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Filme > 2012 > Die eiserne Lady
The Iron Lady
Die eiserne Lady
 
Genre:Drama / Reality
Kinostart:1. März 2012
Kaufstart:19. Juli 2012
Freigabe:ab 6 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:105 Minuten / 2877 Meter
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Concorde
 
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Mitwirkende
Stab: Phyllida Lloyd (Regie), Abi Morgan (Drehbuch), Damian Jones (Produktion), Elliot Davis (Kamera), Justine Wright (Schnitt) und Thomas Newman (Musik). Darsteller: Meryl Streep (Margaret Thatcher), Jim Broadbent (Denis Thatcher), Phoebe Waller-Bridge (Susie), Iain Glen (Alfred Roberts), Alexandra Roach (Margaret Thatcher (jung)), Olivia Colman (Carol Thatcher), Harry Lloyd (Denis Thatcher (jung)), Sylvestra Le Touzel (Talkshowmoderatorin (1949)), Michael Culkin (Talkshowmoderator (1949)), ... Stephanie Jacob (Talkshowgast (1949)), Robert Portal (Talkshowgast im grauen Anzug (1949)), Richard Dixon (Talkshowgast (1949)), Nicholas Farrell (Airey Neave), John Sessions (Edward Heath), Anthony Head (Geoffrey Howe), David Westhead (Reg Prentice), Julian Wadham (Francis Pym), Richard E. Grant (Michael Heseltine), Angus Wright (John Nott), Roger Allam (Gordon Reece), Michael Pennington (Michael Foot), Angela Curran (Crawfie), Michael Maloney (Arzt), Pip Torrens (Ian Gilmour), Nick Dunning (Jim Prior), David Rintoul (Admiral Fieldhouse), Nicholas Jones (Admiral Leach), Matthew Marsh (Alexander Haig) und Willie Jonah (Kenneth Kaunda). mehr.
Inhalt
Margaret Thatcher, die ehemalige Premierministerin Großbritanniens, inzwischen Mitte Achtzig, frühstückt in ihrer Wohnung am Chester Square, London. Obwohl ihr Ehemann, Denis, seit Jahren verstorben ist, löst ihr Entschluss, endlich seine Kleidung aus dem gemeinsamen Kleiderschrank auszusortieren eine ganze Reihe intensiver Erinnerungen aus. Und tatsächlich erscheint ihr Denis im Laufe des Tages, so real, als sei er noch am Leben - loyal, liebevoll und stets zu schrägen Späßen... aufgelegt.
  Schon bald informiert das besorgte Personal, Carol Thatcher über die ganz offensichtliche Verwirrung ihrer Mutter, die Gegenwart und Vergangenheit nicht mehr voneinander zu trennen vermag. Die Sorge verstärkt sich noch, als Margaret auf der Dinner-Party, die sie am Abend gibt, erst ihre Gäste mit messerscharfen politischen Analysen unterhält, sich dann aber in Erinnerungen an ein Abendessen verliert, bei dem sie Denis vor sechzig Jahren zum ersten Mal getroffen hat.
  Anschließend geht Margaret zu Bett, kann aber nicht einschlafen. Und so steht sie wieder auf, um sich alte Super 8-Filme anzusehen, die sie in einer Kiste findet. Es wird eine Nacht voller Erinnerungen an ihren Aufstieg zur mächtigsten Frau Großbritanniens, an ihre Regierungszeit, an ihren Ehemann und ihre Kinder.
  Reflektionen und Gedanken über die Opfer, die sie in ihrem Privatleben leisten musste, um ihre Karriere voranzubringen.
  Am folgenden Tag kann Carol ihre Mutter überreden, einen Doktor aufzusuchen. Margaret besteht darauf, sich bester mentaler Gesundheit zu erfreuen. Natürlich verschweigt sie dem Arzt, wie es wirklich um sie steht, dass sie sich die Gegenwart ihres Mannes einbildet.
  Zurück in der Wohnung am Chester Square beginnt Margaret gegen die zunehmende Flut von Erinnerungen und Halluzinationen anzukämpfen. Sie verpackt endlich Denis Nachlass in Kisten und kämpft für ihre Unabhängigkeit. Natürlich wird sie sich auch weiterhin an die Vergangenheit erinnern, doch sie muss lernen in der Gegenwart zu leben. Vielleicht wird es ein anderes Leben sein, als zuvor, doch es wird nicht weniger lebenswert sein. Ausführlicher Inhalt.
