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Filme > 2012 > J. Edgar
J. Edgar
 
Genre:Drama
Kinostart:19. Januar 2012
Freigabe:ab 12 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:137 Minuten / 3742 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Warner
 
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Mitwirkende
Stab: Clint Eastwood (Regie und Musik), Dustin Lance Black (Drehbuch), Tom Stern (Kamera) sowie Joel Cox und Gary Roach (Schnitt). Darsteller: Leonardo DiCaprio (J. Edgar Hoover), Josh Hamilton (Robert Irwin), Geoff Pierson (Mitchell Palmer), Cheryl Lawson (Roberta Dixon Palmer), Kaitlyn Dever (Palmers Tochter), Brady Matthews (Inspektor), Gunner Wright (Dwight Eisenhower), David A. Cooper (Franklin Roosevelt), Ed Westwick (Agent Smith), Naomi Watts (Helen Gandy), Jack Donner (Dickerson N. Hoover Sr.), ... Judi Dench (Anna Marie Hoover), Jack Axelrod (Caminetti), Jessica Hecht (Emma Goldman), Josh Stamberg (Agent Stokes), Christian Clemenson (Inspektor Schell), Armie Hammer (Clyde Tolson), Michael Rady (Agent Jones), Ken Howard (Harlan Fiske Stone), Scot Carlisle (Agent Williams), Geoff Stults (Raymond Caffrey), Jeffrey Donovan (Robert Kennedy), Miles Fisher (Agent Garrison), Dermot Mulroney (Colonel Schwarzkopf), Josh Lucas (Charles Lindbergh), Zach Grenier (John Condon), Denis O'Hare (Albert Osborne) und Damon Herriman (Bruno Hauptmann). mehr.
Inhalt
Fast 50 Jahre lang war J. Edgar Hoover der Chef des Federal Bureau of Investigation – so stieg er zum mächtigsten Mann in Amerika auf. Um sein Land zu schützen, schreckte er vor nichts zurück. Er überlebte die Regierungen von acht Präsidenten und drei Kriege, er kämpfte gegen reale und eingebildete Bedrohungen, wobei er die Gesetze oft recht eigenwillig auslegte, um den Schutz seiner Landsleute zu gewährleisten. Seine Methoden waren ebenso heroisch wie skrupellos, und all das... diente nur dem einen Ziel, das er nie erreichte: Er wollte von der Welt bewundert werden.
  Geheimnisse nahm Hoover überaus wichtig – vor allem die anderer Menschen. Er zögerte nie, solche Informationen einzusetzen, um die führenden Köpfe des Landes in seinem Sinne zu beeinflussen. Er handelte nach dem Motto: Wissen ist Macht, und Furcht bietet Chancen. Auf diese Weise konzentrierte er eine beispiellose Macht in seiner Person und erwarb sich einen Ruf, der ihm die Achtung aller sicherte – und ihn unantastbar machte.
  So wie er sein öffentliches Image steuerte, so sorgfältig verbarg er sein Privatleben – nur ein kleiner, abgeschirmter innerer Kreis genoss sein Vertrauen. Sein engster Mitarbeiter Clyde Tolson war auch sein ständiger Begleiter. Seine Sekretärin Helen Gandy, die wohl am besten über Hoovers Pläne Bescheid wusste, blieb ihm bis zu ihrem Ende treu – und darüber hinaus. Nur Hoovers Mutter, seine Inspiration und sein Gewissen, verließ ihn – ihr Tod war ein furchtbarer Schlag für den Sohn, der sich sein Leben lang um ihre Liebe und Anerkennung bemüht hatte.
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Trailer
Nutzerkommentare
Ein neues Meisterwerk von Clint Eastwood. Dass Clint Eastwood jenseits seiner Schauspielkarriere für einige der besten Filme der letzten zwei Jahrzehnte verantwortlich ist, wie „The Unforgiven“, „Million Dollar Baby“ und „Invictus“, legt die Latte für jeden neuen Film in eine Höhe, unter der die meisten anderen Regisseure mit Hut drunter her hüpfen können.
  Mittlerweile dürfte ... es so ziemlich jeder gemerkt haben, dass Eastwoods Fähigkeiten als Regisseur weit über denen, der meisten seiner Kollegen liegen. Und um es vorweg zu nehmen, das gilt auch für seinen neusten Film, in dem es um die Lebensgeschichte einer der umstrittensten Personen der amerikanischen Geschichte geht: J. Edgar Hoover war der Gründer des „Federal Bureau of Investigation“, kurz FBI, das er auch ein knappes halbes Jahrhundert lang geleitete hat.
  Hoovers Leben war geprägt von verbissenem Ehrgeiz und endlosem Hass auf alles, was seiner Vorstellung von einem „guten Amerika“ nicht entsprach. So wie zum Beispiel Kommunisten und Schwule. Um so schlimmer für das puritanisch erzogene Muttersöhnchen, da er selber keine besondere Neigung zum anderen Geschlecht hatte. Die daraus resultierende Selbstverleugnung sorgte für eine lebenslange innere Zerrissenheit, die wiederum zu folgenschweren Fehlentscheidungen führte.
  Eastwood verzichtet bei seinem Film auf eine chronologische Erzählweise. Dadurch springt der Film kreuz und quer, aber niemals zufällig durch das halbe 20. Jahrhundert, was ihm A einen eleganten Schwung verleiht und B seinem Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio die Möglichkeit gibt, zu zeigen, wer er drauf hat. Der schafft es nämlich Hoover im Alter von 20 bis 70 absolut überzeugend darzustellen. Dabei hilft ihm zwar eine oscarwürdige Maske; es ist aber sein Spiel das hier alles in den Schatten stellt.
  Das und Eastwoods Inszenierung verleihen dieser tragischen Figur Glaubwürdigkeit, Tiefe und durchaus ein gewisses Charisma. Und weil man keine der vielen Facetten aus Hoovers Leben ausgelassen hat - anstatt die üblichen Klischees runterzubeten - wird das Publikum auch nicht durch Schwarz-Weiß-Malerei manipuliert, sondern bestens unterhalten. Darüber hinaus ist „J. Edgar“ auch noch so ganz nebenbei eine sensible General-Betrachtung der Spezies Mensch. Und das anhand eines Protagonisten, dem man nun wahrlich nicht nachsagen kann, dass er über ein genügend großes Gefühlsleben verfügt, um den Unterschied zwischen Gut und Böse zu kennen.
  Ich schätze, dass es „J. Edgar“ locker auf 3 bis 4 Oscar-Nominierungen bringt.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/12.1.12)
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Action:1 Sterne(1)
Anspruch:3,85 Sterne(1)
Erotik:0,8 Sterne(1)
Humor:0,8 Sterne(1)
Spannung:2,6 Sterne(1)
Story:4,05 Sterne(1)
Film:3,85 Sterne(2)
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Story:1
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