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Filme > 2012 > Drive
Drive
 
Genre:Action / Drama
Kinostart:26. Januar 2012
Leihstart:30. Mai 2012
Kaufstart:29. Juni 2012
Freigabe:ab 18 Jahren
Länge:101 Minuten / 2760 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universum / 24 Bilder
 
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Mitwirkende
Stab: Nicolas Winding Refn (Regie), Hossein Amini (Drehbuch), Newton Thomas Sigel (Kamera), Matthew Newman (Schnitt), James Sallis (Buch) und Cliff Martinez (Musik). Darsteller: Ryan Gosling (Driver), Carey Mulligan (Irene), Bryan Cranston (Shannon), Albert Brooks (Bernie Rose), Oscar Isaac (Standard), Ron Perlman (Nino) und Christina Hendricks (Blanche).
Inhalt
Tagsüber arbeitet Driver als Stuntman für Hollywood. Reine Routine. Erst nachts erwacht der wortkarge Einzelgänger zu Leben, als Fahrer von Fluchtfahrzeugen bewaffneter Einbrüche. Keiner kann ihn schnappen, keiner kann ihm das Wasser reichen. Dann lernt der coole Driver seine neue Nachbarin Irene kennen - und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter. Als Irenes Ehemann Standard aus dem Knast entlassen wird, lässt sich Driver zu einem vermeintlich todsicheren Ding überreden:... Mit dem erbeuteten Geld will Standard seine Schulden abbezahlen und Irenes eine gesicherte Zukunft bieten. Doch alles geht schief. Die Jagd auf Driver und Irene ist eröffnet - wenn es ihm nicht sofort gelingt, den Spieß umzudrehen... Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Abgefahren. Der Mann kann fahren: Driver (Ryan Gosling) ist ein Gott am Lenkrad. Wenn der Stuntman in belanglosen Actionsequenzen Autos zum Überschlagen bringt oder nachts den Fluchtwagen für Kleinkriminelle durch das Labyrinth der Straßen von Los Angeles steuert, gibt es keinen Zweiten, der kann, was er kann.
  Bei Tageslicht ist er ein Buch mit ... sieben Siegeln – verschlossen, zurückhaltend, undurchdringlich. Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln, seine Gegenwart verbringt er in der Werkstatt von Shannon (Bryan Cranston). Der erkennt das Potential des Jungen und sein gutes Herz. Er will ihn als Rennfahrer groß rausbringen, seine Geldgeber sind jedoch windige Gangster.
  Dann ist da noch Irene (Carey Mulligan), die gleich nebenan wohnt und Driver verstohlene Blicke zuwirft, wenn sie sich im Aufzug begegnen. Sie fühlt sich ebenso zu ihm hingezogen wie ihr Sohn Benicio, um den sich Driver liebevoll kümmert. Als ihr Mann Standard (Oscar Isaac) aus dem Knast kommt, muss Driver seine Strategie ändern. Um Standard aus dem Dreck zu ziehen, lässt er sich auf einen gefährlichen Deal ein, der außer Kontrolle gerät.
  Die Ruhe mit der Gosling den Einzelgänger verkörpert und die plötzliche Eruption brutaler Gewalt wirken in seiner schauspielerischen Wucht eindringlich. Sein Alter Ego erinnert ein wenig an Travis Bickle, den „Taxi Driver“, einem in die Ecke gedrängten, getrieben zum Unausweichlichen.
  Allerdings ist der Schauplatz hier die Autostadt L.A., fernab des Glitters der Scheinwerfer. Es erinnert an die nächtlichen Straßen die Michael Mann („Collateral“) in Szene setzte. Gepaart mit einem einzigartige Stil, der mit den in rosa getünchten Lettern im Vorspann beginnt und sich mit der Synthesizer-Musik und den kunstvollen Slow-Motions formt, schuf Regisseur Nicolas Winding Refn einen blutigen Liebesthriller, ein außergewöhnliches Meisterwerk.
mehr. (4,5 Sterne/lt/27.1.12)
Nutzerkommentare
Fahr los! Der Film fällt in mehrfacher Hinsicht aus dem Rahmen und verliert aber keineswegs an Spannung, wie sie sonst im Genre üblich ist. Die unangekündigten Gewaltausbrüche verbrauchen viel rote Farbe und sind auch in der Art und Weise ihrer Ausführung anders als die üblichen Erschießungen. Der Rachefeldzug des wortkargen Drivers (großartig ... Ryan Gosling) verläuft parallel zu den Aktivitäten der Mafia. Sein Motiv ist einerseits eine unerfüllte Liebe zur Nachbarin Irene (Kindfrau Carey Mulligan), möglicherweise die Suche nach familiärer Geborgenheit (er geht mit Irenes kleinem Sohn sehr einfühlsam und liebevoll um) und andererseits eine unbekannte Seite seiner Persönlichkeit, die sich in urplötzlicher, blutiger Gewalttätigkeit bahn bricht. Kurz eingeblendet kann man sehen, dass auch Irene davon erschreckt ist. Diese beiden Aspekte laufen in einer Szene im Fahrstuhl zusammen: ein Kuss und ein Totschlag. Und dann natürlich das Ende. Das darf nicht happy enden! Die Hauptfigur ist im wahrsten Sinne des Wortes ‘angestochen‘, doch der Driver tut das, was er immer macht, er fährt in die Nacht. Irene erfährt davon nichts. Ein echt cooler Held eben. Interessant die Wiederholung des Motivs der glatzköpfigen Stuntmaske. Hier kann auch nochmal Ron Perlman etwas Furcht verbreiten. Die Handlung dieser gefährlichen Anti-Romanze wird von langen wortlosen Passagen begleitet, die von einer Art Sphärenmusik unterstützt wird. Nicht nur wegen der ausgiebigen Autofahrten und Verfolgungsjagden, die den Titel unterstreichen, hat der Film einen gewissen Drive, man kann ihn aber auch als Befehl für Ryan Gosling sehen: ‘Fahr‘ los!‘ d.h. ‘Mach dich vom Acker!‘ Gelungen anders. mehr. (4 Sterne/ZM/5.1.15)
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Bewertung
Action:3,43 Sterne(3)
Anspruch:2,23 Sterne(3)
Erotik:0,75 Sterne(1)
Humor:0,55 Sterne(2)
Spannung:3,75 Sterne(3)
Story:2,7 Sterne(3)
Film:3,77 Sterne(4)
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Pro
stilistisch fulminant
grandioser Hauptdarsteller
fesselnde Atmosphäre
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:3
Anspruch:3
Erotik:1
Humor:2
Spannung:3
Story:3
Film:4
Summe aller Bewertungen:19
Filmstatistik
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arithmetisches Mittel:3,77
Standardabweichung:0,6
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