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Filme > 2012 > Huhn mit Pflaumen
Poulet aux Prunes
Huhn mit Pflaumen
 
Genre:Drama
Kinostart:5. Januar 2012
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:91 Minuten / 2507 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:PROKINO / Twentieth Century Fox
 
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Mitwirkende
Stab: Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi (Regie und Drehbuch), Olivier Bernet (Musik: original music by), Christophe Beaucarne (Kamera) und Stéphane Roche (Schnitt). Darsteller: Mathieu Amalric (Nasser-Ali Khan), Edouard Baer (Azraël), Maria de Medeiros (Faringuisse), Golshifteh Farahani (Irâne), Eric Caravaca (Abdi), Chiara Mastroianni (Lili (erwachsen)), Mathis Bour (Cyrus), Enna Balland (Lili), Didier Flamand (Musiklehrer), Serge Avedikian (Irânes Vater), ... Rona Hartner (Soudabeh), Jamel Debbouze (Bettler Houshang), Isabella Rossellini (Parvine) und Christian Friedel (Cyrus (22)). Sprecher: Olaf Reichmann (Nasser-Ali), Sylvester Groth (Azraël), Ghadah Al-Akel (Faringuisse), Sanam Afrashteh (Irâne), Sascha Rotermund (Abdi), Karen Schulz-Vobach (Lili (erwachsen)), Jakob Roth (Cyrus), Celina Gaschina (Lili), Rüdiger Evers (Musiklehrer), Eberhard Haar (Irânes Vater) und Natascha Hirthe (Soudabeh). mehr.
Inhalt
Der große Violinist Nasser-Ali Khan ist untröstlich, sein geliebtes Instrument ist zerstört. Doch ein Leben ohne die Musik ist für ihn kaum vorstellbar. Er begibt sich auf die Spuren seiner bewegten Vergangenheit, um das große Geheimnis zu lüften, das die Liebe und die Musik vereint. Ausführlicher Inhalt.
Trailer
Kritiken
Malerisch. Die kreativen Partner Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi setzten bereits 2007 die gezeichneten Erinnerungen an ein Heranwachsen im Iran in Bewegung. „Persepolis“ begeisterte die Menschen rund um den Globus und brachte dem Duo zahlreiche Auszeichnungen ein. Für die Verfilmung von Satrapis Comic „Huhn mit Pflaume“ entschieden sie sich ... nun für die Form des Realfilms.
  Erzählt wird in magischem Realismus die Geschichte des lebensmüden Violinvirtuosen Nasser Ali (Mathieu Almaric). Im erneuten Streit mit seiner Frau ging seine Geige zu Bruch und damit zerbrach auch ein Stück von ihm. Unfähig den Verlust des Instruments und den seiner wahren Liebe zu verkraften, beschließt er, nicht mehr aufzustehen. Im Sterbebett erinnert er sich an Irane und eine tragischen Liebe, die nicht sein durfte.
  Der Name der Angebeteten ist von Satrapi sicherlich nicht zufällig gewählt und auch daneben gibt es allerlei Symbolträchtiges in ihrer Erzählung. Allerdings funktioniert die Inszenierung in der realen Welt nicht ganz so gut wie in der animierten Form des Vorgängers. Trotz eines exzellent aufspielenden Mathieu Almaric („Schmetterling und Taucherglocke“) und einer verspielten Optik bleibt eine gewisse Distanz zur Geschichte.
mehr. (3,5 Sterne/lt/5.1.12)
Nutzerkommentare
Kein Nationalgericht. Ein wunderschönes Märchen über die Liebe. Der weltberühmte Geiger Nasser-Ali (Mathieu Amalric) will nicht mehr leben, als seine Frau Faringuisse (Maria de Medeiros) seine Geige zertrümmert hat. Es war eine jener Zwangsehen von denen man sagt ‘Erst kommt die Heirat, später die Liebe‘. Der Kommentar bemerkt dazu lakonisch: ‘Erst kam die ... Heirat, die Liebe kam nie‘. Sein Leben lang hat er eigentlich nur Irane (Golshifteh Farahani) geliebt. ‘Diese unerfüllte Liebe ist etwas kostbares‘, meint der Kommentar ‘sie hält ewig.‘
  Regisseurin Satrapi ist es gelungen durch Animation den märchenhaften Charakter des Films zu betonen. Zwischendurch erleben wir Ironisches mit Traurigkeit unterlegt (Nasser-Alis Suizidversuche sind echte Watzlawicks). Die vielen Rückblenden kreisen um Nasser-Ali und erweitern in kurzweiliger Form sein Künstlerdasein. Manche Szenen erinnern an Fellini ohne ihn zu kopieren. Und selbst die Einstellungen fürs Gefühl mit vielen Farben leicht verfremdet bekommen nie einen schmalzigen Überzug durch den plötzlichen Szenenwechsel. Die Eheszenen sind zu ernst und die Entwicklung von Nasser-Alis Kindern zu deprimierend.
  Weil seine große Liebe ein Leben lang andauert, altern die vom Frust gebeugten Liebenden sichtlich. Das lässt sich eindrucksvoll an, weil man ja weiß nur ihre Liebe brennt weiterhin ungebrochen. Selbst als sich Nasser-Ali und Irane nach vielen Jahren begegnen, bewahrt sie Haltung und darf ihn nicht erkennen. Dieser Schiwago-Effekt drückt besonders stark auf die Emotionen. Das ist bitter süße Schokolade mit viel positiver Romantik. Märchenhaft schön!
mehr. (3,75 Sterne/ZM/5.12.14)
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Bewertung
Action:3,2 Sterne(1)
Anspruch:3,52 Sterne(2)
Erotik:1,05 Sterne(1)
Humor:3,05 Sterne(1)
Spannung:3,05 Sterne(2)
Story:4,1 Sterne(2)
Film:3,67 Sterne(2)
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Anspruch:2
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Story:2
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