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Trailer
Nutzerkommentare
EmTi und DiTi. Der Film ist um historische Objektivität bemüht, dabei witzig und geistreich und außerdem noch herzerwärmend sentimantal. Das liegt zum einen an der genialen Schauspielkunst von Meryl Streep, zum anderen an den nicht minder gelungenen Schnitten. Anders als bei anderen Streifen zuschneiden sie die Handlung nicht, sondern vertiefen und ... erklären sie völlig unaufgeregt. Die Zeitbezüge sind für das Verständnis der Eisernen Lady ebenso wichtig wie ihre Herkunft und die Tatsache dass in den 70er Jahren eine Frau als Premierministerin praktisch undenkbar war.
  Es wird Maggie Thatchers politische Bedeutung ebenso gut dargestellt wie ihre persönliche Tragik. Dabei wird besonders an den Krankheitsverlauf äußerst behutsam herangegangen. Das geht unter die Haut. Man kann von ihr halten, was man will, der meschliche Faktor obsiegt. Auch ihr Mann Dennis, den sie liebevoll DiTi nennt, so wie er sie EmTi, erhält durch Jim Broadbent einen Darsteller von Format. So gelingt es, dass er hier zu Recht besser aussieht, als ihn die britische Presse Zeit seines Lebens dargestellt hat.
  Zeitgenössisch ziemlich genau, höchst unterhaltsam und informativ stimmen Ambiente und Atmosphäre. Und außerdem überstrahlt Meryl Streep alles und alle.
  Ein grandioser Film!
mehr. (3,5 Sterne/ZM/11.3.12)
Die goldene Lady. Als am letzten Wochenende in Hollywood die Oscars verliehen wurden, hat die Trophäe für die „beste weibliche Hauptrolle“ bei Meryl Streep ein würdiges zuhause gefunden. - Es war übrigens ihre 17. Nominierung.
  Ihre Darstellung der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher alleine ist ein Ticket für „Die eiserne Lady“ ... wert. Aber nicht nur das.
  Für alle, die zu jung sind, um sich aus eigener Erfahrung daran zu erinnern - oder zu alt, um noch genügend Erinnerungsvermögen zu haben - "Die Eiserne Lady" war der nicht ganz kritikfreie Spitzname der ersten weiblichen Regierungschefin Europas: Margaret Thatcher.
  In dem gleichnamigen Film wird nun ihr Leben aus der privaten Rück-Sicht einer alten Frau geschildert. Nämlich aus der von Frau Thatcher. Ein cleverer Schachzug, denn bis heute sind vor allem ihre Landsleute zutiefst gespalten darüber, ob die „Iron Lady“ eine mutige Politikerin mit großen Visionen war oder vielleicht doch nur der Teufel im Businesskleid. Aber wie auch immer, ein Mythos ist sie auf jeden Fall. Stammte sie doch als Tochter eines Kolonialwarenhändlers aus eher kleinbürgerlichen Verhältnissen. Was man sie bei ihren ersten Ausflügen, in die damals noch von Männern dominierte Welt der Politik auch hat spüren lassen. Dennoch machte sie Karriere, wurde Abgeordnete für ihren Kreis und kletterte die Karriereleiter in der konservativen Partei hinauf.
  Als sie dann Premierministerin wird, werden ihre konservativen Werte zu realer Politik, die bis heute ihre Spuren in England hinterlassen hat. Denn weil sie fest daran glaubte, das Richtige zu tun, setzte sie sie mit der Härte durch, der sie ihren Spitznamen verdankt.
  In England ist die „Eiserne Lady“ sehr kontrovers aufgenommen worden. Denn trotz aller filmischen Qualität sind einige der Meinung, dass Margret Thatcher hier zu gut wegkommt. Aber wie bereits erwähnt, dieser Film wird aus ihrer altersverwirrten Sicht erzählt und darf es sich deshalb erlauben, Objektivität zur Nebensache zu erklären.
  Worüber es aber keinen Zweifel gibt, ist die Leistung von Meryl Streep. Wenn man aber wirklich sehen und vor allem hören will, wie unglaublich authentisch die Amerikanerin diese durch und durch britische Polit-Ikone darstellt, sollte man sich den Film im Original ansehen bzw. anhören.
  Was mich ebenfalls überrascht hat war, dass bei der „Eisernen Lady“ die selbe Frau Regie geführt hat, die – ebenfalls mit Meryl Streep - „Mama Mia!“ auf die Leinwand gebracht hat: Phyllida Lloyd.
  Ihr ist ein Film gelungen, der über mehr erzählt als über politische Macht und ihren Preis, sondern auch ein intimes Porträt einer außergewöhnlichen Frau.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/1.3.12)
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Bewertung
Action:2,13 Sterne(2)
Anspruch:3,55 Sterne(2)
Erotik:0,5 Sterne(2)
Humor:2,52 Sterne(2)
Spannung:2,08 Sterne(2)
Story:4,4 Sterne(2)
Film:3,92 Sterne(2)
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Action:2
Anspruch:2
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Story:2
Film:2
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