind. Im gleichen Moment, als die Menschheit eine zweite Erde im All entdeckt, die der Ersten aufs Haar zu gleichen scheint, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, der das Leben dieser beiden einander Fremden unwiderruflich miteinander verbindet.
Trailer
Kritiken
Suche nach sich selbst. Eines Nachts erscheint eine alternative Erde im Sucher der Menschheit. Eine Nacht, die auch das Leben einer jungen Frau radikal verändert. Rhoda Williams (Brit Marling) verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug und rauscht in ein entgegen kommendes Auto. Am Steuer sitzt der klassische Komponist John Burroughs (William Mapother), neben ... ihm seine schwangere Ehefrau und auf der Rückbank ihr kleiner Sohn. Die Frau und das Kind sterben. Rhoda wandert in den Knast, ihr Traum von einer Karriere als Astrophysikerin liegt in Trümmern.
  Jahre später sucht sie Vergebung und steht vor der Schwelle des Mannes, dessen Leben sie zerstörte. John lebt zurückgezogen unter dem ständigen Einfluss von Schmerzmitteln. Rhoda findet nicht den Mut, sich ihm zu offenbaren. Stattdessen beginnt sie, regelmäßig im Haus des Einsiedlers zu putzen. Es entwickelt sich eine entrückte Beziehung zwischen den Einzelgängern, doch der Tag der Wahrheit rückt näher.
  Mit dem Spezialpreis der Jury in Sundance ausgezeichnet, erschafft der Amerikaner Mike Cahill mit einem geringen Budget das überzeugende Bild einer nahen Zukunft. Er entwirft ein interessantes Gedankenspiel: wenn es eine zweite Erde da draußen gäbe, die der unseren gleicht, würden wir dort die selben Fehler begehen? Rhoda sieht die Utopie als Chance, die Vergangenheit ungeschehen zu machen.
  Gespielt wird sie mit glänzender Zurückhaltung von Brit Marling, die gemeinsam mit Cahill auch das Drehbuch erarbeitete. So entstand mit wenig Mitteln eine faszinierende Fiktion, getaucht in kühles Grau, aber voll emotionaler Wärme.
mehr. (4,25 Sterne/lt/10.11.11)
Nutzerkommentare
Kurz und gut. Eines Tages erscheint völlig unerwartet über Nacht am Himmel ein Planet, der genau so aussieht wie unsere gute alte Erde. Die Wissenschaftler sind ratlos und spekulieren lustig drauf los, was es damit auf sich hat. Und weil ihnen nicht besseres einfällt und weil’s so schön spekulativ ist, nennen sie den Himmelskörper kurzerhand Erde ... 2.
  Jeden Tag kommt Erde 2 Erde 1 ein Stück näher, bis sie mit bloßem Auge am nächtlichen Himmel zu erkennen ist. Und genau das macht Rhoda Williams (Brit Marling) auch, allerdings während sie mit dem Auto unterwegs ist, mit fatalen Folgen. Denn sie baut einen Unfall, bei dem zwei Menschen sterben.
  Aber auch ihr Leben ist nach diesem schicksalhaften Ereignis nicht mehr das gleiche. Denn zunächst geht sie ins Gefängnis. Und als sie wieder entlassen wird, ist aus der einst hoffnungsvollen jungen Frau, ein schuldbeladenes Wrack geworden, dass seinen Traum Astrophysikerin zu werden begraben hat. Sie hat jeden Sinn für ihre Zukunft verloren, nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hält sie noch am Leben. Und dieser fremde, gespenstische Planet, von dem die Wissenschaftler vermuten, dass dort eine Parallel-Realität existiert. Weil das aber nur Spekulation ist, nimmt Rhoda ihr Schicksal selber in die Hand und steht eines Tages vor der Tür des renommierten Komponisten John Burroughs (William Mapother). Er ist der Mannes, dessen Leben sie unwiderruflich verändert hat, als er seine Frau und sein Kind bei dem tragischen Unfall verloren hat. Beide sind sie vollkommen entwurzelt, misstrauisch und voller Zweifel, wer sie eigentlich sind.
  Regisseur Mike Cahill erzählt in seinem äußerlich ruhigen und feinfühlig inszenierten Spielfilmdebüt mit schonungsloser Offenheit die Geschichte einer jungen Frau, die versucht, eine schreckliche Tragödie wieder gut zu machen. Dabei ist das fantastische Element der zweiten Erde nur eine allegorische Denkhilfe.
  „Another Earth“ ist also ganz anderes, als man erwartet. Kein Science Fiction, sondern eine präzise Studie über Menschen und ihren Wunsch nach einer zweiten Chance. Unter einer relativ ruhigen Oberfläche ist reichlich Spannung vorhanden. Denn hier geht’s um das Thema Schuld und den Versuch, sich davon zu befreien.
  Aber wenn man weiß, was für eine Art von Film einen hier erwartet, bekommt man einen echten Ausnahmefilm zu sehen, der einen noch ein Weilchen beschäftigen wird.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/12.11.11)
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Bewertung
Action:1,15 Sterne(2)
Anspruch:3,53 Sterne(3)
Erotik:0,4 Sterne(1)
Spannung:3,05 Sterne(3)
Story:3,77 Sterne(3)
Film:4,2 Sterne(3)
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Action:2
Anspruch:3
Erotik:1
Spannung:3
Story:3
Film:3
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